Stephen King, Douglas Adams, Peter Straub, Terry Pratchett, Tom Sharpe, Walter Moers, Kafka, Dostojewski, Stoker, Shelly, Sybille Berg, Michael Ende, Astrid Lindgren, Christine Nöstlinger, Wolf Haas, Lessing, Paul Watzlawick, Uschmann, Suter, Neil Gaiman, Lewis Carroll, H.G. Wells, Michael Moorcock, Tolkien, Poppy Z. Brite, E.T.A. Hoffmann, H.P. Lovecraft, Edgar Allan Poe, Francis Bacon, A. Huxley, Nik Cave, Orwell, B. Buford, Johann Wolfgang von Goethe, Heinrich Heine, Erich Kästner, Christian Morgenstern, Roald Dahl, Carl Zuckmayer, Annette von Droste-Hülshoff (Lokales Scherzerl), Hermann Hesse, Victor Hugo, William Shakespeare, Patrick Süskind, Oscar Wilde, T. C. Boyle, Joanne K. Rowling, Agatha Christie , Charles Dickens, Blixa Bargeld, Sir Arthur Conan Doyle, Robert Schneider, William Kotzwinkle, Tom Robbins, Agatha Christie, H.C. Anderson, T.A. Barron, J.R.R. Tolkien, Frank Herbert, Arthur C. Clarke, Erich von Däniken (allen die gerne herzhaft lachen wärmstens empfohlen), ...
Heroes
my author and (assuredly) my readers
*Hirnwichsen*'s Details
Status:
In a Relationship
Here for:
Friends
Ethnicity:
Other
Zodiac Sign:
Aries
*Hirnwichsen* Mehr Rezis, mehr Sterne, mehr Amazon!!! Posted at 1:15 PM Dec 16 view more
Ich lade euch herzlich ein, die fabulösen Meisterwerke von Sybille L. zu bestaunen, erhältlich in allen gut sortierten Buchläden und natürlich online bei Amazon und Co. Bisher erschienen sind:
*Hirnwichsen* (Schädelfetzen), 2008, Verlag Engelsdorfer
Gedichte und Kurzgeschichten
*Hospitalistische Liebeslieder*, 2009, Verlag Engelsdorfer
Ein österreichisches "Märchen"
Für 2010 ist eine erste Sammlung der schönsten Gedichte und Geschichten in englischer Übersetzung geplant.
Interessierte aber wankelmütige können gerne unter www.mad-goth.de, www.storyparadies.de und bei ulrich-hinz.de (im Gastautoren-Knast) schnuppern, ausserdem findet ihr viele neue und alte Texte im BLOG.
Und hier noch eine kurze Vita der Autorin:
Ich wurde 1980 in die "Weltmetropole" Linz/ Österreich hineingeboren und habe eben dort Schule, Ausbildung und gute Erziehung verweigert. Danach wurden ein paar turbulente Jahre
(v)erlebt und schliesslich bin ich vor ein paar Jahren nach Deutschland übersiedelt. Ich schreibe seit ich denken kann, die erste Veröffentlichung fand 1999 in einer Linzer Zeitung statt.
Und nun?
Bin und bleibe ich der kleine Fehler im System, der versucht, ab und an einen Lichtblitz im
allgemeinen geistigen Wirrwarr zu finden.
***Die Uhr***
(eine kleine Nachtmelodie)
Ich sitz' in der Küche und höre die Uhr, sie schneidet die Stunden.
TICK
Ich starre die Wand an, die hat kleine Risse, ist nikotingelb und hässlich.
TICK
Ich betrachte Regale, die Fetzen der Tapete, verwelkende Pflanzen.
TICK
Ich schau’ auf meine Hände, die liegen am Tisch, der ist klebrig und alt.
TICK
Ich steh' langsam auf, halte hinter mir den Stuhl fest, der hat ein loses Bein.
TICK
Ich gehe ins Bad, seh' in den Spiegel und erblicke, das Grauen wie erwartet.
TICK
Ich trete ans Fenster, das ist dreckig und verschmiert, sehe Mauern und Regen.
TICK
Ich nehme meine Pistole aus der Schatulle im Schrank, die ist farblos und staubig.
TICK
Ich lege das Magazin ein, setze sie mir an die Schläfe, habe vergessen zu laden.
KLICK
TICK
Ich geh' zurück in die Küche, lade nach und erschieße dann diese verdammte scheiß
Uhr!
TI-BAMM
Seitdem bin ich wieder fröhlich, weil die Zeit angehalten hat, zumindest in meiner
Küche
Irgendwo da draußen schlägt ein Herz einen unregelmäßigen Rhythmus an, stockt schließlich ganz und gibt einer Seele die Möglichkeit, aus ihrer erbärmlichen Hülle zu fliehen.
Der Körper, nun leblos, ist nur noch eine leere, schlaffe Hülle, die bald die verzerrten Züge der Leichenstarre tragen wird.
Trauer- und Testamentbeteiligte jammern und klagen am Sterbebett, während sie das Erbe kalkulieren und sich ausrechnen, wie viel der Trauer angemessen und würdig erscheint.
Irgendwo dort oben sitzt ein untersetzter Herr auf einer Wattewolke, lässt die Seele in sein Büro bitten und blickt in ihr tiefstes Inneres, um zu prüfen, ob sie für das Paradies hinter dem Schuppen bereit ist und auch die notwendigen Formulare korrekt ausgefüllt hat.
