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INTRO-KURZINTERVIEW
(Ausgabe 151 / Juli 2007 / Fragen von Thomas Markus)
Q: Guilty Guitars machen Gitarrenmusik, die eher untypisch für Hamburg klingt. Ist es dadurch schwieriger, Kontakte zu knüpfen?
A: Überhaupt nicht. Wir fühlen uns in Hamburg sehr wohl, sehen darin aber keinen Grund, unseren Weg zu verlassen, um einer lokalen Strömung zu folgen. Ob wir in London, Manchester oder New York besser aufgehoben wären, wer weiß?
Q: Ihr habt über euer eigenes Label veröffentlicht. Wie wichtig ist euch der DIY-Gedanke?
A: Nur insofern, als daß wir in Fragen von Komposition, Sound und Image möglichst autonom bleiben möchten. Wenn wir das ohne böse Kompromisse auch in Zusammenarbeit mit einem größeren Label sein können, müssen wir nicht zwingend ein eigenes haben.
Q: Jan und Stephan Basters schreiben seit Ende der 90er-Jahre Songs. 2003 erfolgte die Gründung von Guilty Guitars mit Schlagzeuger Jörn Brucker, 2005 kam das Debüt. Zeugt das von Zeitmangel oder von bewusstem Sich-Zeit-Nehmen?
A: Sowohl als auch. Dieser Prozess zeugt von den Mühen, die richtigen Leute zu finden und sich musikalisch-künstlerisch zu entwickeln, wofür man sich Zeit nehmen sollte. Andererseits leben wir für Guilty Guitars, aber nicht davon, was den für kleine Bands üblichen Spagat zwischen Anspruch und Möglichkeit verursacht.
NOW AVAILABLE FOR YOU:
The new Guilty Guitars Record "RMXD"

Distributed as a FREE DOWNLOAD
To download click Cover. You will be linked to http://drop.io/gg__rmxd.
There you will find a .zip-file (approx. 87mb) containing the 10 Tracks (320 kbps) + CoverArtwork.
Enjoy the new Stuff!
Best Regards
les guitars
RELEASES & REVIEWS

"RMXD" (2009)
(GGR/guiltyguitars.com)
Remix albums are nothing unusual these days, but Hamburg three-piece Guilty Guitars still manage to make their own RMXD stand apart from other suchlike ventures.
It’s astonishing how different the different pieces sound. Some are readily danceable, others keep the guitar architecture and only add a few beats, and a few have been deconstructed beyond all recognition.
This modus operandi is the strength and the weakness of RMXD. It’s interesting to hear how the band has won distance to their older material, transforming their noisy indie rock into something completely new, but the presence of too many different styles makes this a not too homogenous listening experience. Let’s give them the benefit of doubt by allowing that this was the goal of this record.
Being familiar with Guilty Guitars’ previous outputs may help, but in the end RMXD also works as a stand-alone release. The band has revamped their traditional guitar rock into something fit for the 21st century.
- DisAgreement.net / Review by Pascal

"In Need Of Now" (2008)
(Guilty Guitars Records / Radar Music / Zebralution)
"Die dunklen Harmonien, der schmerzvoll gedehnte, harmonisierte Gesang, die verzweifelten englischen Texte, die wuchtig akzentuierten Drums: Alles ist vollkommen stimmig"
- Intro
"Mit ihrem dritten Album "In Need Of Now" legen sie ihre bisher besten Songs vor: Egal, ob knietief im Grunge oder progressiv jenseits der üblichen Songstruktur - die eingängigen Melodien behalten sie trotzdem im Auge."
- kulturnews
"Indie-Rock muß manchmal laut und einnehmend, manchmal aber auch ruhig dahin fließend sein, strahlt gerne eine gewisse Melancholie aus und lebt von unterschiedlichen Spannungsbögen. Genau das trifft auf das neue Album der Guilty Guitars zu."
- Westzeit
"Das Wichtige bei Guilty Guitars sind nunmal die Songs an sich, die wahrlich einen kleinen Qualitätssprung hinter sich haben und ausgereifter wirken als auf den beiden Vorgängern."
- Tinnitus
"Das dritte Album des Trios beschäftigt und fasziniert, denn die 12 Songs sind unvorhersehbar, idyllisch und stets von einer leichten Verschrobenheit geprägt, die einen grossen Reiz besitzt."
- With Love, The Underground
"Gerade in diesen Noise-Passagen offenbart sich eine gewisse Ernsthaftigkeit; die allgegenwärtige Melancholie der zwölf Stücke wird auf die Spitze getrieben und findet in heulenden Post Rock-Gitarren ihren Ausdruck. Aber mit Tracks wie „Any Other Day“ oder „Again“ sind durchaus auch kleine Pop-Perlen vertreten"
- terrorverlag
"In Need Of Now" ist ein reduziertes Konzeptalbum, das sich in klaren Strukturen entwickelt und lieber melancholisch bis verletzlich klingt als forsch oder fröhlich. Guilty Guitars bremsen ihre Hörer aus und fordern sie dazu auf, sich die nötige Zeit zur Auseinandersetzung oder einfach dem Verweilen mit den Songs zu nehmen. Das hat was."
- Legacy
"Das Trio findet in spielerischer, fast verstörend eleganter Art immer wieder zum Ausgangspunkt des begonnenen Titels zurück. Noch während des Hörens kommt ein Gefühl auf, als entstünde da gerade erst etwas - ohne Vorspiel und ohne Bemühtheit... Hamburgs Loungerocker - testen!"
- powermetal

