Dein Name? Uhlig Marcel
Wie alt bist Du? 28
Was ist dein erlernter Beruf? Lackierer
Wie würdest du deinen derzeitigen Job beschreiben? Telefonist, Taxifahrer, Hortbetreuer, Techniker und Migränepatient
Für die es nicht wissen - Was/Wo genau ist der X-Side Club? Im Industriegelände, Werner Hartmann Straße 1
Mit Dem Programm hast du keine Konkurenz in Dresden, oder? na doch, es leben ja ab und zu noch andere Veranstalter Ihr Träume..
Wo siehst du das Potential des Club Areals „Strasse E“? Mit guten Chancen, es ist eine gute Mischung an Clubs vorhanden und einige halten ja auch eisern an Ihrer Szenearbeit aus Überzeugung fest. Projekte wie das Eventwerk machen das Gelände auch für neues Publikum attraktiv. Jeder Besucher kann dann mal alles ausprobieren und vielleicht seine Richtung finden. Wenn die Logistiksogen des Geländes noch gelöst werden wird sicher jeder Besucher befriedigt nach Hause gehen.
Wo siehst du deinen Club in 5 Jahren und in 10 Jahren? Eigentlich noch immer auf der Werner Hartmann Straße, es sei denn der alte Name kehrt zurück. Vielleicht steht das Haus dann einfach nur ein paar cm tiefer durch die Feierei.
Was wäre der Act/DJ den du gern mal in deinem Laden haben möchtest? Wir arbeiten an unseren Wünschen, also überraschen lassen..
Wie sieht für dich die perfekte Samstag Nacht aus? Mit meiner Frau am Sandstrand liegen, dann zur Bar mit Jägermeister bewaffnen, aufbauen, spielen, abbauen, austrinken und dann ins Bett.
Wie lang denkst wirst du den Job als Veranstalter machen – fühlt man sich irgendwann zu alt dafür? Zu alt? Ich hoffe nicht!
Music
Artist: Clark B.
Club: X-Side Dresden
Top 10:
1. Doppelhoper EP / Cb²
2. Audio 14
3. Jack / Pro-jex
4. Pimp 4
5. T.S.N. / Open your Mind
6. BT Express / Madhouse Chicago
7. Dance Mania 257
8. Moby - Hymn
9. DJ PJ / Like it Wildx
10. Clark B. / Sucking Rhythm
Movies
Heroes
Sumo Club/Kassel+
Alcatraz/Landau+
CosmicTrip/Teplice/CZ+
Zoom/Nürnberg+
Club Lagerhof/Leipzig+
Alte Brauerei/Dessau+
Sensor-Club/Köln+
Elend/Dresden+
Love Parade/Berlin+
Seinbruch/Biela+
WittenbergerStr./Trebitz+
Feuerwache/Bad Nauheim+
Alter Güterbahnhof/Bad Hersfeld+
eAsTeRn LiGhTs SoMmEr OpEn AiR 2oo5/ Pfarrteich Colmnitz+
Kuppelhalle/Tharand+
Fabrikhallen/Magdeburg+
Red Hall/Klingenberg+
PeacePeopleInMusik+
Waldbad/Schirmenitz+
Schalldrucktherapie/Reichenbach+
Forever Young Fetival/Rossau+
Oplac??/CZ+
Hallenbad/Köln+
Apex/Dresden+
Alte Kelterei/Dresden+
Seidenfabrik/Pirna+
Bau122 ???/Finsterwalde+
Paramount Park/Frankfurt a.M. +
Normal/Heidelberg+
Waldbad/Freiberg+
Reaktor/Dresden+
Flaxe/Freiberg+
Bunker/Dresden+
JG/Rostock+
SUSHICLUB/Zittau+
SP Detroit Impression-Tourende+
PrissonClub/Landau+
Delphin/Lloret de Mar/Spain+
Distillery /Leipzig+
Südbahnhof/Chemnitz+
Vox/Chemnitz+
Mensa/Freiberg+
Kaiserlounge/Plauen+
Prince Dancehouse/Riesa+
Ferropolis/Gräfenhainichen+
EAC/Freiberg+
Reaktor/Merseburg+
TrainControl/Freiberg+
Alte Kaffeerösterei/Plauen+
Fabrik/Dresden+
Club Achter Mai/Chemnitz+
Nostromo/Görlitz+
Strasse E./Dresden+
Lohrmannstraße Dresden+
Space Fish-OpenAir /Kamenz+
Summer Spirit Festival / Niedergoersdorf+
House of Summer OpenAir / Hagenwerder+
Industriehallen/Leipzig+
K-- /Forst+
Base 1/Dresden+
Flaxe/Freiberg+
Cave-Club/Salzburg/A+
Kesselhaus/Singwitz+
Chrome Club/Leipzig+
Klangschule Ost/Köthen+
Bernabeum/Bernburg +
