| Sounds Like | also früher in wabern, da war ich mit meinem bruder rupi (larry nerd) öfters beim krissi (chris cutter), dem sohn vom bürgermeister. sie wohnten damals auf dem schlossgelände im ehemalign reiterhaus. glaub ich. und da haben wir dann viel hiphop angehört und manchmal auch was geraucht. die ersten paar jahre hab ich eigentlich nur zugeschaut. krissi hatte schon angefangen zu scratchen und rupi fing dann auch bald an.
meine erste platte war eine 7" von den hosen, "hier kommt alex". aber das war eigentlich noch viel früher. die zweite erste platte, die ich mir bewusst als anfänger-DJ kaufte war das album von Pharcyde wo "she keeps on passin me by" drauf ist. aber ich wurde kein hiphop-dj was vor allen an drei dingen lag. zum einen hörte ich DJ shadows "endtroducing", was mich auf den gedanken brachte, dass es noch etwas anderes als hiphop gab; kurz danach schenkte mir meine schwester (die damals öfters im aufschwung ost / stammheim feiern ging) ein mixtape zum geburtstag, welches ein befreundeter DJ gemacht hatte. darauf war hauptsächlich der funkjazztricknology sampler und ein paar sachen von DJ food drauf, so habe ich mich dann erstmal eingehend mit ninjatunes beschäftigt. der dritte grund war wohl, dass mein bruder und der krissi beide sehr im hiphop verankert waren und ich mir dachte, dass es ein bißchen langweilig ist, wenn ich dann auch noch dasselbe mache.
als ich dann in kassel zur schule ging lernte ich lele (lelino) und kolja (deli-kutt) kennen. damit begann erstmal alles mögliche, nämlich viel jazziges, chilliges, housiges, 2-stepiges und so.
dann hab ich in kassel im B2 angefangen aufzulegen. weil das B2 eine bar ist wurde nicht viel getanzt, also blieb alles sehr kuschelig. dann kamen immer mehr platten und die documenta 11, woraufhin ich dann auf ein paar partys aufgelegt hab. meine platten, die gäste und ich waren in der regel recht gemütlich unterwegs
als mein studium in weimar begann, begann der große spass beim auflegen, zuerst bei der "einblick-party" und so richtig dann im gaswerk auf einer diplom-party, wobei die party das diplom war, denn es ging der diplomandin darum eine party zu veranstalten, wofür sie glaube ich eine 2,0 bekam. kurz darauf fing es dann in der planbar an wo ich manchmal mit max (h.armless) und holger (pausch) aufgelegt hab.
mittlerweile sind ein paar jahre und sehr, sehr viele partys ins land gezogen. zwischendurch war ich eine weile in amsterdam wo ich in bar lux und kamer 401 aufgelegt hab und in berlin in der pony bar, aber nach den ersten richtigen partyerfahrungen machte das in den bars nicht mehr so viel spass.
und weil das mit den großen städten so ist mach ich fleissig in weimar weiter, wo die partys für mich bisher immernoch am meisten rocken. |