Photo of Kathrin Hesse

BlackRose1978

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Gedichte & Gedanken



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Crucifixus

Am Kreuz hing sein gequält Gebeine,
Mit Blut besudelt und geschmäht;
Dann hat die stets jungfräulich reine Natur das Schreckensbild verweht.
Doch die sich seine Jünger nannten,
Die formten es in Erz und Stein,
Und stellten's in des Tempels Düster Und in die lichte Flur hinein.
So, jedem reinen Aug ein Schauder,
Ragt es herein in unsre Zeit;
Verewigend den alten Frevel,
Ein Bild der Unversöhnlichkeit.
Theodor Storm Wie liegt im Mondenlichte Begraben nun die Welt;
Wie selig ist der Friede,
Der sie umfangen hält!
Die Winde müssen schweigen,
So sanft ist dieser Schein;
Sie säuseln nur und weben Und schlafen endlich ein.
Und was in Tagesgluten Zur Blüte nicht erwacht,
Es öffnet seine Kelche Und duftet in die Nacht.
Wie bin ich solchen Friedens Seit lange nicht gewohnt!
Sei du in meinem Leben Der liebevolle Mond!

Theodor Storm
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Du nahmst alle Farben mit

Die Welt liegt schleiermatt
um mich herum wie ein Entwurf,
der keine Zukunft hat.

Kann meine Seele heller werden,
und Atmen wieder leicht?
Ist Hoffnung, dass der Schmerz jemals
erneuter Freude weicht?

Mein Glück ist fort.
Ein neues nicht in Sicht.
Doch sollte es mich überraschen -
vergessen werde ich Dich nicht.

Renate Eggert-Schwarten
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Dämmerstunde

Im Sessel du, und ich zu deinen Füßen,
Das Haupt dir zugewendet, saßen wir;
Und sanfter fühlten wir die Stunden fließen,
Und stiller ward es zwischen mir und dir;
Bis unsre Augen ineinander sanken
Und wir berauscht der Seele Atem tranken.

Theodor Storm
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Gräber in Schleswig

Nicht Kranz noch Kreuz; das Unkraut wuchert tief;
Denn die der Tod bei Idstedt einst entboten,
Hier schlafen sie, und deutsche Ehre schlief
Hier dreizehn Jahre lang bei diesen Toten.
Und dreizehn Jahre litten jung und alt,
Was leben blieb, des kleinen Feindes Tücken,
Und konnten nichts als, stumm die Faust geballt,
Den Schrei des Zorns in ihrer Brust ersticken.
Die Schmach ist aus; der ehrne Würfel fällt!
Jetzt oder nie! Erfüllet sind die Zeiten,
Des Dänenkönigs Totenglocke gellt;
Mir klinget es wie Osterglockenläuten!
Die Erde dröhnt; von Deutschland weht es her,
Mir ist, ich hör ein Lied im Winde klingen,
Es kommt heran schon wie ein brausend Meer,
Um endlich alle Schande zu verschlingen! - -
Törichter Traum! - Es klingt kein deutsches Lied,
Kein Vorwärts schallt von deutschen Bataillonen;
Wohl dröhnt der Grund, wohl naht es Glied an Glied;
Doch sind's die Reiter dänischer Schwadronen.
Sie kommen nicht. Das Londoner Papier,
Es wiegt zu schwer, sie wagen's nicht zu Die Stunde drängt. So helft, ihr Toten hier!
Ich rufe euch und hoffe nichts vom Leben.
Wacht auf, ihr Reiter! Schüttelt ab den Sand,
Besteigt noch einmal die gestürzten Renner!
Blast, blast, ihr Jäger! Für das Vaterland
Noch einen Strauß! Wir brauchen Männer, Männer!
Tambour, hervor aus deinem schwarzen Schrein!
Noch einmal gilt's, das Trommelfell zu schlagen;
Soll euer Grab in deutscher Erde sein,
So müßt ihr noch ein zweites Leben wagen! -
Ich ruf umsonst! ihr ruht auf ewig aus;
Ihr wurdet eine duldsame Gemeinde.
Ich aber schrei es in die Welt hinaus:
Die deutschen Gräber sind ein Spott der Feinde!

