Flächige, melancholische Gitarrenwände duellieren sich mit ungestümen Ausbrüchen. Nacktes, reduziertes Geklimper wechselt sich ab mit rasenden Screamo-Passagen. Und zwischendrin steckt eine starke Rhythmus-Abteilung, die für den richtigen Druck sorgt. I not dance verknüpfen zwar bekannte Stil-Mittel miteinander finden jedoch ganz klar einen eigenen Zugang zu dieser,hier handelt es sich definitiv nicht um ein typisches Emo-Abziehbild. Die kraftvolle Songs wirken unheimlich direkt, sind aber beim genauen hinhören sehr facettenreich und im richtigen Maße und an den richtigen Stellen verspielt .Etwaige musikalische Einflüsse wie Yage, You and I , Funeral Diner und auch ...Trail of Dead dienen hier nicht als Kopiervorlagen, sondern eher als Motivation die Dringlichkeit des Ausdrucks in die Tat umzusetzen. Kämpferisch und mit einer punkigen Arschlecken-Attitüde ziehen die Jungs konsequent ihr eigenes Ding durch. http://www.myspace.com/inotdance
FUCK NORRIS / CLEEN / OSAMABINBUSH/ ...?
Es ist noch unklar unter welchem Namen das Trio diesmal auftreten wird, allerdings spielt das hier auch nicht wirklich eine Rolle. Trotz ,oder eben weil sich die Band jeglicher zeitgemäßer web2.0 Werbeplattformen und allem Image - oder gar Szene Aufhebens entzieht, können die Brannenburger bereits nach ihren ersten öffentlichen Konzerten Anfang des Jahres auf eine beachtliche Fanbasis aller Altersgruppen bauen. Wen wunderts, obwohl im Durchnitt gerade mal 17,666 Jahre alt, legen Sie Live eine Energie an den Tag wie man sie hier in der Gegend leider recht selten findet. Fast scheint es als hätten Sie Mitte der 80er Pate für so großartige Bands wie Mudhoney , Dead Kennedys, Jesus Lizzard oder Nirvana stehen müssen und nicht umgekehrt, hier hat man tatsächlich das Gefühl dass die Jungs völlig unbeeindruckt von den letzten 30 Jahren Musikgeschichte alles nochmal neu erfunden und diesem ihren eigenen Stempel aufgedrückt haben. AB