Submarien's Blog
Swim Bird Fly
Jahren vor allem als Frontgespann der Band Submarien einen Namen gemacht: mit Auftritten
in Deutschland, Österreich, England und Schweden und dem von der Presse hochgelobten
Submarien-Debütalbum „Not a Robot“. Doch im Sommer 2009 bricht die Band auseinander.
Man beschließt zu zweit weiter zu machen. Angefangen als Akustik-Duo in klassischer
Tradition, entstehen innerhalb weniger Monate zahlreiche neue Songs, die jedoch die Singer-
Songwriter-Schublade sprengen. So verwundert es nicht, dass auf dem Debütalbum neben
Gesang, Akustik- und E-Gitarre auch Schlagzeug, Percussion, E- und Kontrabass, diverse
Tasteninstrumente und Elektronik bis hin zum Glockenspiel Einzug finden. Bei einzelnen
Songs holt man sich zusätzlich Gastmusiker aus Stuttgarts vielfältiger Musikszene hinzu.
Schönheit und Melancholie sind sicherlich treffende Attribute dieses mal leisen, mal lauten,
aber stets emotionsgeladenen Debütalbums. Die Arrangements pendeln zwischen sparsamreduziert
und epischer Breite und bilden den Rahmen in dem Barbara Padron-Hernandez
zahlreiche Facetten ihres stimmlichen Spektrums offenbart. In einem Moment extrem
verletzlich, röhrt sie im nächsten Song wie die junge Godmother of Punk, Patti Smith oder
singt engelsgleich in höchsten Lagen.
Stilistisch gehen Swim Bird Fly sehr spielerisch mit ihren musikalischen Einflüssen um. Hier
und da schimmert zwar immer mal wieder etwas Bristol-Sound hindurch und lassen sich auch
Verweise zu Islands Musikgrößen finden, doch ebenso tauchen immer wieder Elemente aus
Blues, Folk, Reggae, Ambient, Alternative-Rock und Pop auf.
Live werden die Songs sowohl zu zweit als auch mit erweiterter Besetzung dargeboten. So ist
jedes Konzert anders und macht es für die Musiker und Fans gleichermaßen abwechslungsreich.
www.myspace.com/swimbirdfly
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