Theodor Storm
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Im Zeichen des Todes

Noch war die Jugend mein, die schöne, ganze,
Ein Morgen nur, ein Gestern gab es nicht;
Da sah der Tod im hellsten Sonnenglanze,
Mein Haar berührend, mir ins Angesicht.
Die Welt erlosch, der Himmel brannte trübe;
Ich sprang empor entsetzt und ungestüm.
Doch er verschwand; die Ewigkeit der Liebe
Lag vor mir noch und trennte mich von ihm.
Und heute nun - im sonnigen Gemache
Zur Rechten und zur Linken schlief mein Kind;
Des zarten Atems lauschend, hielt ich Wache,
Und an den Fenstern ging der Sommerwind.
Da sanken Nebelschleier dicht und dichter
Auf mich herab; kaum schienen noch hervor
Der Kinder schlummerselige Gesichter,
Und nicht mehr drang ihr Atem an mein Ohr.
Ich wollte rufen; doch die Stimme keuchte,
Bis hell die Angst aus meinem Herzen schrie.
Vergebens doch; kein Schrei der Angst erreichte,
Kein Laut der Liebe mehr erreichte sie.
In grauer Finsternis stand ich verlassen,
Bewegungslos und schauernden Gebeins;
Ich fühlte kalt mein schlagend Herz erfassen,
Und ein entsetzlich Auge sank in meins.
Ich floh nicht mehr; ich fesselte das Grauen
Und faßte mühsam meines Auges Kraft;
Dann überkam vorahnend mich Vertrauen
Zu dem, der meine Sinne hielt in Haft.
Und als ich fest den Blick zurückgegeben,
Lag plötzlich tief zu Füßen mir die Welt;
Ich sah mich hoch und frei ob allem Leben
An deiner Hand, furchtbarer Fürst, gestellt.
Den Dampf der Erde sah empor ich streben
Und ballen sich zu Mensch- und Tiergestalt;
Sah es sich schütteln, tasten, sah es leben
Und taumeln dann und schwinden alsobald.
Im fahlen Schein im Abgrund sah ich's liegen
Und sah sich's regen in der Städte Rauch;
Ich sah es wimmeln, hasten, sich bekriegen
Und sah mich selbst bei den Gestalten auch.
Und niederschauend von des Todes Warte,
Kam mir der Drang, das Leben zu bestehn,
Die Lust, dem Feind, der unten meiner harrte,
Mit vollem Aug ins Angesicht zu sehn.
Und kühlen Hauches durch die Adern rinnen
Fühlt ich die Kraft, entgegen Lust und Schmerz
Vom Leben fest mich selber zu gewinnen,
Wenn andres nicht, so doch ein ganzes Herz. -
Da fühlt ich mich im Sonnenlicht erwachen;
Es dämmerte, verschwebte und zerrann;
In meine Ohren klang der Kinder Lachen,
Und frische, blaue Augen sahn mich an.
O schöne Welt! So sei in ernstem Zeichen
Begonnen denn der neue Lebenstag!
Es wird die Stirn nicht allzusehr erbleichen,
Auf der, o Tod, dein dunkles Auge lag.
Ich fühle tief, du gönnetest nicht allen
Dein Angesicht; sie schauen dich ja nur,
Wenn sie dir taumelnd in die Arme fallen,
Ihr Los erfüllend gleich der Kreatur.
Mich aber laß unirren Augs erblicken,
Wie sie, von keiner Ahnung angeweht,
Brutalen Sinns ihr nichtig Werk beschicken,
Unkundig deiner stillen Majestät.

Theodor Storm
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O bleibe treu den Toten
O bleibe treu den Toten,
Die lebend du betrübt;
O bleibe treu den Toten,
Die lebend dich geliebt!
Sie starben; doch sie blieben
Auf Erden wesenlos,
Bis allen ihren Lieben
Der Tod die Augen schloß.
Indessen du dich herzlich
In Lebenslust versenkst,
Wie sehnen sie sich schmerzlich.
Daß ihrer du gedenkst!
Sie nahen dir in Liebe,
Allein du fühlst es nicht;
Sie schaun dich an so trübe,
Du aber siehst es nicht.
Die Brücke ist zerfallen;
Nun mühen sie sich bang,
Ein Liebeswort zu lallen,
Das nie hinüberdrang.
In ihrem Schattenleben
Quält eins sie gar zu sehr:
Ihr Herz will dir vergeben,
Ihr Mund vermag's nicht mehr.
O bleibe treu den Toten,
Die lebend du betrübt;
O bleibe treu den Toten,
Die lebend dich geliebt!

Theodor Storm
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Es ist ein Flüstern in der Nacht,
Es hat mich ganz um den Schlaf gebracht;
Ich fühl's, es will sich was verkünden
Und kann den Weg nicht zu mir finden.
Sind's Liebesworte, vertrauet dem Wind,
Die unterwegs verwehet sind?
Oder ist's Unheil aus künftigen Tagen,
Das emsig drängt sich anzusagen?

