Isabel Eichenlaub/Cello,Gesang
Karl Atteln/Kontrabass,Celesta, kleine Orgel, großer Blumentopf,Gesang
Patrick Remus/Elektronische Quetschkomode
Marcus Eichenlaub/Violine,Gesang
Mate Irrniss/Gitarre,Gesang
Nicole Kaufmann/Gesang,Xylophon
Am Tresen. Alle starren sie in eine Welt, die bessere Zeiten gekannt hat – auch wenn keiner hier diese Welt selbst erlebt hat, wenn jeder nur davon gehört hat. In kleinen Gläschen, ex & hopp, kippt man das Petroleum, das einen vergessen lässt, was man ohnehin nie mit Gewissheit gewusst hat. Mit Bier spült man die Erinnerung an das Vergessen weg.
Warten statt träumen.
Warten.
Niet verbrennt sich an einem wässrigen Kaffee die Lippen, spürt, wie es brennt, so ganz betäubt kann er nicht sein. Muss aufpassen, dass Spike ihm nicht noch mehr Drinks würzt. Es brennt noch gemeiner, aber auch gut, immerhin spürt er etwas, als ein Tabakkrümel auf der Lippe festwächst.
Warten.
Auf das große Ding, die nächste Runde für lau, die connection. Oder, scheiß drauf!, oder alles zusammen. Vielleicht warten sie auch nur darauf, dass alles schnell aufhört. Dass alles über einem zusammenbricht. Schnell und schmerzlos. Die Handschrift des Schmerzes kennen sie zu gut. Mit Sicherheit gut genug, um sie nicht zu glorifizieren – so wie die Kids, denen jede Gefühlsregung recht ist; die glauben, der Kunst ausgeliefert zu sein, Spielball ihrer tief greifenden Emotionen.
Hurra, endlich Freunde! Die Kleine Kartoffel grüßt herzlichst aus Kartoffelhausen und ist ein dicker Fan von Euch! Ganz spezielle Süßkartoffelgnocchi-Grüße gehen an Nicole & Martin! ;-)