About me: "Fanfare. Bombast. Ohrenbetäubender Lärm kreischender Fans. Tumult an der Grenze zur Hysterie. Big Boy ist da.
„The people know that I..m the chosen son“.
Wirklich tot war Rock ..N Roll schon vorher seit einiger Zeit nicht mehr. Doch erst jetzt wird er auch hierzulande lebendig. Erst jetzt wird die bestehende Ordnung in Frage gestellt. Erst jetzt fängt die Revolution wirklich an. Erst jetzt ist es tatsächlich zu spät: Sämtliche Ignoranten, Schubladendenker und sonstige Kategorisierungsfanatiker dürfen ab sofort früher Feierabend machen. Alle anderen werden Big Boy auf Anhieb verstehen und selbst den Nachzüglern wird eine Fristverlängerung gewährt – schließlich hat es so etwas vor einer halben Ewigkeit zum letzten Mal gegeben. „Hail The Big Boy“ hört sich gefährlich an im ersten Moment, zugegeben. Doch wirkliche Rockmusik war noch nie etwas für grüblerische Bedenkenträger. Echt. Und wirkliche Rockmusik ist genau das, worüber bei Big Boy gesprochen werden muss. Was irgendwann einmal war, ist heute egal. Die Vergangenheit: unwichtig.
„Fake it till you make it“.
Wo und wann und warum alles angefangen hat, das kann man vielleicht in 20 Jahren en detail in der Autobiographie von Big Boy nachlesen. Oder man traut den zahlreichen Gerüchten. Ausnahmsweise, denn sie alle beinhalten möglicherweise ein kleines Körnchen eines winzigen Bruchteils der Wahrheit: Dass Big Boy eines Nachts der Geist des großen Freddie Mercury während seiner Therapie im Sanatorium erschienen ist und ihn zum einzig wahren Rockstar der Neuzeit erkoren hat. Dass er trotz diagnostiziertem Borderline-Syndrom und sämtlichen wissenschaftlich bekannten, psychosomatischen Störungen aus der Armee entlassen wurde (vielleicht aber auch wegen seines exorbitanten Make-up-Verbrauchs). Dass er seine Mitstreiter A.K., Lord und Happy auf seiner anschließenden Pilgerreise auf dem bekannten Jacobsweg kennen gelernt hat (oder zumindest in einer angrenzenden Kneipe). Oder dass er in der Folgezeit vor den Debüt-Aufnahmen in einschlägigen Internet-Auktionshäusern meistbietend Oralsex versteigert hat. Angeblich zur Finanzierung des Mischpults der legendären Berliner Hansa-Studios direkt an der Mauer, um in der heimischen Dunkelkammer bei Kerzenlicht und Absolut-Vodka die Geister anzurufen, die in den 56 geschichtsträchtigen Kanälen wohnen. Die guten und die bösen: Zarah Leander, David Bowie, Nick Cave, Depeche Mode - und auch Paul Anka oder N..Sync. Nur ein paar Geschichten. Von vielen.
Was wirklich zählt, ist einzig der Moment. Die Gegenwart: unaufhaltsame Entwicklung – manche nennen es schlicht Schicksal, Bestimmung, Karma. Selbsterfüllende Pop-Prophezeiung die einen, Rock-Ketzerei die anderen. Und beide Lager haben Recht, auch ausnahmsweise. Wenn Big Boy tatsächlich den wichtigsten deutschsprachigen Entertainer seit Marlene Dietrich darstellt, dann darf man ihn auch ruhigen Gewissens dem größten und verruchtesten Musikschwindel seit Milli Vanilli bezichtigen. Wenn man es denn so sehen möchte.
„Better find someone to blame“.
Doch Schuld ist diesmal nicht unbedingt der Regen. Und von Big Boy wird man definitiv länger hören als nur eine Saison. Big Boy ist selbst geschaffene Realität, ohne auch nur etwas annähernd Künstliches zu transportieren. Big Boys Realität inspiriert seine Kunst, nicht umgekehrt. Der Tritt in den Spiegel kommt diesmal von einer gänzlich unerwarteten Seite – von vorne. Mitten ins Gesicht. Mit echten Gefühlen. Und auch echten Schmerzen. Mit echten Scherben, echten Tränen, echtem Blut und auch echten Endorphinen, die alles nur noch halb so schlimm wirken lassen und dem Körper das Signal zum bedingungslosen Partymachen geben. So etwas gab es in Deutschland viel zu lange nicht mehr, aber davor wurde schon eingangs ausdrücklich gewarnt: Von der Tellerwäscher-zum-Rockstar-Hymne „Get Over It“ über das hinterfragende „One Good Reason“ und den hintergründigen Fetisch-Disko-Hit „Gestasi Baby“ zu den vermeintlich selbsterklärenden Industrial-Rockern „Fake It“ und „Just Like We (Choose To Be)“ – bis zum nächsten Album sollten die 11 Stücke auf „Hail The Big Boy“ vorerst ausreichenden Gesprächsstoff bieten.