Theodor Storm
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Schlaflos

Aus Träumen in Ängsten bin ich erwacht;
Was singt doch die Lerche so tief in der Nacht!
Der Tag ist gegangen, der Morgen ist fern,
Aufs Kissen hernieder scheinen die Stern'.
Und immer hör ich den Lerchengesang;
O Stimme des Tages, mein Herz ist bang.

Theodor Storm
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Es ist ein Flüstern in der Nacht,
Es hat mich ganz um den Schlaf gebracht;
Ich fühl's, es will sich was verkünden
Und kann den Weg nicht zu mir finden.
Sind's Liebesworte, vertrauet dem Wind,
Die unterwegs verwehet sind?
Oder ist's Unheil aus künftigen Tagen,
Das emsig drängt sich anzusagen?

Theodor Storm
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Schlaflos

Aus Träumen in Ängsten bin ich erwacht;
Was singt doch die Lerche so tief in der Nacht!
Der Tag ist gegangen, der Morgen ist fern,
Aufs Kissen hernieder scheinen die Stern'.
Und immer hör ich den Lerchengesang;
O Stimme des Tages, mein Herz ist bang.

Theodor Storm
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Es ist ein Flüstern in der Nacht,
Es hat mich ganz um den Schlaf gebracht;
Ich fühl's, es will sich was verkünden
Und kann den Weg nicht zu mir finden.
Sind's Liebesworte, vertrauet dem Wind,
Die unterwegs verwehet sind?
Oder ist's Unheil aus künftigen Tagen,
Das emsig drängt sich anzusagen?

Theodor Storm
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Dämmerstunde

Im Sessel du, und ich zu deinen Füßen,
Das Haupt dir zugewendet, saßen wir;
Und sanfter fühlten wir die Stunden fließen,
Und stiller ward es zwischen mir und dir;
Bis unsre Augen ineinander sanken
Und wir berauscht der Seele Atem tranken.

Theodor Storm
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Die Stunde schlug

Die Stunde schlug, und deine Hand
Liegt zitternd in der meinen,
An meine Lippen streiften schon
Mit scheuem Druck die deinen.
Es zuckten aus dem vollen Kelch
Elektrisch schon die Funken;
O fasse Mut, und fliehe nicht,
Bevor wir ganz getrunken!

Die Lippen, die mich so berührt,
Sind nicht mehr deine eignen;
Sie können doch, solang du lebst,
Die meinen nicht verleugnen.

Die Lippen, die sich so berührt,
Sind rettungslos gefangen;
Spät oder früh, sie müssen doch
Sich tödlich heimverlangen.

Theodor Storm
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Das macht, es hat die Nachtigall
Die ganze Nacht gesungen;
Da sind von ihrem süßen Schall,
Da sind in Hall und Widerhall
Die Rosen aufgesprungen.
Sie war doch sonst ein wildes Blut;
Nun geht sie tief in Sinnen,
Trägt in der Hand den Sommerhut
Und duldet still der Sonne Glut
Und weiß nicht, was beginnen.

Das macht, es hat die Nachtigall
Die ganze Nacht gesungen;
Da sind von ihrem süßen Schall,
Da sind in Hall und Widerhall
Die Rosen aufgesprungen.

Theodor Storm
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Ein Grab schon weiset manche Stelle
Ein Grab schon weiset manche Stelle,
Und manches liegt in Traum und Duft;
Nun sprudle, frische Lebensquelle,
Und rausche über Grab und Kluft!

Theodor Storm
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Vollmondnacht

Am Abend bin ich aufgewacht,
ich sah des Mondes hellen Schein,
allein in einer Vollmondnacht,
was könnte denn noch schöner sein?

Der Mond, er zieht mich magisch an,
um mich herum ist alles still,
weil ich nichts anderes mehr wahrnehmen kann,
die ganze Nacht ihn ansehen will.

Er ist so schön, er scheint so hell,
ich bin wie süchtig nach dem Mond,
dem größten, wertvollsten Juwel,
das oben hoch am Himmel thront.

Alexandra
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Schlaflose Vollmondnacht

Kann nicht schlafen, ist so hell,
Suche nach des Lichtes Quell,
Die Sterne sind nicht´s, schon längst verglommen,
Der Mond der ist ..., von dem die abendlichen Lichter kommen.

