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DA FLEXIBLEZ

Music

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Album:
Released: Oct 4, 2010
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Da Flexiblez-Maulhelden


In einer Zeit, in der der Begriff „große Klappe, nichts dahinter“ kein Vorwurf mehr sondern einfach Teil des Systems ist, setzen Da Flexiblez mit „MAULHELDEN“ ein Ausrufezeichen! Dass sie sich dabei durchaus als Wandler zwischen den Welten sehen, beweist schon das Cover: Fremdgesteuerte Bauchrednerpuppen – immer auch ein wenig schizophren veranlagt – kontrolliert von einer unsichtbaren Macht und dennoch immer von der Sohle bis zum Scheitel auf Entertainment eingestellt, so präsentieren sich die beiden Berliner Rapper Flexis und Phylo auf ihrem am 27.02.09 bei Berlin Massive Records erscheinenden Debutalbum. Textlich halten es die auf Deutsch und Englisch rappenden Hauptstädter wie im wahren Leben: Gegensätze ziehen sich an und die Wahrheit klingt immer noch am besten. Als Features sind VNA, DAMION DAVIS, MORLOCKK DILEMMA, AKANNI, SPEAKIN` HANDS ORCHESTRA und TATJANA vertreten. Die Beats stammen alle aus dem eigenem Lager, neben Phylo (Flexiblez) haben unter anderem Acoustic View, Mecstreem und Q-Beatz a.k.a Q-Millah (der auch für sämtliche Cutz verantwortlich war) ihre Spuren auf dem Album hinterlassen. Der Titeltrack „Maulhelden“ zeigt den so Genannten dann auch gleich ihre Grenzen auf. Mit „Broke“ legen die beiden den Soundtrack für alle Dauerpleitiers, Hustler und Pfandflaschensammler auf den Tisch. Einer der vielen Thementracks ist „Clockwork Orange“, der ganz in der Manier des Films sämtliche ferngesteuerte Snobs auseinander nimmt. „Hektik“ steht ganz im Zeichen des Titels und nicht nur der Hase aus Alice im Wunderland hätte seine wahre Freude an dem Track. Mit „Sag was du willst“ kommt ein bombastischer Battle Track um die Ecke, „Big Brother“ setzt sich mit aktuellen und historischen Beispielen für den omnipräsenten Überwachungsstaat auseinander und „Trashkids“ seziert die Generation Klingelton auf durchaus unterhaltsame Art und Weise. Nachdem mit „Animal house“ nochmal in die vollen des Battle Raps gegriffen wird, folgt mit „030“ die ultimative Hymne für alle Clubgänger: so ziemlich jeder Berliner Szeneschuppen wird durch den Kakao gezogen und auch Nichtberliner kriegen hier mit, welchem Laden man besser fernbleibt. „Da Bomb“ setzt Vergleiche zu sämtlichen bekannten Bombenlegern an, bevor der englisch rappende Phylo mit seinem Solotrack „Geek“ der Welt sein wahres Ich vor die Füße wirft. „Topstory“ behandelt die alltäglichen Soap Operas und ihre Folgen in unserem Leben und „Schluss“ steht für sich selbst: alles hat ein Ende nur Da Flexiblez haben zwei! Mit „Liebe und Hass“ feat. Speakin` Hands Orchestra wird’s kurz vor dem unvermeidlichen Ende nochmal sehr melodisch und schließlich zeigt „Kein Int`resse“ feat. Tatjana, wie viel Flexis und Phylo auf den Rest der Welt geben...

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