Jungle Club/Zerbst+
Trafo-N/Reichenbach+
Kabine/Freiberg+
Jailhouse/Achern+
Werk 1/Brandis+
HTO/Putzkau+
X-Side/Dresden+
Küche 187/Wittenberg+
Groove/Dresden+
Tivoli/Freiberg+
Subsoil/Höhlen Langenstein/Halberstadt +
Fahnenfabrik/Kamenz+
Bunker/Drewitz+
Zuckerfabrik/Laucha+
Präzisionswerk/Espenhain+
Rohtabak/Döbeln+
Willhelmshall/ Willhelmshall+
Alte Papierfabrik/Rodersdorf+
C4/Coswig+
Cyriaksburg /Erfurt+
DEAB Halle/Dresden+
BK 8/Dresden+
Basis/Leipzig+
About me:
Angefangen hat alles im Jahr 1990, als die elektronische Musik in Europa immer mehr Menschen begeisterte. Marcel, der damals noch unter „Dj X“ arbeitete, begann seine Laufbahn mit Hardcore ( Gabba ), welchen er fast drei Jahre lang auf die Plattenteller legte.
Im Jahr 1992 veranstaltete er mit einigen Mitstreitern die erste illegale Party in seiner Geburtsstadt Freiberg. Obwohl er die meiste Zeit in Frankfurt am Main verbrachte, fruchtete dieses Projekt, das den Namen „Love Zone“ trug. In den ersten drei Jahren gab es für ihn nicht sehr viel zu tun, denn die Zahl der Bookings war mit 26 noch recht gering. Wobei es auch damit zusammen hing, dass er die meiste Zeit in den alten Bundesländern, wo er zur Schule ging und später lernte, verbrachte.
Zum Jahreswechsel 93/94 erfolgte auch ein musikalischer Umschwung zur Techno / Trance Musik. Da dieser Style noch immer nicht so ganz das Richtige war, suchte er weiter, hörte aber trotzdem nicht auf sich im Bereich Techno mit neuen und alten Vinyls auf dem Laufenden zu halten. Zum Ende des Jahres hatte er seine Richtung gefunden: Die Housemusik gab ihm die Möglichkeit ein Dj-set bunt und abwechslungsreich zu gestalten. Zu seinem Glück hatte er in seinem Bekanntenkreis einige Dj..s, welche sich auch im Richtungswechsel befanden und bereit waren, ihre Housesammlungen gegen Hardcore einzutauschen.
In den folgenden Jahren verkaufte er einen Großteil seiner fast 4500 platten ( umfassende Techno-, Trance- und Gabbasammlungen) was er aber später sehr bereute. Bis 1999 war er als reiner House Dj unterwegs und seine Set..s beinhalteten Produktionen von 1984 bis zum aktuellen Jahr. Das Publikum wusste dies sehr zu schätzen und feierte wann immer es etwas von ihm zu hören gab
.
Im Jahr 1999 begannen große Veränderungen, vom House kam der Wechsel zum Techno weil die Housemusik in Sachsen immer mehr in Richtung Discohouse ging. Das Pseudonym „Dj X“ wurde eingefroren und in wenigen Fällen noch für House Bookings verwendet. Der neue Künstlername wurde ihm von einigen Freunden auferlegt und lautete „Clark Breakgebel“. Dieser wurde jedoch im Laufe der Zeit zu „Clark B.“ gekürzt. Jener Begriff ist dem Publikum mittlerweile am geläufigsten. Gleichzeitig folgte der Ortswechsel nach Dresden, wo Marcel legal größere Veranstaltungen organisierte, um auch dem Techno- Nachwuchs eine Plattform geben zu können. Aus seiner eigenen Erfahrung wusste er, dass es als Newcomer nicht leicht ist, gebucht zu werden. Dieses Projekt nahm im Vorfeld schon so viel Zeit in Anspruch, dass er ein Gewerbe gründete, um mit hundert Prozent seiner Kraft dahinter stehen zu können. Er organisierte in den letzten Jahren neben seinen normalen Veranstaltungen mehrere DJ Contests um das gesamte Nachwuchspotential der Region einmal erleben und verwerten zu können, wobei unzählige Newcomer am Start waren und ihr bestes gaben.
