Die neu gegründeten Formation "Blacken the Black versucht eine musikalische Annäherung zwischen arabischer und europäischer Popmusik auf der Basis von Punk-Rock und exessiv, rauhen Einsatz von
orientalischen Instrumenten. Die Debutplatte "Entrance to the exit" wurde
am 31.08. und 01.09.2005 in der echokammer in Obergiesing (München)
in einer heissen Nacht und Nebelsession eingespielt, reifte dann ein Jahr vor sich hin und verliess die echokammer gut gemischt im September 2006, um 2007 in die Musikgeschichte einzutauchen. Ob die Platte dann untergeht oder sich über Wasser halten kann, wird sich zeigen.
BLACKEN THE BLACK: „ENTRANCE TO THE EXIT“
Exit. Exito. Exitus - Ausgang. Erfolg. Tod - Auf Leuchtkästen, spanisch, klinisch weiss. Exito – der Erfolg. „Aber diese ganze Sache mit dem Erfolg hat damals angefangen“, sagt Ad Reinhardt, als sich „einige meiner Studenten am Black Mountain College begierig auf die Geschichte gestürzt haben, dass Paris tot sei.“ Tod im Äther, der fünften Jahreszeit – das ist die Ausgangssituation: „Murdam – ich sterbe“ haucht „Cobra Killer“ Annika Line Trost auf persisch. Schwarz auf weiss geht es um Mord. Die Sicht verstellt das Licht der Dunkelheit. Der Stellvertreter, der Auftragsmörder gegen Geld, der vom Hasch berauschte Assassine aus Alamut, für das persische Paradies den eigenen Tod anstrebend, oder Hemingways „The Killers“, bei denen nichts stimmt: die Mäntel sind zu eng, die Uhr geht vor und sie wissen nicht, was sie essen sollen, was sie überhaupt wollen. Sie sind das „böse Element“, denn sie werden ferngesteuert gelenkt, im Osten von Tarkowskij und im Westen von Don Siegel verfilmt, von John Boorman gesehen und nach 3 Jahren für einen anderen Film verwendet, aus dem sich wiederum Siegel 6 Jahre später einen anderen „bösen“ Schauspieler entlehnt. Gleichzeitig dreht dann Boorman „Zardoz“, wo der Teil der Zukunft, der den Unsterblichen gehört, in den Ur-Strudel „Vortex“ zurückbenannt worden ist. Die Vortex-Konzerte finden 1957- 59 im Morrison Planetarium in San Francisco statt: Lichtorgeln, kinetische Kunst, Multiprojektionen, Sample Lessons, ethnische Musik von Tonbändern des Komponisten Henry Jacobs und die Animationsfilme „Flight“, „Raga“ und „Seance“ des von östlicher Philosophie inspirierten Direktors Jordan Belson, der es verstand, die Dunkelheit zu kontrollieren.
„Wir konnten herunter zu jet-schwarz gehen und das dann 25 Grade vertiefen, so dass man das Gefühl bekam, in etwas hineinzusinken.“ „The Vortex“ ist auch der Titel eines 1925 publizierten Theaterstückes des Engländers Noe Coward, der als Todeskandidat in das „Black Book“ des Nazis Walter Schellenberg aufgenommen wurde. Coward überlebte den Krieg, Schellenberg schrieb später in Haft „Das Labyrinth“. Gleichzeitig trägt Harry Smith, möglicher Sohn von Aleister Crowley, in San Francisco fünf Jahre lang Schicht um Schicht Farbe, Fett und Lack auf das schwarze Filmmaterial auf, das am Ende „Heaven and Earth Magic“ heisst. Bandwürmer aus Minimal Music wurden damals aneinandergereiht, Motivwiederholungen mit kleinen Variationen. Gleich dem kreisenden Chorreigen in einem Rhythmus mit Abwechslungen und Evolutionen, den die Delier in Erinnerung an die Struktur des minoischen Labyrinths zu Knossos tanzten, in Erinnerung an die Befreiung vom Minotauros, schaffen Blacken The Black ein minomales Mosaik, in dem man „die Vieldeutigkeit, das Labyrinthhafte auch als Übergang für den Betrachter sehen mag; als Vorbereitung für die Begegnung mit einer Kunst, wie sie gerade im Entstehen begriffen war. In der sich verirren muss, wer das Eindeutige sucht“, so der Minimalist Frank Stella in „Rites of Passage in Modern Art“. So wie der stets schwarz gekleidete Fluxus-Künstler Aldo Tambellini 1964 bis 1966 Fernsehaufnahmen auf den Videobändern „Black Is“, „Black Trip“, „Black Plus X“, „Sun Black“ und „Black TV“ manipuliert, trug Ad Reinhardt für „Black On Black“ ebenso wie Stella und andere Maler der New York School auf seine Leinwände nur noch Schwarz auf Schwarz auf. Regen auf dem Ozean, Asche zu Asche und Staub zu Staub. 1965 kommt es zum New Yorker „Blackout“ – für eine Nacht lang geht das Licht aus. Das schaukelige „Thrown“ würde auch ohne Strom funktionieren, wird es doch akustisch abgefedert vom 1966 in Istanbul geborenen Saam Schlamminger und seiner persischen Tombak, Daf, Canjra und Dohol. Die schlägt er sonst als Chronomad , zu The Notwist, oder auch für Jasmin Tabatabai, der auch Annika Line Trost zur Seite stehend u.a. den Remix zu „After You Killed Me“ spendete. In Schlammingers Geburtsjahr ist übrigens nicht nur die Vinylscheibe „Black Time“ der Monks erschienen, auf 1966 datieren auch die Partitur „Entrance and Exit Music“ von Otto Luening sowie George Brechts Undergroundfilm „Entrance – Exit“, eine Kamerafahrt von schwarz nach weiss. „Blacken The Black – Red Your Face – Dust Of The Earth – Seven Heaven“ ist mehr noch Zauberformel denn Haiku. Blacken The Black/ Teer auf Teer/ eine Spur neu aufgenommen/ Magnetbänder neu bespielt. Je mehr Fahrzeuge den