Joy Division, Blumfeld, Klez.e, Ostzonensuppenwürfelmachenkrebs, Tocotronic, Samba, Die Regierung, Flowerpornoes, Slut, Sonic Youth, Fehlfarben, Sandow, Herbst in Peking...
.........tatsächlich eher in der Tradition eines vergessen geglaubten Diskurs-Rock-Pop-Anspruchs, dem es nie vordergründig darum ging, konsensfähig zu sein. (...)" PNG -----------------------------------------------------Worte zum tätowieren, gebrannt auf die Haut und getragen in Gedanken ein Leben lang. (www.triggerfish.de 01/09)-------------------------------------Eine Veröffentlichung die sich von vielem hervorhebt und zum Zuhören und Nachdenken anregt. Nur anregt? Nein, dies praktisch aufzwingt. Eine wunderbare Scheibe.(hurricanebar.de)....................................................................................... eheruncool schwimmen nicht muskelbepackt an der Oberfläche herum, sondern gehen dahin, wo die Butter hart ist – knietief im Alltag.(Titel Magazin Berlin)...................................................................................................... Gedicht fickt Gitarre. Große Gefühle, aber nie ohne Plan B. Verzweifeln mit Stil. Wundervoll. (OX)
http://issuu.com/intro/docs/intro170/104
Stellten Tocotronic noch gemäß dem Ankreuzverfahren die Varianten "cool" "uncool" oder "wie man sich fühlt" zur Disposition,tendieren die Sachsen ganz klar in eine Richtung. Man ist eben eher uncool. Auch gut. Und wo wir schon mal in Hamburg sind: die Referenzen des Vierers sind neben Tocotronic und Blumfeld auch Ostzonensuppenwürfelmachenkrebs, sprich alles Lado-Ursuppen-Acts. Eheruncool haben viel von den genannten Bands. Sie sind resigniert und wütend, aber auch weich und überlegt, mit einem Faible für die Eigenheiten der deutschen Sprache. Doch Obacht, das hier ist kein billiger Abklatsch der Hamburger Schule. Und das vor allem aufgrund des Stils von Sänger Alexander. Auf "wonach wir suchen" werden seine Gedichte vertont, die sich konsequent durch einen erzählenden, oft repititiven Stil auszeichnen. Die Texte wirken wunderbar direkt, ohne Reimzwang und voller Schwermut- eigen aber eingängig. "Gedroschene Phrasen sie nähren wohl kaum" heißt es im Titelsong des Albums. Genau das ist bei eheruncool Programm. sie streben nach mehr als Gitarrenmusik mit deutschen Texten. Sie dürsten nach Inhalten und antworten und fordern eine abkehr von Plattitüden und Vorgelebtem. "Fünf Stunden von Hamburg" heißt ein Song, und genau da kann man eheruncool auch musikalisch verorten. Hatten wir doch schon ? Brauchen wir nicht? Eher Uncool? Falsch: Brauchen wir unbedingt, denn die sind verdammt gut.
Infotext von Tumbleweed Records
Nach verschiedenen Bandprojekten, unter anderem Clarissa und Superstars Sucks, fanden sich mit Eheruncool vier Musik-Enthusiasten zusammen, um ihre Vorliebe für deutschsprachige Popmusik in eigenen Songs zum Ausdruck zu bringen. Nach der 2000 erschienen Single "An Solchen Tagen", folgte 2001 das erste Album "Drunken Butterfly". Beide als Eigenveröffentlichung. Im August 2002 erschien auf Noiseworks Records dann das zweite Album "Gezeichnetes Ich", benannt nach einem Gedícht von Gottfried Benn. Live macht die Band bei zahlreichen Konzerten auf sich aufmerksam und spielte schon mit Bands wie Diego, Dirty Spoon, --Superpunk--, +++ Polarkreis 18 +++ , M.Walking on the water, Tokio Sex Destruction, Playfellow und Malory zusammen. 2004 und 2006 supportete Eheruncool ++Philip Boa++ bei einigen Konzerten in Deutschland. Die Songs der bisher veröffentlichten CDs schafften es in die Hörprogramme von Radio Fritz, Radio Blau, Radio T, und dem Hessischen Rundfunk und sind auf diversen Samplern vertreten. Der Eheruncool-Song "Zwischen Für Und Gegen" war Titelsong des antifaschistischen Schulhof-Samplers "Auf Meiner Seite Steht Das Leben" der als Gegenprojekt zu den von sächsischen Rechten verteilten Schulhof-CDs herausgebracht wurde. Im Januar 2009 erscheint die CD "Wonach wir suchen" mit neuen Songs beim Kölner Indielabel Tumbleweed Records und wird im Vertrieb von Broken Silence in den feinsten Plattenläden zwischen Hamburg und München zu haben sein.