Nach einiger Zeit gab es das Angebot, die Veranstaltungsorganisation im Bereich Techno auf der Strasse E Dresden zu übernehmen. Leider führte es dazu, dass kaum noch Zeit für Bookings auf anderen Veranstaltungen zur Verfügung stand. Regional ist er sehr bekannt, da kein Wochenende vergeht, ohne das er zu hören ist. Für Europa stehen die seine Zeichen gut, da er langsam grenzübergreifend zu hören ist. Bestes Beispiel Cosmic Trip 2003!!
Seit längerer Zeit ist Marcel, sofern er Zeit findet, im Studio an verschiedenen Projekten tätig und so wie er sagt, kann man 2004 mit ersten Veröffentlichungen rechnen.
Who I'd like to meet: http://www.techno.de/news/specials/interviews/Clark_B.html ----------------
Marcel Uhlig alias Clark B, bekannter Veranstalter und DJ, lässt nicht nur in musikalischer Hinsicht Taten sprechen, sondern macht schon seit Jahren, als einer der aktivsten Protagonisten der ostdeutschen Techno-Szene auf sich aufmerksam. Mit gesundem Verstand und einer Menge Willenskraft propagiert er das, was ihm am Herzen liegt, nämlich eine gesunde Technokultur! Ein würdiger Anlass also, um sich mit Clark B in Dresden zu treffen und ein paar Fragen zu stellen.
TO: Man sollte zwar nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen, doch ich möchte es ausnahmsweise mal tun! Wie siehst du die derzeitige Techno-Szene?
Clark B: Die Szene ist fast im ganzen Land zerschlagen, oft stehen viele Leute mit ihren Problemen allein da. Drogen und ein für meines Erachtens zu großes Überangebot an Veranstaltungen haben viele müde gemacht. Ein Teil der Leute geht nicht mehr wöchentlich auf Party, sondern nur noch zu ausgewählten Veranstaltungen. Für die Veranstalter ist es daher nicht mehr abzuschätzen wie eine Veranstaltungen laufen wird. Und das Ende vom diesem Lied ist, dass viele Club’s finanzielle Probleme haben und leider schließen müssen!
TO: Was müsste denn verändert werden bzw. was wären denn neue innovative Ideen?
Clark B: Mir würden tausende Veränderungen einfallen, aber eine ist mir sehr wichtig. Die Szene muss etwas zurück bekommen, und zwar von denjenigen, die durch die Szene und ihren Anhängern „groß“ geworden sind!
TO: Was wurde in der Szene deiner Meinung nach vernachlässig und auf was zu viel konzentriert?
Clark B: Es wurde kein Wert auf die Gemeinschaft gelegt, die Kids haben in dieser Szene keine Chancen und Perspektiven und erhalten zusätzlich keine Unterstützung. Die Love Parade geht in den letzten Jahren mit schlechtem Beispiel voran. Vor den Augen der Veranstalter gehen Parteien und Initiatoren auf Tour und werben mit Programmen und Inhalten, um sich einen potentiellen Kreis zu erschließen. Ist ja auch ein gefundenes Fressen, wenn von unseren „Machern“ nur „bla bla“ zu erwarten ist! Nicht nur ich wurde jedes Jahr mehr enttäuscht, als das sogenannte Sprachrohr der Szene seine Abschlusskundgebung begann.
TO: Also sollte man sich in der Szene politisch mehr angagieren und alle Leute die mit der elektronischen Musik zu tun haben gemeinschaftlich Partei ergreifen, um dann mehr auf das soziale Umfeld unserer „verlorenen“ Gesellschaft Einfluss zu nehmen?
Clark B: Auf jedem Fall, sie sollten sich nicht nur engargieren sondern auch aktiv werden! In unserem Land ist politisch doch eh nichts für die Jugend zu erwarten. Also ist das beste die Jugend schafft sich ihre Chancen selbst.
TO: Da stellt sich mir doch gleich die Frage, was gibt es denn seit den Anfängen Positives bzw. Negatives aus deiner Sichtweise zu berichten?
