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Escape To Sea Reviews

Escape To Sea zu beschreiben ist gar nicht so einfach. Eigentlich lässt sich die Band nicht in eine Schublade schieben, dafür klingen die Tracks viel zu variabel und vielseitig. Sagen wir mal so, hier gibts wunderschöne Rockklänge, die mit dicken Hooklines, schönen Melodien und überwältigenden Harmonien einhergehen. Escape To The Sea, die Kings of ambient mosh, wie sie sich selbst beschreiben, gibt es erst seit Anfang 2008 und mit dieser ersten EP, macht die Band dann wohl das erste Mal endgültig auf sich aufmerksam. Denn die Songs verstehen es blendend, einen zu überzeugen. Die Melodien sind sowas von catchy und rockig, dass sich die Get Up Kids vor Freude im Kreis drehen würden. Die ganzen Songs gehen dabei derbe gut ins Ohr, so dass man sie nicht mehr so schnell aus dem Grosshirn verbannen kann. Die erste Demo “In Your Best Interests” hat die Band bereits veröffentlicht und diese hat es dann auch gleich zu mehr als 1000 Plays pro Tag im Internet gebracht, was eine unglaubliche Leistung für eine nahezu unbekannte Band ist. Diese Tatsache hat die Band dann davon überzeugt, dass ihre Musik in die richtige Richtung geht. Daraufhin haben Sie ihr Songwriting nochmals verfeinert, ihre Melodien intensiviert und neue Songs geschrieben, die nun mit dieser EP mitten ins Herz treffen. Escape To Sea setzen sich selbst keine Grenzen, das hört man deutlich raus und im Endeffekt ist es auch genau das, was ihre Musik so einzigartig und eingängig macht.
FAZIT: Ich kann Euch diese EP nur wärmstens ans Herz legen, denn Escape To Sea gehören definitiv zu den Bands, die man nicht alle Tage in der Anlage rotieren hat und die es blendend verstehen, einen mit ihren Songs zu überwältigen. Ganz grosses Hookline-Kino, das man so nicht alle Tage serviert bekommt. Von denen darf man noch Einiges erwarten! They set your heart on fire!
( taken from: http://www.heartbeatmedia.de/site/music/escape-to-sea-forever-whatever-happens )

Mit ESCAPE TO SEA erreicht uns eine Band, die es versteht, einen recht sperrigen, progressiven und zu jeder Zeit emotionalen Indie-Sound zu fabrizieren. Die richtige Musik also, um einfach mal mit den Kopfhörern in den Ohren durch die Stadt zu laufen und die Gedanken schweifen zu lassen. Das hat auch das deutsche Label Day by Day Records erkannt und ermöglicht den Herren nun eine Veröffentlichung ihre EP „Forever, Whatever Happens“.
 Die vier Songs auf dieser EP sind absolut tauglich fürs Radio, tun keinem weh, setzen sich sogar teilweise im Kopf fest. Besonders bei „Are You Sleeping“ und „Set Fire“ ist das der Fall. Die Melodien und Textstellen wie „In my thoughts you are sleeping well“ sind einfach wunderschön und lassen das Träumen zu. Im Grunde bleiben ESCAPE TO SEA aber eine progressive Truppe und so haben die Tracks allesamt einige vertrackte fast postige Elemente. Auffällig ist die zum sperrigen Soundgewand manchmal etwas unpassende, fast weinerliche Stimme, die vor Emotionen nur so trieft. Im Endeffekt fügt sich diese aber wunderbar ins Gesamtkonstrukt ein und lässt so einige recht nette Minuten entstehen. Die vier Stücke zeigen eine interessante Seite der Band und man darf gespannt sein, ob man hier noch mehr hören wird. Dafür, dass die Jungs erst seit dem Frühling letzten Jahres zusammen musizieren, ist das hier schon einmal gar nicht so schlecht. Luft nach oben ist aber dennoch mehr als vorhanden.
6/10 points
( taken from: http://www.allschools.de/recordReview.php3?ID=59984 )

Flucht ans Meer. Ein treffender Bandname, wenn man sich die vier Songs auf „Forever, Whatever Happens“ antut. Die Briten ESCAPE TO SEA erschaffen nämlich ein wogendes, atmosphärisches Klangmeer aus Indie, Postrock, Posthardcore, progressivem Rock, Shoegaze und metallischen Eruptionen - und in Richtung dieses Klangmeeres begibt man sich gerne, um dem Alltagsstress zu entkommen.
Überraschenderweise erst 2008 gegründet, sind die fünf jungen Herren kompositorisch schon jetzt ziemliche Füchse, denn sie bringen es locker fertig, mit jedem Song andere Terrains zu erobern, ohne dass die Songs untereinander unstimmig erscheinen. Joseph Zoutewelles britpoppige Vocals und die eigenwillige Musik mögen anfangs noch ziemlich gegensätzlich aufeinander wirken, aber es wird sehr schnell klar, dass den vier dargebotenen Songs ohne genau diese Stimme etwas Entscheidendes fehlen würde. Diese beiden Komponenten brauchen einander wie der menschliche Körper Herz und Gehirn. Bei dieser jungen Band bin ich sehr gespannt, wohin sie sich in Zukunft entwickeln wird, denn die Intensität und die bedingungslose Hingabe zur Kunst, mit der das Quintett bereits heute unterwegs ist, ist enorm beeindruckend. Man höre bloß „Set Fire“... woahhh!
( taken from: http://www.smalltowncriminals.de/newsfl/content/modules/news/article.php?storyid=5331 )