Nur einen Augenblick erkannt,
Hat er sich in meinen Geist gebrannt,
Ich kann nicht wegschauen, nicht jetzt, vielleicht irgendwann,
Noch zieht mich der Mond in seinen Bann.

Nur Gestein, so sagte man mir,
Doch etwas anderes leuchtet hier,
So Lebensfreudig streichelt das Mondlicht über meine Haut,
Der Mond der ist ..., der meinen Schlaf heut klaut.

Ich beschuldige ihn nicht, Danke ihm für seine Pracht,
Die er mir bietet in jeder schlaflosen Vollmondnacht,
Will jetzt nicht ruhen, wüsste nichtmal ob ich es jetzt kann,
Noch zieht mich der Mond in seinen Bann.

Am Horizont sinkt er nieder,
Ich singe tausend Klagelieder,
Wenn er sich niederlegt, das Morgengrauen erwacht,
welch wunderschöne, schlaflose Vollmondnacht.

Alon
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Einer Toten

Du glaubtest nicht an frohe Tage mehr,
Verjährtes Leid ließ nimmer dich genesen;
Die Mutterfreude war für dich zu schwer,
Das Leben war dir gar zu hart gewesen. -

Er saß bei dir in letzter Liebespflicht;
Noch eine Nacht, noch eine war gegeben!
Auch die verrann; dann kam das Morgenlicht.
»Mein guter Mann, wie gerne wollt ich leben!«

Er hörte still die sanften Worte an,
Wie sie sein Ohr in bangen Pausen trafen:
»Sorg für das Kind - ich sterbe, süßer Mann.«
Dann halb verständlich noch: »Nun will ich schlafen.«

Und dann nichts mehr; - du wurdest nimmer wach,
Dein Auge brach, die Welt ward immer trüber;
Der Atem Gottes wehte durchs Gemach,
Dein Kind schrie auf, und dann warst du hinüber.

Das aber kann ich nicht ertragen,
Daß so wie sonst die Sonne lacht;
Daß wie in deinen Lebenstagen
Die Uhren gehn, die Glocken schlagen,
Einförmig wechseln Tag und Nacht;

Daß, wenn des Tages Lichter schwanden,
Wie sonst der Abend uns vereint;
Und daß, wo sonst dein Stuhl gestanden,
Schon andre ihre Plätze fanden,
Und nichts dich zu vermissen scheint;

Indessen von den Gitterstäben
Die Mondesstreifen schmal und karg
In deine Gruft hinunterweben
Und mit gespenstig trübem Leben
Hinwandeln über deinen Sarg.

Theodor Storm
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Winterliche Vollmondnacht

Ganz im Bann des stillen Zauber der sie sacht gefangen hält,
ruht in traumerdrücktem Schweigen,
eine weiße Wunderwelt.
Eiseshauch durchzieht die Flure,
streicht im Tanz von Ort zu Ort,
rührt mit magischen Gebärden
das Gefield im Traum mit fort.
Eine Ahnung schwingt durch alles,
das die Schöpfung zelebriert,
was im inneren sie bereitet,
ehe sie sich neu gebiert.
Unser Schritt durch jene Welten hat an
diesen Wundern teil.
Wir erfahren uns verwandelt - in den
tiefsten Gründen heil.

Klaus Huber
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Schwarze Krähenscharren bedecken den Himmel,
sie sind zurück nach Hause gekehrt.
Der Himmel ist bedeckt mir schwarzen Federn,
und der Lärm ist betörend schön.
Sie läuten eine neue Jahreszeit ein.
Der Himmel wird von tag zu Tag grauer,
bis man die Sonne nicht mehr sieht.
Der Morgen wird nun in Nebel und Dunst erwachen und die Tage werden kürzer,
die dunklen Tage breiten sich aus.
Bald werden die Seen,Bäche und Flüsse
unter Schnee und Eis zur Ruhe kommen
und die welt versinkt unter weißen und reinen Schnee.
Dies ist mir die liebste Zeit,
wenn die Welt für einen Moment inne hält.

Kathrin Hesse alias BlackRose.1978
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Winternacht

Die tiefverschneite Winterpracht,
sie leuchtet in der Vollmondnacht,
der Bach bizarr kristallisiert,
das Licht sich tief im Blau verliert.

Wild entgleiten meine Träume:
Dick bereifte kahle Bäume
scheinen wie Riesen, weiß behaart
und Schneegirlanden sind ihr Bart.