Irgendwo da unten wartet ein anderer Herr darauf, dass die Seele dem da oben als unwürdig erscheint und säubert sich nebenbei gelassen seine Fingernägel mit einer scheußlichen Pieke.
Er rückt sein Hinterteil auf einem roten Samtkissen bequemer zurecht und zieht die ihm angenehm warme Temperatur von 180 Grad durch seine enormen Nasenflügel ein.
Dazwischen zischen ein paar geflügelte Kastraten hin und her und erzählen komische Dinge über Himmel und Hölle, damit sich die Herren über irgend etwas amüsieren können.
Und...
...mittendrin sitzt der Mensch in seiner Kirche, friert sich den Arsch beim Beten ab und hat vor lauter Angst die Hosen voll, weil ihm sein Arzt von steigendem Herzinfarktrisiko erzählt hat.
Verhungert im Gefühlsbereich und trotzdem übersättigt von all den Liebesbeteuerungen, die man sich zur Bestätigung immer wieder um die Ohren schleimt, so wie Hunde sich gegenseitig am Arsch beriechen.
Emotional ausgedörrt und chronisch unterfickt, obwohl man sich doch regelmäßig gegenseitig das Gehirn herausvögelt um zu beweisen, wie geil man immer noch auf einander ist.
Seit ach so langer Zeit.
Und es geht weiter...
Was man so denkt, was man so gemacht hat, wo man so war und wie es da gewesen ist, alles wichtig, damit einem der Gesprächsstoff nicht ausgeht, weil Schweigen ja der Tod ist. Obwohl es ja doch nichts schöneres gibt, als auch wortlos glücklich zu sein. Mhm...
Die richtigen Gedanken teilt man dann mit dem kleinen Arschloch im Gehirn, das einem vom eigenen Verfallsdatum erzählt und wissen möchte, was man im Leben eigentlich noch so vor hat, außer nett, glücklich und zufrieden sein. Und man schämt sich, das man genau DAS nicht ist und eigentlich auch gar nicht sein will, weil die Motivation fehlt, man am Ziel schon längst vorbei geschossen ist und eigentlich auch sich selbst schon längst aus den Augen verloren hat.
Unzufrieden und doch gut eingelullt von der allgemeinen Lebensbequemlichkeit, voll Tatendrang, wenn's mal wieder nichts zu tun gibt, aber leider mit allen möglichen Unmöglichkeiten beschäftigt, sollte doch einmal etwas wichtiges anstehen, so vergeht das Leben und geht weiter und immer weiter, bis man irgendwann zu alt ist, um das Arschloch im Hirn zu finden, da es sich mittlerweile nach Südtirol abgesetzt hat und dort Ski fährt, weil man selber nichts mehr zum kotzen findet, als Schnee.
Erneut ließ Gott seine Stimme in der Leere erschallen:
"Es Werde Licht!"
Doch nichts geschah...
Jahrtausende verstrichen, ohne dass jemand zugegen
war, sie zu zählen. Und wieder hub Gott an, Sein Wort zu verkünden:
"Warum Bleibt Es Dunkel?"
Aber niemand war vorhanden, um ihm zu antworten...
Und so schuf Gott den ersten Menschen. Er formte ihn aus dem Nichts,
das ihn umgab und hauchte Leben in die entstandene Hülle. Das nackte Wesen drehte sich langsam in der Unendlichkeit.
"Wer bin ich?" fragte der erste Mensch.
"Du Bist Das Erste Geschöpf, Dass Ich Erschaffen Habe. Du Wurdest Geboren, Um Mir Zu Dienen, Meinem Willen Zu Gehorchen Und Meine Fragen Zu Beantworten. Ich Habe Dir Dazu Die Möglichkeit Gegeben, Frei Zu Denken. Du Bist Der Erste Mensch."
Der erste Mensch öffnete die Augen und sah Gott fragend an:
"Aber welche Fragen soll ich DIR beantworten können, der du mich erschaffen hast? Kann mein Wissen je das DEINE bereichern, wo ich doch deine Schöpfung bin?"
"Ach Gott" erwiderte Gott "Eine Gute Frage."
"Welches war nun die Frage, deretwegen du mich erschufest, oh Herr?" seufzte der erste Mensch.
"Nun, Ich Sprach Zu Dem Nichts: ES WERDE LICHT, Doch Dunkelheit Umhüllt Uns Immer Noch."
Der erste Mensch dachte eine Weile darüber nach. Als er die Antwort gefunden hatte, erhellte ein Lächeln sein Gesicht.
"Gib mir ein Schwert, oh Herr. Ich werde damit Licht schaffen."
Und so schuf Gott das Schwert für seine erste Kreatur und sprach:
"Nimm Dies Und Schaffe Mir Licht, Es Ist An Der Zeit, Den Kosmos Zu Erfüllen."
Da holte der Mensch mit dem Schwert aus und schlug Gott den Schädel vom Leib. Gott war zu überrascht um sich seiner Unsterblichkeit zu entsinnen und so starb er, auf drastische Weise. Als sein Körper zu Staub zerfiel, trat der erste Mensch über die bröckelnde Leiche und knurrte:
"In deiner Weisheit gabst du mir das freie Denken, oh Herr. So handle ich nun auch frei. Und Freiheit braucht NIE einen Herrn."
Ja, ich finde deine Bücher-Werbung sehr, sehr schlimm. Pfui! Aber das animierte Bildchen gefällt mir trotzdem. Ich habs jetzt einfach in meine Profilseite übernommen.
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