Mit Hilfe des deutschen Labels Day By Day Recordings erscheint nach nicht einmal zwei Jahren Bestehen die Debüt-EP der britischen ESCAPE TO SEA. “Forever, Whatever Happens” ist aber trotz seiner kurzen Spielzeit schnell abgehandelt. Denn schon eine Genre-Einordnung fällt schwierig aus; die Ambient-angehauchte Soundkulisse so mancher Post-Rock -Acts, gepaart mit einem jeder Emo-Band gut zu Gesicht stehender Stimme und einer lauernden Heavyness, die dennoch nicht lautstark herausschreit. Ob das nun ein Geheimrezept ist, um für möglichst viele Spannend zu sein, oder ob es das aus der Taufe heben einer ganz eigenen Spielart ist - ESCAPE TO SEA brillieren durch derart interessante Neugestaltung bekannter Elemente. Die vier auf “Forever, Whatever Happens” zu hörenden Tracks zeigen trotz ihrer knappen 18 Minuten Spielzeit, dass die Band ihren eigenen Stil gefunden hat und das es spannend werden dürfte, was hier noch passiert.
7,5/10 points
( taken from: http://www.music-scan.de/Templates/reviews_team.php?id=11983 )

Wider Erwarten schlagen die Briten hier sanfte Töne an, statt den für's Label typischen traditionellen Hardcore zu spielen. Vergleichbar ist das, was das Quintett hier abliefert eigentlich nur mit Genregrössen wie BY A THREAD, THURSDAY oder ELLIOTT, da man in Reverb gehüllte Riffs mit kraftvollem Drumming ergänzt und eine beachtliche Stimme obenaufsetzt. Trotz der Fülle an Effekten und Instrumenten ist alles transparent, man hört den Bass deutlich, die Drums knallen und die Stimme glänzt, ohne aber die anderen Instrumente zu überschatten. Neben einem Demo ist dies die erste Veröffentlichung der Band, aber trotz der mangelnden Erfahrung hat man auch im Sudio für einen tollen Sound gesorgt und so ein Ausrufezeichen hinter die vier Songs gesetzt. Kein durchschnittlicher Release, sondern wirklich die ehrlichste und beeindruckendste Veröffentlichung seit der letzten MOROS EROS Scheibe. Unbedingt mal anhören und Bauklötze staunen.
8/10 points
( taken from: http://www.wltu-music.de/ )

Mit ESCAPE TO SEA hat sich das deutsche Independent Label "Day By Day Recordings" eine echt verträumte Nummer ins Boot geholt. Verträumt nicht im Sinne von Unzuverlässigkeit, sondern in der eigentlichen Bedeutung des Wortes. Genau das ist nämlich, wozu sich die Musik der Briten sehr gut eignet. Durchgehend ruhige Gitarrenklänge, vereint mit einem nicht zu kräftigen Schlagzeug bilden einen Klangteppich, bei dem es sich wunderbar entspannen lässt. Begleitet wird dieser von Josephs glasklarer Stimme, dich sich wunderbar ins Gesamtbild einfügt. Mit dieser bekommt er zwar keinen Preis für den größten Wiedererkennungswert, da man irgendwie das Gefühl hat die Stimme schon mal gehört zu haben, trotzdem passt sie gut zur Musik. Die 4 Stücke auf der EP fußen alle auf dem selben Grundkonzept, zeigen jedoch bei genauerem Hinsehen ein paar Unterschiede.
 Wirklich angenehme Musik für ruhigere Stunden. Ich bin sehr gespannt ob die Jungs über die volle Länge einer LP überzeugen können, beziehungsweise für genug Abwechslung sorgen.
9/15 points
( taken from: http://www.myrevelations.de/index.php?section=reviews&module=cdreviews&submodule=review_detail&reviewid=6705 )