Sie krächzen unter schwerer Last,
winken mit altersschwachem Ast,
und ziehen mich in ihren Bann,
dem kaum ich noch entfliehen kann.

Ich bleibe stehn, lausch‘ in die Nacht,
erfreu mich an der Winterpracht.
Vergesse, daß die Nase friert,
wenn dickes Eis die Landschaft ziert.

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Wintermärchen

Am Morgen ist es bitterkalt,
ich wandre durch den Märchenwald.
Schnee schmückt die blätterlosen Bäume,
taucht den Wald in Winterträume.

Am Nebelmeer steigt die Sonne empor
und zaubert den grünen Strahl hervor.
Der Schnee wird tief in Rot getaucht,
der Landschaft Leben eingehaucht.

Ich stapf durch meterhohen Schnee.
An einem zugefror'nen See
steigt Nebel auf, und welche Wonne,
drin bildet sich 'ne Nebensonne!

Endlich erreicht, des Berges Gipfel.
Dick bereift sind der Bäume Wipfel.
Unter mir wallendes Nebelmeer,
verschwunden das Tal, aus dem ich her.

Doch hier und da ragen Bergeskuppen
aus den dicken Nebelsuppen.
Das Riesengebirge! Ich glaub es nicht!
Und selbst bis zum Brocken reicht die Sicht!

Es fällt mir schwer, mich loszureißen,
doch spür ich den Frost in den Gliedern beißen.
Auf den Weg in's Tal holt der Nebel mich ein.
und hüllt den Wald in Dämmerschein.

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Mondlicht

Wie liegt im Mondenlichte
Begraben nun die Welt;
Wie selig ist der Friede,
Der sie umfangen hält!
Die Winde müssen schweigen,
So sanft ist dieser Schein;
Sie säuseln nur und weben
Und schlafen endlich ein.
Und was in Tagesgluten
Zur Blüte nicht erwacht,
Es öffnet seine Kelche
Und duftet in die Nacht.
Wie bin ich solchen Friedens Seit lange nicht gewohnt!
Sei du in meinem Leben
Der liebevolle Mond!

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Im Walde

Hier an der Bergeshalde
Verstummet ganz der Wind;
Die Zweige hängen nieder,
Darunter sitzt das Kind.
Sie sitzt in Thymiane,
Sie sitzt in lauter Duft;
Die blauen Fliegen summen
Und blitzen durch die Luft.
Es steht der Wald so schweigend,
Sie schaut so klug darein;
Um ihre braunen Locken
Hinfließt der Sonnenschein.
Der Kuckuck lacht von ferne,
Es geht mir durch den Sinn:
Sie hat die goldnen Augen
Der Waldeskönigin.

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Schwarzer Engel bitte beschütze mich.
Meine Welt liegt in Trümmern,
meine Welt ist versunken in Caos des trügerischen da sein.
Ich möchte wieder Leben,
bitte rette mich mein Schwarzer Engel.
Ich will in dieser Welt nicht mehr Leben,
bring mich in deine Welt.
Trag mich weg, auf deinen schwarzen Schwingen.

Kathrin Hesse alias BlackRose.1978
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Abschied

Was zu glücklich, um zu leben,
Was zu scheu, um Klang zu geben,
Was zu lieblich zum Entstehen,
Was geboren zum Vergehen Was die Monde nimmer bieten,
Rosen aus verwelkten Blüten,
Tränen dann aus jungem Leide
Und ein Klang verlorner Freude.
Du weißt es, alle, die da sterben
Und die für immer scheiden gehn,
Die müssen, wär's auch zum Verderben,
Die Wahrheit ohne Hehl gestehn.
So leg ich's denn in deine Hände,
Was immer mir das Herz bewegt;
Es ist die letzte Blumenspende,
Auf ein geliebtes Grab gelegt.

Theodor Storm
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Es sandte mir das Schicksal tiefen Schlaf.
Ich bin nicht tot, ich tauschte nur die Räume.
Ich leb in euch, ich geh in eure Träume,
da uns, die wir vereint, Verwandlung traf.

Ihr glaubt mich tot, doch dass die Welt ich tröste,
leb ich mit tausend Seelen dort,
an diesem wunderbaren Ort,
im Herzen der Lieben. Nein, ich ging nicht fort,
Unsterblichkeit vom Tode mich erlöste.

