Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!
Dieses Wochenende sollte ein ganz Besonderes werden, denn wir wurden nicht nur eingeladen, in der Spandauer Zitadelle zur Walpurgisnacht zu spielen, sondern wir wohnten am nächsten Tag ebenfalls einer Hochzeitsfeier bei.
Die Nacht auf den ersten Mai ist ein wichtiges Ereignis im keltischen Brauchtum. Traditionell gilt die Walpurgisnacht nicht nur den Hexen, die in dieser Nacht auf erhöhten Orten tanzen, sondern auch als Beginn der Sommerzeit, in der die Erde wieder zum Leben erwacht. Das Maifeuer soll dabei alle bösen Geister vertreiben. Wir freuten uns daher besonders, an diesem Wochenende auf der Walpurgisnachtsfeier spielen zu dürfen. Die Zitadelle von Spandau gilt als einer der bedeutendsten und besterhaltenen Renaissance-Festungen Europas. Es wurde 1559-1594 errichtet und gehörte wie die Burgwallschanze zur Stadtbefestigung.
Die Feier fand im Innenhof statt. Es gab eine große Bühne und viele kleine Stände für das leibliche Wohl. Der Nachmittag des 30.04. gehörte überwiegend des Kindern und es gab dementsprechend auch Programmpunkte. Wir spielten am späten Nachmittag kurz auf der Bühne. Nach einer Feuershow und orientalischen Tanzeinlagen lockten wir die Besucher am Abend zu dem wirklich beeindruckenden Maifeuer auf dem östlichen Teil den Innenhofes. Dort spielten und feierten wir mit den Besuchern noch weit bis in die Walpurgisnacht.
Am nächsten Tag sollte die Hochzeitsfeier von Sandra und Jan ebenfalls in der Zitadelle stattfinden. Ab fünfzehn Uhr trudelten alle Gäste langsam ein und nach der Begrüßung und einer Führung durch die Zitadelle fanden wir uns alle in der Schänke ein. Die Schänke war sehr schön mittelalterlich eingerichtet und so machten die Auftritte noch mehr Spaß.
Wir bedanken uns noch einmal recht herzlich bei Sandra und Jan für die Teilnahme an dem tollen Hochzeitsessen und den wirklich gelungenen Abend. Natürlich wünschen wir dem Hochzeitspaar alles Gute für die Zukunft und auf ein baldiges Wiedersehen!
Zinisan
