Frankie Mein Mund ist geschminkt.
Aber ungeschminkt ist die Wahrheit die ihm entfließt.
Nämlich zu sagen und zu machen was ich will.
Und die Anzahl an Menschen, die es mir verboten haben ist verschwindend gering.
Denn es ist interessant.
Es ist interessant dabei zuzusehen.
Und es bringt Spass mitzumachen.
Und mitzulachen.
Über alles was schiefläuft.
Und die wenigen Menschen, die es uns verbieten...wir verstehen sie nicht.
Denn wir wollen sie nicht verstehen.
Ist das nicht herrliche Satire?
Und ist das nicht ein wundervolles Kabarett?
Ist das nicht eine tolle Show?
Mister KillSister, der Bassist.
Vier Saiten, verzerrt, laut und derbe bassig.
Er ist seit den frühen Anfängen 2005 dabei
und sorgt für das feste Fundament.
Bei Gelegenheit werden auch mal
Bierflaschen und andere Gegenstände
anstelle der Finger benutzt,
um die Saiten zum schwingen zu bringen.
Tracy, die Gitarristin.
Sie flucht wild und tritt Leute,
spielt aber auch Gitarre.
Rotzig, verzerrt und extrem laut,
sechs Saiten schwer am schwingen.
Soliert chaotisch über die Bühne und
lässt sich gern auf Schultern tragen.
Ernest, der Gitarrist.
Ernest ist die rechte Hand Tracy's.
Er legt mit seinem kantigen
Gitarrensound die Grundsteine
für ihre abgedrehten Soli.
Ernest kleidet sich stets adrett und
scheint ein echter Gentleman zu sein.
In Wahrheit ist dies nur eine Maske,
hinter der er seine Perversionen
und Machtgelüste versteckt.
Freako, der Maschinenmann.
Er bedient die Trommeln und
dirigiert sie mit seinen Sticks.
400 runde Dinger im Halbkreis um ihn herum.
Er ist ebenfalls von Anfang an dabei
und sorgt präzise für das feste Fundament.
Manchmal klingt es wie ein Maschinengewehr.
Oder wie ein Gewitter.
Influences
Ein Freak [fɹi:k] (aus dem Englischen freak:
„Krüppel, Verrückter, Unnormaler“) ist umgangssprachlich
eine Person, die eine bestimme Sache, zum Beispiel
ihr Hobby, über ein „normales“ Maß hinaus betreibt,
diese Sache zum Lebensinhalt macht oder sich
zumindest mehr als andere darin auskennt,
z. B. ein Computerfreak.
Ein Freak kann auch eine bestimmte, zumeist
unangepasste oder „flippige“ Lebensweise verkörpern.
Das dazugehörige Adjektiv ist freakig,
weit verbreitet ist auch freaky.
Die Anarchie hat zwei Gesichter.
Sie schafft.
Und sie zerstört.
Sie zerstört und stürzt die Reiche.
Schafft aus dem Schutt ein glattes Tuch, auf dem die Schöpfer dann errichten eine neue bessere Welt.
Bereits jetzt scheint es ein Trend zu sein auf bestehenden Werten rumzutrampeln.
Man begafft tote Menschen in Museen und verdient am besten mit unverholener Dirkriminierung.
Wir stürzen ganze Kontinente in Armut um unseren Lebensstandart zu halten.
Wir taumeln ungebremst auf einen Punkt zu an dem uns nichts mehr schocken wird.
Diese Band ist ein Teil dieses Systems.
Männer, die sich gebärden wie Frauen und nicht einmal schwul sind.
Warum?
Weil es geht.
Diese Band ist ein Teil der Zerstörung von Regeln, die uns die Gesellschaft scheinbar nur aufzwingt, damit wir sie brechen.
Und dies ist der Geist unseres Jahrzehnts.
Die Zerstörung von Gesetzen und Werten, die, seit dem Zeitpunkt ihrer Schaffung, zum scheitern verurteilt sind.
Irgendwann werden wir gezwungen sein umzudenken, uns neu zu erfinden, weil es nicht mehr weitergeht. Doch bis dahin herrscht Anarchie.
Und wir sind mitten drin.
Nicht vergessen: Freitag am 4. Dezember rocken GRACECALL im Kupferdächle in Pforzheim bei "BEWARE OF MR RUPRECHT - PART II", zusammen mit DIMELESS und ROCKATARY. (Beginn 19:30 Uhr, Eintritt 5 €)
Sicher gibt es bald ein Weitermachen in einer anderen Band oder du startest ein Soloprojekt? Ich denke, du wirst so schnell nicht von der Musik wegkommen (ebensowenig wie ich von der Fotografie).