Escape To Sea aus Brighton in England legen mit „Forever, Whatever Happens“ ihre erste EP vor. Die Band existiert erst seit 2008 und auf der EP sind gerade einmal vier Songs enthalten. Diese zeigen aber schon recht gut was die Truppe machen will und auch wo sie im Moment steht. Das Ziel ist klar, die Jungs wollen emotionale Songs mit packenden Arrangements und einer dichten Atmosphäre erschaffen. Das soll mit ruhigen Sounds erreicht werden, die im Verlauf der Songs lauter anschwellen. Irgendwo zwischen Emo und Post-Hardcore. Bands, an die Erinnerungen wach werden wären Elliot, Gracer oder auch Codeseven. Die Instrumentalisten geben sich sehr bedeckt, minimalistisch aber in sehr zurückhaltendem Maße auch verspielt. So wie die Jungs klingen wollen, klingen sie in Wirklichkeit aber nicht. Sie sind eben erst auf dem Weg dorthin. Der Band mangelt es neben den wirklich tollen Arrangements, Riffs und Melodien schlicht und einfach an Charakter und Charme. So langweilen die vier Songs schon nach kurzer Zeit sehr. Der Sänger verfügt über eine sehr eingeschränkte Bandbreite und hat zudem keinerlei Charisma. Die Gitarren klimpern recht ziellos vor sich hin. So kommt keinerlei Spannung in die Songs, im Gegenteil, diese klingen irgendwie nach eingeschlafenen Füßen. Sehr schade, dennoch muss man der Band zugute halten, dass sie sich an einem schwierigen Stil versuchen und zieht man in Betracht, dass die Jungs gerade mal ein Jahr zusammen musizieren, kann man der Band auch nicht böse sein. Bleibt der Verweis zurück in den Proberaum. Wäre nicht die erste Band mit schwachem Debüt die sich prächtig entwickelt.
2,5/7 points
( taken from: http://www.helldriver-magazine.de/showRev.php?ID=4302 )

Und wieder eine Band, an deren Sänger ich rummeckern muss. Denn wäre dieser nicht so extrem weinerlich ausgefallen, würde mir diese Debüt-EP der Brightoner wirklich richtig gut gefallen. Zumeist ziemlich ruhige Stücke, zwischen PostRock, Emo und Indi, die ganz grob an Bands wie SIGHTS & SOUNDS ( aber nur bei deren ruhigen Momenten ) und eventuell so etwas wie THE APPLESEEDCAST ( ohne deren Eruptionen ) erinnern. Das Schlagzeug setzt ab und zu richtig coole Momente, weswegen das Info hier auch von progressiven Einflüssen spricht ( erinnert mich streckenweise eventuell sogar an Travis Barker ), während die Gitarren zum Großteil im „Klimpermodus" bleiben und damit sehr viele Flächen ausbreiten, vor denen das Schlagzeug und die Stimme sich austoben kann. Wie gesagt, schneidet das Schlagzeug dabei aber um einiges besser ab. Aber wenn man bedenkt, dass sich die Engländer erst im letzten Jahr gegründet haben, kann man durchaus verstehen, warum da noch nicht alles komplett rund ist - obwohl sie zwischendurch wirklich Gänsehautmomente erschaffen ( vielleicht gehen sie ja irgendwann mal in eine DEATH CAB FOR CUTIE-Richtung oder so ). Es ist halt der Gesang, der von der Qualität da einfach noch nicht ganz mithalten kann. Aber hey, die Band hat ja noch jede Menge Zeit, sich zu entwickeln und dafür sind die vier Stücke schon ganz ordentlich - wenn sie auch etwas mehr Abwechslung reinbringen dürften. Ich gebe mal ermutigende sechs Punkte.
6/10 points
( taken from: http://www.burnyourears.de/artikel-menue/cd-reviews-menue/7198-escape-to-sea-forever-whatever-happens-ep )

Als zweites Day by Day Release in diesem Update wollen uns Escape to Sea, ebenfalls aus UK, überzeugen, dass ihr Alternative/Indie-Rock zum Urlaub machen von Metalmosh, Hardcore und Grind einlädt.
Und joa, das gelingt. Zwar stünde für ein initimeres Kennenlernen besser mehr als 4 Tracks in 18 Minuten zur Verfügung – aber auch dieser erste, kleine Eindruck kann bereits positiv bewertet werden. Vielschichtige Gitarren tragen die Songs, die recht melancholisch und zerbrechlich daherkommen, jedoch durch einen präsenten Bass und ein wuchtiges Schlagzeug genug Gewicht entwickeln, um zu überzeugen. Die Stimme ist recht vielschichtig, und gefällt ebenfalls. Die erwähnten Gitarren erinnern übrigens durch ihre progressive Natur tatsächlich an die unerreichten Dredg, und das ist gut so. Vom Songwriting her geht es eher klassisch zur Sache, mit klar erkennbaren Strukturen zwischen Chorus und Verse – aber das ist total okay, es handelt sich hier schliesslich um den guten alten Rock, im Detail Alternative oder Indie, aber das tut wenig zur Sache. Erfreulich auch, dass die Band genug Energie entwickelt, um auch einen flotten, hektischen Track wie „you’re in safe hands“ gebacken zu bekommen. V.a. der Chorus überzeugt hier durch den Einsatz der bereits erwähnten Gitarren und einer tollen Leistung vom Sänger. Auch eine eher straighte Nummer wie das folgende „master at arms“ rockt gut vor sich hin. Das ganze könnte auch gut auf einem Major erschienen sein – ist es aber nicht. Ätsch. Guter Nachwuchs also auf einem interessanten Label aus deutschen Landen.
( taken from: https://www.poisonfree.com/index.php?id=311&tx_ttnews[pointer]=1&tx_ttnews[tt_news]=4541&tx_ttnews[backPid]=310&cHash=5843e29e29 )

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