Clark B: Positiv - die Musik wurde sehr intensiv weiterentwickelt und sie hat sich über den ganzen Erdball verbreitet. Negativ - es gibt die Techno-Familie aus den 90gern nicht mehr. Neue Leute die ihren Weg zum Techno erstmals finden, werden von denen die schon ne Weile dabei sind, oft nicht aufgenommen sondern abwertend behandelt. Außerdem ist die sogenannte „Szene“ zu verschlossen und hat kaum noch wahres Musikinteresse! Für sehr viele gibt es nur 4 DJ’s die sie nennen können. Auf die Fragen, wer eigentlich unsere „Techno-Väter“ sind, kann man nur mit dem Kopf schütteln.
TO: Also hast du auch manchmal das Gefühl, das es sich in der Jugendbewegung nur noch um Statussymbole und materielle Werte handelt, anstatt nach ideellen Werten zu streben, so wie es in den Anfangszeiten zelebriert wurde?
Clark B: Einerseits ja, doch es gibt noch einige Leute die nach den ideellen Werten suchen und streben. Ich denke die Geschichte der Bewegung muss mehr erzählt werden, um wieder verstärkt Interesse für das was war zu wecken.
TO: Wie hast du die Szene speziell in Sachsen/Dresden erlebt?
Clark B: Erlebt? In den letzten 13 Jahren bin ich einfach nur so fest in der Musik verwachsen, dass das Erleben für mich mein Leben ist. Und mein Leben war Chaos aber schön. In Sachsen habe ich die Szene anders als im Rest des Landes kennengelernt, denn Sachsen war schon immer härter und schneller. Zum Thema Dresden kann ich nur so viel sagen, dass es lange Zeit sehr seltsam war. Hier hat Alles immer ein wenig später oder gar nicht funktioniert.
TO: Du bist einer der Innitiatoren von Strasse E, einem Club der Ende der 90ziger verdammt boomte.
Was gibt es Neues v. der Strasse E zu berichten? Was ist Ansporn für deine Arbeit und wie kann man sich die Arbeit von dir vorstellen?
Clark B: Mein Ansporn ist es dem eher neuem Publikum Artist’s aus allen Richtungen vorzustellen. Die Partyreihe Worldwilde bietet mit Dj’s aus aller Welt die Möglichkeit, den Style anderer Länder zu erleben. Dieses Jahr gibt es auf jeden Fall noch sehr viele interessante Artist’s zu hören! Am besten Partydates verfolgen und Flyer checken! Das tägliche Arbeiten mit mir ist, denke ich, eher schwierig. Der Grund dafür könnte in meinem Sternzeichen liegen.
TO: Unter welchem Sternzeichen stehst du denn?
Clark B: Widder! Das sagt Alles!
TO: Ok, zurück zum eigentlichen Thema. Was ist Ziel bzw. Inspiration deiner Arbeit als DJ und was macht deiner Meinung nach einen guten DJ aus?
Clark B: Das größte Ziel ist es gemeinsam mit den Leuten für ein paar Stunden verbunden zu sein. Ich möchte die Leute bewegen, zum Zuhören bringen und wenn die Technik stimmt, ist mein Ziel, dass am Ende beide Seiten tanzen. Außerdem ist meine derzeitige Inspiration fürs Djing, Veränderungen zu wecken! Was einen guten Dj ausmacht ist sein Style, und der sollte einzigartig sein.
TO: Als DJ hast du ja auch immer eine gewisse Macht bzw. die Chance gezielte Messages an das Publikum weiter zu geben - Was wolltest du der Techno-Gemeinde schon immer mal auf den Weg geben?
Clark B: Erwacht wieder, um allen zu zeigen wie viele und wie stark wir sind!
TO: Techno bedeutet für dich also auch Familie mit großem Zusammenhalt!? Siehst du es als eine Art Pflicht an, gemeinsam Alltagsprobleme mit Hilfe der Musik bzw. der Techno-Bewegung zu lösen?
Clark B: Ich denke das es genau so sein müsste, die Bewegung müsste sich nur mehr Angargieren! Jeder der sich zur Szene zählt, sollte sich sicher sein, dass sie auch für ihn da ist! Aber bis dies erreicht ist, ist es noch ein weiter Weg.
TO: Zu einem anderen Punkt - du stehst mit Mike Humbries (Punish Rec./Uk) eng im Kontakt – kann man evtl. gemeinsame Projekte von dir und ihm erwarten?
Clark B:Wir lernen uns seit zwei Jahren kennen und sind gemeinsam in Europas Club’s unterwegs. Gemeinsame Projekte sind noch nicht in Planung aber im Bezug auf Musik ist er für mich ein echter Wunschpartner.