einige Rezensionen
PNG Nr.64
PNG / Nr. 64:
"(...) Ganz klar liegt der Fokus auf dem inhaltlichen Ansatz; es geht um Aussagen, Baby - könnte man sagen. Aber auch unter dem Vorzeichen "Diskurs Rock" ist mehr als erheblich, was dieses Quartett aus dem sächsischen Nirgendwo (...) vorzuweisen hat. (...) Die Art und Weise, mit der die Schrammelgitarren diese Inhalte transportieren wollen und können, geht einem in der Tat ordentlich an die Jacke. Und sie ist denn doch weit genug weg von der Pop-Belanglosigkeit jener Trainingsjacken-Formationen, die sich aktuell in den Charts tummeln: Die wollen einfach nur gefallen und den Mädchen Freude bereiten, während die Songs von Eheruncool fordern. Diese Gitarren sind immer ein bisschen zu weit vorne, zu intensiv, ein wenig zu ungeduldig - tatsächlich eher in der Tradition eines vergessen geglaubten Diskurs-Rock-Pop-Anspruchs, dem es nie vordergründig darum ging, konsensfähig zu sein. (...)"
OX Fanzine
Wo fang ich an? Tumbleweed Records aus Köln zeigen erneut Augenmaß. Prima Band, die sie da aus dem Hut gezaubert haben. Ist EHERUNCOOL schon ein eher cooler Name, so ist die Musik der vier Menschen aus dem Osten der Republik erst Recht nicht eher uncool, sondern eher das Gegenteil von nicht fantastisch. Alles, vor allem die Grundstimmung natürlich, sehr JOY DIVISION. Das erfreut und läßt einen jungen Burschen wie mich in Verbindung mit schönen Texten, die mit perfekt portionierter Düsternis und Gelangweiltheit in deutscher Sprache daherkommen, natürlich auf die BOXHAMSTERS und sogar noch etwas mehr auf EA80 verweisen. Ich bin ein wenig geplättet, ob der lustigen Tatsache, daß wir neulich auf dem Rückweg von Dresden einen Lado-Sampler hörten, um alle übereinzukommen, was für eine fantastische Band doch die OSTZONENSUPPENWÜRFELMACHENKREBS sind. Oder waren. Und nun lese ich im Begleitschreiben des Labels, daß eben diese auch in den Plattenregalen von EHERUNCOOL zu finden sind. Das alles paßt irgendwie ins Bild. Gespenstisch. SONIC YOUTH mögen die Herren auch und geben es, zurecht, unverholen zu Protokoll. Merkt man vor allem an den schönen, noisigen Passagen dieser Fünf Track EP. Verspieltes Effekte-rocken bis der Arzt kommt bzw. bis man den Schmerz des zu Grunde liegenden Liedes geradezu in der Luft schmecken kann. Toll, wirklich. Nun geht aus dem Bandinfo hervor, daß die Herrschaften sich schon sehr lange kennen und auch schon sehr lange gemeinsam musizieren. Das erklärt natürlich den Gesamteindruck, der bei mir entstanden ist. Den, daß all diese Gefühle, Melodien und Ausbrüche bei EHERUNCOOL wirklich wie aus einem Guß wirken. Und daß Sänger Alex auch noch (ich bin zufällig darauf gestoßen) mit dem Booking in einem Jugendhaus (Roßwein?) zu tun hat, zeigt für mich schon irgendwie die Involviertheit in das Gesamtkonstrukt alternatives Leben. Und die Umtriebigkeit, die ein Leben in, mit und für Musik- und Kulturbetrieb bestimmt, die hört man auch in diesen fantastischen Liedern. Geradezu zum Greifen. EHERUNCOOL also, sich diese Band nicht einmal zu Gemüte zu führen, sollte man sich furchtlos zeigen, im Umgang mit den von mir so inflationär hergenommenen und hier aufgetürmten Namedroppings... Aber großes Kompliment, genau mein Ding. KK----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Live-Review OX +++Konzert in Düsseldorf+++
Der 28.06. – gleicher Keller, anderer Sound. Endlich: EHERUNCOOL zusammen mit CASHEW. Erstgenannte sind alte Freunde der Modestadt Schall Guerilla (Veranstalter) und kamen extra aus der DDR beziehungsweise von da, wo diese sich einst befand, um uns ihren sehr noisigen und wunderbar düsteren „SONIC YOUTH meets BLUMFELD und erhängt sich sodann mit der JOY DIVISION“-Sound um die Ohren zu braten. Labelboss Kollepke (Tumbleweed Rec./Köln – u.a. GRAF ZAHL) war auch da, betrunken, begeistert und so er sich an diesen herrlichen Abend erinnert, wird der neue Langspieler unser aller Lieblings-Ossis demnächst bei ihm erscheinen. Betroffenheitslyriker versus Pedalpenner – Gedicht fickt Gitarre. Große Gefühle, aber nie ohne Plan B. Verzweifeln mit Stil. Wundervoll.