"Walk By Your Side" (2006) (Guilty Guitars Records/Zebralution)
"An entertaining guitar rock album, which rocks just so much more than most of their contemporaries."
- disagreement
Mit gerade mal sechs Songs und einer nur halbstündigen Spielzeit gelingt die längst fällige „Verpoppung“ des Noise und die „Entpeinlichung“ des Grunge. Klingt kompliziert, kommt bei den Guilty Guitars aber dermaßen locker und souverän herüber, als hätten sich deren Mitglieder darüber überhaupt keine Gedanken gemacht, sondern einzig ihre Passion in Musik gefasst. Das lässt aufhorchen, das macht Spaß."
- ECLIPSED
"Den Anspruch, komplexes Songwriting mit verschlungenen Melodien zu kombinieren schafft man allemal, das ist kein Easy Listening-Album. Mit "Walk By Your Side" liegt ein starkes Stück kopflastiger Rockmusik vor."
- kasino-royal
"Großartiges Songwriting mit flirrenden 60ties-Gitarren und treibendem Schlagzeug. Haben sich unglaublich weiterentwickelt"
- BeSonic
"...eine erstaunliche Bandbreite an Stilen, die sich über beinahe psychedelische Rocknummern über klassischen Alternative bis hin zu Beatle-esken Popsongs erstreckt."
- OX
"Beatles-Hammer-mäßige Melodien, aber lauter laute Gitarren, harmonischer Doppelgesang, Power und Ohrwurmtugend. Dazwischen melancholische bis sentimentale Arrangements, die einen ebenso gefangen nehmen."
- Das dosierte Leben
"Feiner Indie-Pop/Rock mit viel Melodie. Der gefühlvoll eingestzte Gesang und der leicht verzerrte Gitarrensound machen dieses Album einer breiten Masse zugänglich. Ein schnörkelloses, eigenständiges Album welches beim Hörer einen bleibenden Eindruck hinterlassen wird."
- braindrain
"Guilty Guitars bedeutet musikalisch gesehen schwungvollen, schönen und bisweilen auch mal schräg-schrubbeligen Indie-Rock. Die Songs bleiben immer rollend in Bewegung, weisen dynamische Steigerungen auf und wissen dabei grundsätzlich mit schönen Melodien zu begeistern."
- unruhr

"Days of Golden Wealth" (2005)
(Guilty Guitars Records/Zebralution)
"Die Guiltys handeln mit Attitüde, die Selbermachen heißt und dran glauben. Wenn so ein kleines Wunder wie "Broken Angel" nur mal irgendwo rotieren würde, dann fragten sicher gleich alle, wer das ist. Es sind Guilty Guitars und auch wir glauben daran."
- PERSONA NON GRATA
"...dazu noch den ein oder anderen Classic-Rock-Einschub und fertig ist ein schlagkräftiges Argument der Rockmusik - und das hält auch für längere Zeit."
- Squealer
"Der zeitlose Indiepop weiß durchaus zu gefallen, sodaß man schon von einer kompakten, in sich stimmigen Scheibe sprechen kann, die mit “Portrait“ und “Broken Angel“ zwei wirklich schöne Hits bietet."
- RockSzene
Sieger der Kategorie: ”Bestes Alternative-Album des Jahres 2006”
- Ausgezeichnet mit dem Deutschen Rock & Pop Preis 2006
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