Michelangelo Buonarroti
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Sturmnacht

Im Hinterhaus, im Fliesensaal
Über Urgroßmutters Tisch' und Bänke,
Über die alten Schatullen und Schränke
Wandelt der zitternde Mondenstrahl.
Vom Wald kommt der Wind
Und fährt an die Scheiben;
Und geschwind, geschwind
Schwatzt er ein Wort,
Und dann wieder fort
Zum Wald über Föhren und Eiben.
Da wird auch das alte verzauberte Holz
Da drinnen lebendig;
Wie sonst im Walde will es stolz
Die Kronen schütteln unbändig,
Mit den Ästen greifen hinaus in die Nacht,
Mit dem Sturm sich schaukeln in brausender Jagd,
Mit den Blättern in Übermut rauschen,
Beim Tanz im Flug
Durch Wolkenzug
Mit dem Mondlicht silberne Blicke tauschen.

Da müht sich der Lehnstuhl, die Arme zu recken,
Den Rokokofuß will das Kanapee strecken,
In der Kommode die Schubfächer drängen
Und wollen die rostigen Schlösser sprengen;
Der Eichschrank unter dem kleinen Troß
Steht da, ein finsterer Koloß.
Traumhaft regt er die Klauen an,
Ihm zuckt's in der verlornen Krone;
Doch bricht er nicht den schweren Bann. -
Und draußen pfeift ihm der Wind zum Hohne
Und fährt an die Läden und rüttelt mit Macht,
Bläst durch die Ritzen, grunzt und lacht,
Schmeißt die Fledermäuse, die kleinen Gespenster,
Klitschend gegen die rasselnden Fenster.
Die glupen dumm neugierig hinein
Da drinn' steht voll der Mondenschein.

Aber droben im Haus
Im behaglichen Zimmer
Beim Sturmgebraus
Saßen und schwatzten die Alten noch immer,
Nicht hörend, wie drunten die Saaltür sprang,
Wie ein Klang war erwacht
Aus der einsamen Nacht,
Der schollernd drang
Über Trepp' und Gang, Daß drin in der Kammer die Kinder mit Schrecken
Auffuhren und schlüpften unter die Decken.

Theodor Storm
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Beim Aufgang der Sonne
und bei ihrem Untergang
erinnern wir uns an sie;
Beim Wehen des Windes
und in der Kälte des Winters
erinnern wir uns an sie;
Beim Öffnen der Knospen
und in der Wärme des Sommers
erinnern wir uns an sie;
Beim Rauschen der Blätter
und in der Schönheit des Herbstes
erinnern wir uns an sie;
Zu Beginn des Jahres und wenn es zu Ende geht, erinnern wir uns an sie;
Wenn wir müde sind
und Kraft brauchen,
erinnern wir uns an sie;
Wenn wir verloren sind
und krank in unserem Herzen
erinnern wir uns an sie;
Wenn wir Freude erleben,
die wir so gern teilen würden
erinnern wir uns an sie;
So lange wir leben,
werden sie auch leben,
denn sie sind nun ein Teil von uns,
wenn wir uns an sie erinnern.

jüdisches Gebetbuch
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Gräber an der Küste

Mit Kränzen haben wir das Grab geschmückt,
Die stille Wiege unsrer jungen Toten;
Den grünsten Efeu haben wir gepflückt,
Die spätsten Astern, die das Jahr geboten.
Hier ruhn sie waffenlos in ihrer Gruft,
Die man hinaustrug aus dem Pulverdampfe;
Vom Strand herüber weht der Meeresduft,
Die Schläfer kühlend nach dem heißen Kampfe.
Es steigt die Flut; vom Ring des Deiches her
Im Abendschein entbrennt der Wasserspiegel;
Ihr schlafet schön! Das heimatliche Meer
Wirft seinen Glanz auf euren dunklen Hügel.
Und rissen sie die Farben auch herab,
Für die so jung ihr ginget zu den Bleichen,
Oh, schlafet ruhig! Denn von Grab zu Grab
Wehn um euch her der Feinde Wappenzeichen.
Nicht euch zum Ruhme sind sie aufgesteckt;
Doch künden sie, daß eure Kugeln trafen,
Daß, als ihr euch zur ew'gen Ruh gestreckt,
Den Feind ihr zwanget, neben euch zu schlafen.
Ihr aber, denen ohne Trommelschlag
Durch Feindeshand bereitet ward der Rasen,
Hört dieses Lied! und harret auf den Tag,
Daß unsre Reiter hier Reveille blasen!
Doch sollte dieser heiße Lebensstreit
Verlorengehn wie euer Blut im Sande
Und nur im Reiche der Vergangenheit
Der Name leben dieser schönen Lande:
In diesem Grabe, wenn das Schwert zerbricht,
Liegt deutsche Ehre fleckenlos gebettet!
Beschützen konntet ihr die Heimat nicht,
Doch habt ihr sterbend sie vor Schmach gerettet.
Nun ruht ihr, wie im Mutterschoß das Kind,
Und schlafet aus auf heimatlichem Kissen;
Wir andern aber, die wir übrig sind,
Wo werden wir im Elend sterben müssen!
Schon hatten wir zu festlichem Empfang
Mit Kränzen in der Hand das Haus verlassen;
Wir standen harrend ganze Nächte lang,
Doch nur die Toten zogen durch die Gassen. -
So nehmet denn, ihr Schläfer dieser Gruft,
Die spätsten Blumen, die das Jahr geboten!
Schon fällt das Laub im letzten Sonnenduft -
Auch dieses Sommers Kranz gehört den Toten.