www.triggerfish.de
Rezension zu "wonach wir suchen" Januar 09
EHERUNCOOL haben etwas zu sagen, die Ausarbeitung Ihrer Texte ist brilliant und erinnert an, den in „5 Stunden von Hamburg“ besungenen Jochen ( Distelmeyer ) von Blumfeld. Doch sind EHERUNCOOL eher wütende Melancholiker, als Studentenverbindungsboheme. Davon zeugen eben auch die wütenden Bassläufe der Melancholie, Bestandteil einer jeden hervorragenden Indierockband seit Joy Division. Nur sind es EHERUNCOOL, die zu dieser Bassarbeit auch die passende Tiefe der Aussage mitliefern. „Es braucht nicht viel“ wird durch diese Symbiose zum wahren Rausch, ein Gemütszustand der einen bei „Wonach wir suchen“ desöfteren überkommt. Sind es doch die melodischen, am Firmament hängenden Gitarren von „Es gibt keine Worte“ welche uns im Strudel der Gefühle in die Realität zwingen, gefangen im nachhaltig wirkenden Refrain von Leadsänger Alexander. Dieser trägt tiefe Trauer in einer von Leben geprägten Stimme, Gedanken und Lösungen in jeder Zeile und unsere Hoffnung auf gute deutsche Rockmusik in jedem Titel. Das diese Hoffnung begründet ist, wird mit „Lebenszeichen“ und „Zwischen Nacht und Tag“ manifestiert, einer Band der es gelingt so mühelos harmonisch aufbrausende Gitarren mit Melancholie zu vermengen, gebührt Respekt und lässt unweigerlich an vergangene Größen des Genres denken. Ob EHERUNCOOL nun die Vorreiter der „Neue deutsche Popkultur“ werden, einer Kultur der Sie gar nicht angehören wollen. Ein Titel der Rassismus- und Sozialkritik gleichermassen ist, ein Song, welcher mit seinem wütenden Refrain, Zeugnis für stundenlanges Songwriting ist. Worte zum tätowieren, gebrannt auf die Haut und getragen in Gedanken ein Leben lang.
I edited my profile with Thomas' Myspace Editor V4.4
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heyho und vielen dank. war nett euch (einen von euch...) in rosswein kennengelernt zu haben .. man sieht ma wieder. vielleicht auch zusammen bei nem konzi ...
freut mich, dass ihr mal wieder in der MB spielt......ist ja auch fast so gut wie die nato :-)
außerdem freue ich mich auf das intersoup im märz.....wohne ja inzwischen ca. 15 minuten davon entfernt......da bin ich da und bring mal potentielle neue fans mit....
Leute das klingt irre gut...und hat Inhalt! Tausend Dank für request und add! Hoffe euch mal live sehen zu können. Vielleicht bei einem Besuch in Deutschland. hey...oder hier in Madrid. You never know! Thanks anyway! P.D. Geiler Bandname!
HELLO!!! haben mit Sandy Bird aus Berlin einen großartigen Ersatz für My New Old Bellyache, der leider ne kann... habe auch gleich den pinsel in die hand genommen und ein bild gemalt...