Autoren GEGEN Rechts - Let's write against wit
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Blurbs
About me:
Wir sind gegen Faschismus, Rassismus und Sexismus in der Literatur und gegen den enormen Rechtsruck großer wie kleiner Autorenboards im Internet.Mit Besorgnis sehen wir die zunehmende inhaltliche Orientierung von Literatur am rechten Rand der Gesellschaft. Das betrifft nicht nur Sachbücher wie Thilo Sarrazins „Deutschland schafft sich ab“, sondern insbesondere auch Werke aus dem Genre Fantasy, Sci-Fi und Horror. Besonders in Bereichen der High-Fantasy werden zunehmend unreflektiert die mystisch-heidnischen Symboliken unserer germanisch-nordischen Vorfahren benutzt, nicht selten in Verbindung einer Herrscherrasse (z.b. Elfen oder Menschen) und einer Klasse von „Untermenschen“ (Orks, Trolle und andere Zauberwesen), die einander kriegerisch bekämpfen. Was einst bei J.R.R. Tolkiens „Herr der Ringe“ noch als Kritik an Industrialisierung, Imperialismus und Nationalismus gedacht war verkommt immer stärker zur „rechtschaffenden Wahrheit“.Genrekonvetionen werden z.T. gefährlich mystifiziert und ebnen somit rechtem Gedankengut Tür und Tor. Ein anderes Beispiel zum Thema Rassismus sind die Bücher von Markus Heitz. Als Beispiel dient jetzt sein Buch „Ritus“. Der Autor beschreibt darin - ob bewusst oder unbewusst sei erstmal dahingestellt - völlig unreflektiert nicht nur sinnlose Gewaltakte, die von rassistischem Gedankengut des „Helden“ vorrangetrieben werden.Indem etwa immer wieder mit großen Enthausiasmus betont wird, dass die Lykantrophen in diesem Fall ausgerottet werden müssen. Zudem sind seine Romane offen sexistisch und behandeln Frauen als bloßes Befriedigungsobjekt des Mannes.
Ähnlich sieht es in den „Twilight“-Büchern von Stephanie Meyer oder der ähnlich gearteten „Black Dagger“-Reihe J.R. Ward aus. Die Bücher sind sexistisch und leugnen offen die Emanzipation der Frau. Frauen haben zu gehorschen und ihrem Männern Beischlaf zu gewähren, wenn er dies verlangt. Zudem werden die gothischen Themen, die diesen Romanen zugrunde liegen nicht ernsthaft refelktiert, sondern geradezu sträflichst verniedlicht.
Fürwahr gibt es noch unzählige Beispiele auf die Ähnliches zutrifft. Sie alle hier aufzuzählen würde aber gewiss den Rahmen sprengen.
Durch diesen Trend in der Mainstreamliteratur sind auch die Autorenboards (egal ob jetzt FF- und Hobbycommunitys oder semiprofessionelle Boards) ähnlich drastisch in den Thematiken an den rechten Rand gelangt, da viele Autoren ihren Vorbildern nacheifern - woran für sich genommen erstmal nichts verwerfliches ist - ohne jedoch den Inhalt ihrer „Lieblingsbücher“ objektiv zu analysieren. Das hat zu folge, dass die Stoffe nicht nur schleichend nach rechts gelenkt werden, sondern mitunter auch bewusst radikale Inhalte veröffentlicht werden. Oft aus einem Provokationsgefühl der meist minderjährigen Autoren auf den Boards heraus, manchmal aber auch ideologisch begründet und verfestigt.
„Autoren gegen Rechts“ (AgR) möchte in erster Linie für das Thema sensibilisieren - insbesondere auch die Moderatoren und Administratoren auf den verschiedenen Boards -, um einen offenen Dialog zu dieser brisanten Entwicklung zu ermöglichen.
Neben dieser Aufklärungsarbeit ist es uns auch wichtig rechte Literaturinhalte (egal ob schleichend oder offenkundig) im Internet und auf den Buchmärkten zu analysieren. Damit wir uns nicht falsch verstehen; die AgR will keine repressive Zensur rechter Inhalte, dennoch erscheint es uns als oberste Bürgerpflicht vor rechten Inhalten zu warnen, sie zu analysieren und Leser wie Autoren für das Thema zu sensibilisieren. Verbote nützen nichts. Dennoch halten wir es für ein legitimes Mittel zu Kaufboykotten aufzurufen, um rechte Inhalte am Markt zu schwächen.
Das Thema ist in Internetcommunitys dabei wesentlich komplizierter zu handhaben. Wir wünschen uns daher vor allem einen konstruktiven Austausch zwischen den AgR und den betreffenden Boards.
Unterstützt und helft uns bei dieser großen Aufgabe der Aufklärungsarbeit.
Gegen den Rechtsruck in der Gesellschaft! Haltet eure Boards sauber!
Unterzeichnet,
Die Autoren gegen Rechts - Let’s write against withe pride!
