GEPLÄRR - oder wie soll man den Kram nennen, den wir da zurecht Basteln?
Eigentlich ist der Name recht egal und nur spontan entstanden um irgendwas für
die Myspace URL zu haben...
Jetzt aber mal zur Geschichte:
Im Jahre 2006, so ungefähr vor genau einem Jahr im Herbst (stand Herbst 2007, damit es nicht zu verwechslungen kommt...) hatte Mary's Bard (zu finden unter Myspace.com/Marysbard nen Haufen langeweile und ein guten alten deutschen Balladenschatz
Aus diesen zwei Zutaten wurden Melodien, aus den Melodien wurden Lieder...
Nachdem das Projekt (vertont wurden bekannte Balladen, z.B. Goethes "Totentanz" und auch regionale Volksballaden wie "Des Schneiders Höllenfahrt")
über den Winter ein paar mal von Mary's Bard allein aufgeführt wurde, war es über den Sommer in der Schublade verschwunden um...
..fast genau ein Jahr nach entstehung reanimiert zu werden und mit Sebastian (Fiedler Knauf) von Sonor Teutonicus (www.sonor-teutonicus.de) vervollständigt zu werden.
Innerhalb eines Monats wurden die ersten Songs für die Besetzung Gitarre/Geige bzw. Gitarre/Mandoline umarrangiert, zwei davon aufgenommen und Konzerte organisiert.
Was jetzt noch kommen wird, werden wir sehen...
... und haben wir gesehen, denn im August 2008 ist es soweit
"mitternacht" die erste Platte ist im Kasten, aus dem "Projekt"
ist eine Band geworden und es wird wild für 2009 geplant
Balladen im Player:
1."mitternacht"
Eine düstere Ballade aus der Feder von Friedrich Hebbel.
Eine der ersten Vertonungen von uns und auch der Anfang,
sowie Titelsong der Platte.
2." schneiders höllenfahrt"
Es handelt sich hierbei wohl um eine alte Schwäbische
(oder generell Süddeutsche) Volksballade, die es wohl als altes Volkslied wohl schon in Ton gefasst gibt (was ich beim vertonen nur noch nicht wusste - Mary's Bard).
3. " totentanz "
Wahrscheinlich der bekannteste von uns vertonte Text.
Einige wurden sicher schon in der Schule mit diese düster-lustigen
Goethe Ballade vertaraut gemacht.
4. "schilf bleicht "
Ausnahmsweise mal keine Gedichtvertonung, sondern ein
schwedisches triditiona. Der deutsche Text dazu kommt von
Walter Scherf und ist keine direkte Übersetzung, sondern eine
Huldigung an Schweden, während das Original ein Liebeslied ist
5. " über liebe und trinken "
Schon wieder Goethe, diesmal mit einer sehr direkten Lebensweisheit,
die wir auch zu unserer gemacht haben.
Ach ja, Hafis, von dem hier die Rede ist, wahr ein persischer
Schrifteteller und offenbar eine Inspiration Goethes.
6. "Der Neue Kopernikus"
Weil es so schön wahr, nochmal Goethe, in diesem Fall ein
wenig abgedrehter und als Osteuropäischer Polka-Bastard vertont,
viel Spass!!!
War ein sehr schöner Gig am Sonntag. Schön, dass ihr meinen Hinweis auf Totensonntag in euer Programm habt einfließen lassen. Die beiden Lieder fand ich besonders schön.
hallo ihr zwei dankeschön noch für den wunderschönen abend.. euer konzert gestern hat uns sehr gut gefallen. schönen tag noch für euch. liebe grüße heike