Was morgen sein wird, ist auch klar. Die Zukunft: Nur die Weltherrschaft. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger. Kein Grund zur Panik. Alles ist unter Kontrolle, soweit. Solange alle durchdrehen wird niemand ernsthaft zu Schaden kommen. Versprochen.
„I..m everything you want to be.“
Alles wird cool unter der Phantasia-Rock-Flagge von Big Boy, in der einige eine gewisse Ähnlichkeit mit skandinavischen Ländern zu erkennen meinen, wiederum andere jedoch auf die vermeintliche Verwandtschaft zur deutschen Reichskriegsflagge in den traditionellen Nationalfarben der anarchistischen Villa Kunterbunt hinweisen. Ob als Grafitti, als Tätowierung oder schlimmstenfalls als vernarbter Rasierklingenflirt in der Haut allzu hingebungswilliger Fans. Und welcher Kritiker ernsthaft der Auffassung ist, es sei leichter, als Künstler eher verdammt denn vergöttert zu werden, der ist eingeladen, vor Plattenveröffentlichung einmal einen Tag lang Big Boys überquellenden Myspace-Account zu managen. Auf Wunsch und eigenes Risiko auch gern nach Album-VÖ.
Zu guter letzt. Eine Ballade, gewidmet allen echten Fans. Und auch allen echten Hassern. Denn die Leidenschaft der Gefühle macht sie beide gleich – „Give Up“. Doch aufgegeben wird nicht, nicht einmal unter anderen Vorzeichen. Die letzte Ehre, die einem am Ende noch bleibt, ist nicht aufzugeben. Genau deshalb ist Big Boy hier. Der Grat, auf dem Big Boy wandelt, ist zugegebenermaßen extrem schmal. Nicht nur musikalisch. Das wäre viel zu einfach: Hölle und Himmel, Leid und Liebe, Verzweiflung und Glaube – das alles wären wahrscheinlich die üblichen Attribute, die im Leben der anderen an ähnlicher Stelle bemüht würden. Nichts desto trotz spielt Big Boy nach denselben eisernen Regeln wie jeder wahre Spieler: Wer alles aufgibt für seine Sache, der soll auch alles bekommen, wenn ihm Fortuna gewogen ist – die Girls, die Drogen und den Rock ..N Roll. Big Boy ist das verlorene Kind mit der goldenen Kreditkarte, die ihm staunend sämtliche Wünsche erfüllt. Und, ja, ebenfalls richtig: Big Boy ist nur allzu leicht mit einer beliebten Kondommarke zu verwechseln. Ob ein Vergleich allerdings gerechtfertigt wäre, können allenfalls die weiblichen Fans entscheiden, die sich nach Konzerten in den Tourbus schleichen. Oder frühestens am nächsten Morgen ihre (Ex-)Freunde. Über gebrochene Herzen oder gebrochene Nasenbeine entscheidet alleine die Tagesform. Doch eines von beiden bleibt immer zurück, wenn Big Boy und seine Bandmates wieder die Stadt verlassen, um ihre Fanfaren an einem anderen Ort ertönen zu lassen. Bombast. Ohrenbetäubender Lärm kreischender Fans. Tumult an der Grenze zur Hysterie. Der Rest dürfte bekannt sein."
Quelle: mateingermany.de
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Dance, dance, dance, tell a friend and be there! we salute ya freaks! Thx, deine Brandstifter
Hehe danke fürs Adden :-) Ja ich müsste das T-Shirt morgen oder Freitag bekommen :) Wenn du magst kannste es wie gesagt für 25 euro haben +2 Autogrammkarten :-) Musst dich nur melden :)
Ich schon wieder!! :-) Wenn Du bereits Bescheid weisst, ignorier den Comment einfach... Also, wir spielen am 22. Oktober einen Showcase für die Plattenfirma EMI in Köln und könnten ein bisschen Unterstützung brauchen, da wir da um einen Deal kämpfen. Im Prinzip ist das einfach ein kostenloses Konzert und wir lassens im Anschluss noch ganz fein krachen. Kannst auch noch Leute mitbringen. Um 20.00 Uhr geht..s los. Im Underground. Eintritt frei. Würde mich sehr freuen.