Intro
Gedichte: Merz
Gedichte: La Gosta Riot
Gedichte: Lilith
Roman-Auszug: Watergate
Roman-Auszug: Belle and Sebastian
Roman-Auszug: Horaz
Prosa: Orchestra
Prosa: Vagabund
Prosa: Der Gaukler
End : The Sun
Album-Length: 47:18
BlackSessions recorded in December 2008
in BlackBoxRoom Studios, Hannover
Wenn dein Silberschweif mich verlässt
Erhebt sich die Nacht ein letztes Mal
An schlafenden Ufern, an stillen Weihern
Glühen kleine Perlenlichter
Und liebkosen sich auf blattgoldenem Saum
Der Ruf der Nacht erhebt seine Schwingen
Auf hundert weiten Wegen
Weht ein rauherer Wind als hier
Meine Augen
veklebt
von schwarz
Junge Katze
auf dem Weg
blickte
misstrauisch
als der Körper
sanft
ins Wasser glitt
Meine Augen
zum Abschied
verklebt
von schwarz
Folgt Dir zum Geleit
euphorische Morgenröte
Dämonen graben
Löcher für Teufel
Mitten in mir.
Der Selbstamputation
Folgt den Fortgesandten
nur der Wundbrand
säuerlich und heiß
Und keine Linderung
Der Phantomschmerz
Lässt Glauben:
Sie sind noch immer hier
Dämonen graben weiter Krater
Mitten in mir.
Ein neues Narrenschiff aus der Taufe gehoben
Bankier im Bauch des Schiffes hortet Reichtum
und hält das Beiboot bereit
Der oberste Geistliche, alter Mann und weise, predigte auf den Reisen Naiven Krankheit an den Hals.
Flüchtlinge, verborgen ohne Brot und Wasser,
verharren still mit den Maden.
Oben auf dem Mast verkündet erstmals ein Schwarzer: Neues Land in Sicht.
Steuermann muss ihm glauben, weil er kurzsichtig ist.
Ein blinder Passagier namens Justitia
musste über die Planke gehen.
Reibt sich der müde Kapitän den Stumpf und
riecht die Fäulnis – bald daheim:
Das Hafenbecken spuckt Gift und Galle.
Die Schiffe torkeln benommen an den Pieren.
Das Wasser frisst sich genüsslich
durch Schichten von Farbe und Metall.
Der Anker fällt. Menschenmassen stehen
ehrfürchtig erstarrt an dem Pier.
Da wankt Ein Seebär von Bord und küsst den
festen Boden nicht. Er ist nichts mehr wert.
Ein guter Landgang wird das werden.
Denn hier ist alles voll von Dunst.
Wie gern in meinem Leben
Würd ich hochachtungsvoll
Jede dieser Zeilen
Mit Blut und Spucke
An jede Haustür kleben
Der Mann da ist trächtig an Lügen!
Und gebärt sie auf offener Straße
Ein schreiendes Bündel Hoffnung
Als sichere Zukunft verkauft
Zu jedem auf der Straße herangetragen
Einfache Männer und Frauen
Ersticken jetzt an blutiger Nachgeburt
Der Mann da, trächtig an Lügen
Längst auf und davon -
Das Bündel Hoffnung erdrosselt
Mit der eigenen Nabelschnur
Verwest lieblos in der Gosse
Unbeachtet von denen, die sind betrogen
Und nun auf den Straßen toben
euer porket hat es verdient, eine eigene seite zu bekommen wo man viel mehr informationen anschauen kann. das konntet ih rbei myspace doch nur über die blogs machen oder?
ich schreibe berichte und klasuren nächste woche. das wird derb. :-(
Huhu, danke für die Freundanfrage! Mir gehts supi, ich hoffe selbst auch ;) Habe da vorhin schonmal vorbeigeschaut, mein Kompliment, was du / ihr da alles auf die Beine stellt! Freu mich, wenn du auch mal in meinem Blog vorbeischaust. Liebe Grüße aus London, Buca Neve
danke der Nachfrage. Der Herbst lässt das Gemüt leider allzu oft Trübsal blasen - doch die goldenen Tage machen das dann wenigstens für den Moment wieder wett. Und hey ... hoffnungslose Optimistin eben ;-)
Deine Seite ist sehr schön geworden - vielseitig. Danke für die Einladung.
„Mit der Freude, der Schönheit,
den Farben des Lebens sollte man sich gleichstimmen. Je weniger man über die
Wunden des Daseins spricht, desto besser.“
(Oscar Wilde)
Wünsche dir ein traumhaftes
Herbstwochenende, mit viel Wärme, Liebe, Licht und vielen magischen
Momenten die dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
hallöchen! lang nichts mehr gehört...und da dacht ich mir,belästige ich dich mal wieder. ich erfrier hier so vor mich hin,ich hab meine handschuhe verschlunzt.mist allerliebste grüße