Mainstream abfahren, desto öfter muss dieser von Auftragsarbeitern, die dafür Kohle kriegen, neu asphaltiert werden, behindern diese Arbeiten auch den Verkehrsfluss. Blacken The Black leisten Schichtarbeit in Eigenauftrag, schreiben ihre Texte in der Regel im Auto, evozieren verschiedene Schwarztöne, so wie in den Bildern von Mark Rothko, der Rot und Blau zu schwarzvioletten Tönen mischte, ähnlich dem Trance-Effekt der „Gralstafeln“ genannten Vexierspiele französischer Zigeuner. Die roten und blauen geometrischen Figuren dieser Tafeln finden sich in exakten Proportionen im Schiff der Kathedrale zu Chartres nahe Paris wieder, die berühmt ist für ihr steinernes Labyrinth. Als ich mich mit „Diska“ und „Queen Of Japan“ Albert Pöschl in einer Münchner Galerie traf, in der gerade eine blau-rote Szene aus der Uraufführung von Yves Zintels „The Redesign Of Satanism“ lief, steckte er mir außer den Blacken The Black-Aufnahmen einen Plan des Labyrinths zu Chartres und einen Tip zu: „Für `Death To Everyone` gilt, was auch für LSD gilt : Man sollte sich dem Song nähern wie einer Klapperschlange oder irgendeinem anderen wilden Tier – ohne Furcht.“ En Trance.
English Version:
Exit. Exito. Exitus – way out. Success. Death – on luminous boxes, spanish, clinical white. Exito – Success. „But this whole success-thing just took up“, remembers Ad Reinhardt, „when some of my Black Mountain College students had thrown ardently onto the story of Paris being dead.“ Death in ether, the fifth season –
„Cobra Killer“ Annika Line Trost‘ lyrics may sound english but they´re not; „Murdam“ she breathes in persian, meaning „I am dying“. Like „Pearl diver – take me higher“, which could be an imploring chant to an online-shop named like that, it is a 13th century persian poetry indeed. „Ding Dong“ just translates german „Klingklang“, a term which is internationally well known as the name of a successfull record-label:
the peak of experimentalelectronic appropriations intruding into the world of pop. From the unreal to the realm.
Blacken The Black driving in their hearse over black tared mainstream to the funeral of pop.
There are Aldo Tambellinis‘ Videotapes „Black Is“, „Black Plus X“, „Sun Black“ or Black TV“, all of them dating between 1964 and 1966, the year The Monks‘ „Black Time“ had been released, Otto Luening wrote his „Entrance and Exit Music“ and George Brecht edited his Undergroundmovie „Entrance-Exit“, a shot from black to white screen. None these experiances are on the record, but under it below – so they are subcutaneous on it, and subtonal to be heard. From the unreal to the reel.
They are the overcovered traces on Frank Stellas‘, Ad Reinhardts‘ or Mark Rothkos‘ canvas, black on black over and over again, mixtures of red and blue sometimes, hidden elements under this black layer, like on a palindrome where one layer covers the other, the canvas are renewed and the surface „murdered“. These minimal pop-traces are not only generated and created by the trio forming Annika Line Trost, grown up in Eastern Berlin where the only way out seemed to be spiritual escapism, Saam Schlamminger (Cronomad) with Persian roots and instruments born 1966 in Istanbul, and „Queen Of Japan“ or „Diska“ global player track layer Albert Pöschl – it has to be completed by the listener, who closes his eyes seeing black or nothing, „nada“, which would be sanskrit a bull, maybe Minotaurus reigning over the labyrinth of Knossos. One way system, the indoor is the outdoor, like in any building our life flows through. „Be careful with ‚Death To Everyone‘ “ says Albert. „Mind closing in a rattlesnake or any other beast – without fear.“ En Trance. Federico Sánchez (Kamerakino)
Raus aus dem Proberaum, rauf aufs Busdach: Vom 1. Mai bis 31. Juli können sich Newcomerbands für eine eigene Deutschlandtour mit dem Red Bull Tourbus bewerben, mit dem schon Bands wie Tomte, K.I.Z und Kilians unterwegs waren. Einfach Bandvideo auf www.redbulltourbus.com hochladen, im Online-Voting die meisten Fanstimmen sammeln und live die Juroren Dendemann, Thees Uhlmann sowie Markus Kavka überzeugen. „Wenn man an seine Band glaubt und nicht darauf warten will, bis eine Plattenfirma einen erhört oder an die Wand klatscht, dann ist das Spielen auf dem Red Bull Tourbus...WEITER LESEN
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Your record is wonderful... recently picked it up and it's superbly inventive - these songs really insidiously get into you.
I play out in my home town of Sheffield, UK every month and am going to treat the punters to From The Unreal To The Real. FANTASTIC.
I really liked your music on the prada runway music, where can i get copies of the song? I have checked out itunes and some sites on the internet but no luck.
Hi Blacken the black, here are some of my friends:.....
Friends/Freunde
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Doris-member Wolfgang drink BECKS beer and talks with Karl Lagerfeld in the year 1992 about Chanel, Hardcorepunk and hot sex under the midnight sun Wet kisses
DORIS