Theodor Storm
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Abseits

Es ist so still; die Heide liegt
Im warmen Mittagssonnenstrahle,
Ein rosenroter Schimmer fliegt
Um ihre alten Gräbermale;
Die Kräuter blühn; der Heideduft
Steigt in die blaue Sommerluft.
Laufkäfer hasten durchs Gesträuch
In ihren goldnen Panzerröckchen,
Die Bienen hängen Zweig um Zweig
Sich an der Edelheide Glöckchen,
Die Vögel schwirren aus dem Kraut -
Die Luft ist voller Lerchenlaut.
Ein halbverfallen niedrig Haus
Steht einsam hier und sonnbeschienen;
Der Kätner lehnt zur Tür hinaus,
Behaglich blinzelnd nach den Bienen;
Sein Junge auf dem Stein davor
Schnitzt Pfeifen sich aus Kälberrohr.
Kaum zittert durch die Mittagsruh
Ein Schlag der Dorfuhr, der entfernten;
Dem Alten fällt die Wimper zu,
Er träumt von seinen Honigernten.
- Kein Klang der aufgeregten Zeit
Drang noch in d iese Einsamkeit.

Theodor Storm
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gothic divider Pictures, Images and Photos Anmutig, geistig, arabeskenzart
Scheint unser Leben sich wie das von Feen
In sanften Tänzen um das Nichts zu drehen,
Dem wir geopfert Sein und Gegenwart.

Schönheit der Träume, holde Spielerei,
So hingehaucht, so reinlich abgestimmt,
Tief unter deiner heiteren Fläche glimmt
Sehnsucht nach Nacht, nach Blut, nach Barbarei.

Im Leeren dreht sich , ohne Zwang und Not,

Frei unser Leben, stets zum Spiel bereit,
Doch heimlich dürsten wir nach Wirklichkeit,
Nach Zeugung und Geburt, nach Leid und Tod.

Hermann Hesse
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gothic divider Pictures, Images and Photos Abendgebet

Die Sonne hat uns gute Nacht gegeben;
Die Schafe ziehen heim in's stille Haus,
Kein Vogel mag den Flügel mehr erheben,
Sie schlafen alle, und ihr Lied ist aus.
Nun leg' auch ich mich hin zur Ruh'
Und schließ' die müden Augen zu.

Ich bin noch schwach, ich bin noch klein,

Du, guter Gott, wirst bei mir sein,

Dann fürcht' ich nicht die finst're Zeit,

Ich weiß, mir widerfährt kein Leid.
Dann täum' ich, was auch kommen mag,
Von einem schönen gold'nen Tag.

Wenn die Kinder schlafen ein,
Wachen auf die Sterne,
Und es steigen Engelein
Nieder aus der Ferne,
Halten wohl die ganze Nacht
Bei den frommen Kindern Wacht.

Friedrich Wilhelm Güll
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nach Joseph Freiherr von Eichendorff

Mein Schifflein ruht im Hafen
Zu schauernder Abendstund',
Ein Posthorn tönt verschlafen
Aus kühlem Buchengrund;
Es rauschen so prächtig die Wälder,
Da wird mir die Seele so weit -
Die Muttergottes kommt über die Felder
Im glitzernden Sternenkleid.
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Ich lag, vom Schlaf geborgen,
In Nirgendheim versteckt.
Nun hat der goldne Morgen
Mich strahlend aufgeweckt.
Wie sanft in dunklem Schweben
Mir auch der Traum genaht -
Ach, nur das Licht ist Leben,
Und nur der Tag ist Tat!

