Es tut gut, zu wissen, dass es auch anders geht – anders als nach den ganzen Business-Spielchen oder Szene-Leitfäden – unabhängig von Image, Trends und Prognosen das eigene Ding zu machen!
Kafkas haben sich niemals für den einfachen, bequemen Weg entschieden – statt langweiligen Wahlwiederholungen, bieten die Herren überzeugende, charismatische und selbstbewusste Eigenständigkeit. Kafkas sind alles, nur nicht normal.
Eine emanzipierte Punkband ohne Nietenlederjacken, die nicht ein einziges Band-Tattoo vorzuweisen hat. Das klingt in etwa so, als hätte man die Münchner Freiheit für 3 Monate bei Che Guevara in ein politisches Trainingscamp geschickt.
Der Buchautor Oliver Uschmann schreibt zum neuen Album:
"Es gibt Bands, die reifen von rotzigen Rebellen zu seriösen Sentimentalisten heran. Von Renitenz zu Raiffeisenbank. Nicht so die Kafkas. Sie werden erwachsen, ohne aufzugeben. Sie schreiben plötzlich Songs, so horizontweit wie die Weakerthans, sogar verspielt und bastelfreudig. Sie offenbaren persönliche Gefühle. Sie gehen ans Herz. Und trotzdem haben sie noch den Zorn, den die einen dauerjugendlich und die anderen prinzipientreu nennen. Wie das Tagebuch eines Aktivisten, der endlich anfängt, sich auch um sich selbst zu kümmern, seine Sache dafür aber nicht vergisst. Aufwühlend und anders."
Im August 2008 veröffentlichte die Band vorab, die 5-Song-CD „LD 50“. Mit einem derart positiven und geradezu euphorischen Feedback hatte niemand gerechnet.
Kompromisslos und konsequent, jenseits der gängigen Modetrends oder Szeneleitfäden, gehen KAFKAS eigene Wege. Experimentierfreudig, kreativ und abwechslungsreich, aber immer irgendwie „Kafkas“. Statt gediegenem Altherren-Rock bieten KAFKAS echtes Entertainment mit Charme, Aussage und Tiefgang. Sie verschmelzen die Grenzen von Punk, Elektro, Alternativ und Pop zu einem ganz eigenem, szeneübergreifendem und zeitlosen kleinen Reservoir ohne Peinlichkeiten. Die Fuldaer sind eingängig und melodisch, haben aber nichts an Biss, Wut und Mut verloren und besitzen eine vielschichtige Tiefe.
Und dann sind da natürlich die Texte von Markus Gabi Kafka: zynisch, packend, tiefgründig - die mit Blut und Tränen geschriebenen Textzeilen haben bereits in der Vergangenheit überall die schönsten Lorbeeren geerntet – und das wird auch mit „Paula“ so bleiben!
Live ist die Truppe völlig unberechenbar. Alles ist möglich zwischen Wahnsinn, Tiefsinn und Doppeldeutigkeiten. Sie sind die Erfinder der Straight-Edge-Bier-Lawine und der Antifaschistischen-Anarcho-Polonaise. Interaktiv, exzessiv und kafkaesk.
Für viele ihrer Anhänger ist die 1995 gegründete Band zu einer wichtigen Konstante und einem treuen Wegbegleiter geworden. Die Truppe ist ihren Idealen immer treu geblieben und setzt sich voller Überzeugung mit viel Leidenschaft für die schwächsten unserer Gesellschaft ein. Von den Einnahmen der letzten Jahre hat die Band mittlerweile ein eigenes Tierasyl ins Leben rufen können.
Kafkas sind liebenswerte Chaoten. Wohl keine andere Band geht ohne aktuelles Album ununterbrochen, lediglich mit einem bis unter das Dach voll gestopften, alten PKW auf Touren, hat dabei noch einen Hund auf dem Schoß und kommt einfach ohne bösen Willen wirklich zu jedem Konzert zu spät. Kafkas sind eine außergewöhnliche und so wichtige Band, wie es sie in unserer Musiklandschaft kein zweites Mal gibt.
Der Kafkas-Freundeskreis ist stets gewachsen und wenn er mit dem kommenden "Paula"-Album jetzt nicht völlig expandiert, dann besteht gesellschaftlich ernsthafter Grund zur Beunruhigung…
www.myspace.com/diekafkas
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Und wer was flottes zum Anziehen oder Hören möchte, der schaue unter www.sklavenautomat.de ins KAFKAS-Merchandise-Paradies...
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