TO: Hört sich gut an – produzierst du? Wenn ja, gibt es vielleicht bald eine Platte von dir?
Clark B: Ich hoffe! Ich versuche mir mehr und mehr Freiräume zu schaffen, um meine Ideen musikalisch umzusetzen. Es sind einige Titel fertig, aber über eine konkrete Veröffentlichung möchte ich noch nichts sagen.
TO: Was sind private bzw. geschäftl. Pläne für die Zukunft?
Clark B: Nun, ich hoffe einfach Einiges in dieser Szene bewegen und verändern zu können. Gearbeitet wird zur Zeit an sehr vielen Projekten, aber die Ergebnisse werden erst im neuen Jahr zu sehen sein. Außerdem, hoffe ich, dass es in absehbarer Zeit möglich sein wird einen Pool zu schaffen, um den Leuten zu zeigen das Techno mehr ist, als das was sie in letzter Zeit erleben mußten und gesehen haben.
TO: Was ist eigentlich Techno für dich?
Clark B: Meine morgendliche Inspiration zu erwachen und meinen Alltag zu meistern. Es ist mein Leben.
TO: Was sagst du zum Unwort „Schranz“?
Clark B: Schwachsinn, es ist und bleibt Techno!
TO: Wie beschreibst du deinen Style, den du auflegst?
Clark B: Oh, ich glaube das sollte lieber jemand beantworten der auf der anderen Seite der Boxen steht.
TO: Wie bist Du zur Musik gekommen?
Clark B: Letztendlich durch meinen Vater, der schon zu Ost-Zeiten ein eigenes Studio betrieb und das Interesse für Musik und seine 303 in mir weckte. 1989 brannte sich dann Bomb the Bass mit Beat Dis in meinen Kopf. Ein Jahr später begann ich selbst damit 12“ mixen zu lernen.
TO: Was hörst Du privat?
Clark B: Moby, Carl Craig, Kruder & Dorfmeister, Portishead, Massive Attack, Cosmic Baby, Cypress Hill
TO: Deine erste Platte?
Clark B: Gute Frage, ich glaube (ist ja 13 Jahre her) es war ein Hardcore Vinyl aus der USA von 12“ Gauge.
TO: Wie oft legst Du auf?
Clark B: Jede Woche, meistens 1bis 2 mal, hin und wieder auch 3 mal.
TO: Was sagst Du zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der elektronischen Musik?
Clark B: Die Vergangenheit war sehr geprägt von Fortschritt, es sind viele Clubs, Labels und Firmen entstanden. In der Gegenwart wird leider Alles nur noch vermarktet, meist ist es egal wie. Es scheint als sei an vielen Orten eine Art Technomafia und Antitechnomafia am Werk. Wir lesen von Angriffen mit Buttersäure auf Club’s und von Stadtverwaltungen die versuchen mit Hilfe der Polizei das feiernde Volk zu vertreiben. Und wir haben Veranstalter und Agenturen die mit Ihrem Handeln unwissend die Szene zerstören. Wenn alles so bleibt wie es ist, brauchen wir nicht über eine Zukunft sprechen.
TO: Bist Du Deinem Stil treu geblieben oder ziehst Du bei Trends mit?
Clark B: Ich bin nicht mehr bei dem Style mit dem ich begonnen habe und ich denke auch das meine musikalische Reise noch nicht beendet ist. Aber für mich galt immer: „Gehe nicht mit Trends!“
TO: Dein schönster bzw. außergewöhnlichster Gig?
Clark B: Jeder Gig ist schön und außergewöhnlich. Es gibt nur wenige die da nicht genannt werden sollten.
TO: Ein Klassiker?
Clark B: Moby – Hymn
TO: Engagierst Du Dich für den "Nachwuchs"? Wenn ja, wie?
Clark B: Nun ich habe in den letzten 3 Jahren fünf Nachwuchscontest’s organisiert. Einige der Teilnehmer sind heute mehr und mehr im Nachtleben zu sehen. Leider sind meist aus Zeitgründen nicht alle geplanten Projekte zur Durchführung gekommen aber bis 60 ist ja noch Zeit.
3 new songs from the album is up on timecodealphas officialhome page www.myspace.com/peterlazarsweden ,hope you will enjoy,and if we not already friends there,just add me as a friend,peace and luv/Peter
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