Und bringt er Kampf und Mühe
Als ernstes Angebind,
Ich lieb' die herbe Frühe,
Die leuchtend ihn beginnt;
Wenn Hauch des Morgenwindes
Streicht durch die Ranken sacht,
Wie Atem eines Kindes,
Das in die Sonne lacht.

Mag später Tanz der Stunden
Mich still am Schreibtisch sehn,
Jetzt pfeif' ich meinen Hunden
Und will ins Freie gehn.
Welk Laub zu meinen Füßen
Schau' ich im Wirbel fliehn -
Ich will die Sonne grüßen,
Die meiner Jugend schien!

Fern steigt aus Silberdüften
Die Stadt im Mauerkleid -
Ich will die Mütze lüften
In stiller Dankbarkeit:
Daß ich durch redlich Dienen
Die Freiheit mir gewann
Und einsam aus dem Grünen
Den Morgen grüßen kann.

Dann sollt ihr mich begraben,
Wenn wir uns feierlich
Nichts mehr zu sagen haben,
Der junge Tag und ich;
Wenn mir kein Flügelheben
Die Weisheit mehr bejaht:
Ach, nur das Licht ist Leben,
Und nur der Tag ist Tat!

Rudolf Presber
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gothic divider Pictures, Images and Photos Liebeslied

Wir gingen still den Fluß entlang
und sahen Schiffe ziehen,
die ihren schnellen Reisegang
sich von dem Winde liehen.

Da fühlte doppelt ich das Band,
das mich für immer bindet,
und drückte zärtlich deine Hand,
die es mit Blumen windet.

Und löstest du die Fesseln jetzt
und gäbest mich den Winden,
ich würde schweifend doch zuletzt
den alten Hafen finden.

Da breitest du vom Uferrand
die Arme mir entgegen,
um an das alte liebe Band
mein Schifflein fest zu legen.

Gustav Falke
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gothic divider Pictures, Images and Photos In 20 Jahren wirst du mehr enttäuscht sein über die Dinge, die du nicht getan hast,
als über die Dinge, die du getan hast.
Also löse die Knoten, laufe aus aus dem sicheren Hafen.
Erfasse die Passatwinde mit deinen Segeln. Erforsche. Träume.
(Mark Twain)
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gothic divider Pictures, Images and Photos Verklärter Herbst

Gewaltig endet so das Jahr
Mit goldnem Wein und Frucht der Gärten.
Rund schweigen Wälder wunderbar
Und sind des Einsamen Gefährten.

Da sagt der Landmann: Es ist gut.
Ihr Abendglocken lang und leise
Gebt noch zum Ende frohen Mut.
Ein Vogelzug grüßt auf der Reise.

Es ist der Liebe milde Zeit.
Im Kahn den blauen Fluß hinunter
Wie schön sich Bild an Bildchen reiht -
Das geht in Ruh und Schweigen unter.

Georg Trakl
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Blurbs

About me:

ich bin ein ernster, aber auch ein lustiger mensch. ich bin gern in gesellschaft, aber ich liebe es auch für mich ganz allein zu sein, was sehr schwer ist, da ich meinen kleinen sonnenschein um mich habe. ich bin ein kreativer mensch und liebe mystische sachen. gothic divider Pictures, Images and Photos gothic divider Pictures, Images and Photos gothic divider Pictures, Images and Photos gothic divider Pictures, Images and Photos butterflies Pictures, Images and Photos gothic divider Pictures, Images and Photos Gothic Splash 1 Pictures, Images and Photos gothic divider Pictures, Images and Photos
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ich würde gern einmal meinen vater sehen, aber er will mich nicht sehen, aber ich bin nicht traurig drüber, weil ich ihn nie gesehen habe und ihn nie gebraucht habe. gothic divider Pictures, Images and Photos gothic divider Pictures, Images and Photos gothic divider Pictures, Images and Photos Gothic Wallpaper 36 Pictures, Images and Photos gothic divider Pictures, Images and Photos GOTHIC Pictures, Images and Photos gothic divider Pictures, Images and Photos
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Details

  • Status: In a Relationship
  • Here for: Friends
  • Hometown: leipzig
  • Body type: 5' 1" / Average
  • Ethnicity: White / Caucasian
  • Zodiac Sign: Aquarius
  • Children: Proud parent
  • Smoke / Drink: No / Yes
  • Occupation: Floristin

Schools

  • 25. Mittelschule

    • Leipzig, Germany
    • Graduated: 1996
    • Student status: Alumni
    • Degree: Realschulabschluss
    1968 to 1996

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