amm, yuko nexus6, david tudor, sachiko m, cage, ami yoshida, horatio vagione, alvin lucier, heiner goebbels, pauline oliveros, pierre schaeffer, andrea neumann, edgar varese, merzbow, iannis xenakis, ground zero, le tigre, r. m. schafer, .... and some other but i don't remember names very well.
i do some music.
since many jears.
but the development was slow
so i still do the same
i did it with computer.
and now i also use piezos and books and loudspeakers and other things.
i will publish a cd at www.naivsuper.de soon.
thats realy nice.
the peaces on the cd are made with computer.
the sounds are small, mostly.
so have fun
Olaf Hochherz beschäftigt sich mit unterschiedlichen Möglichkeiten der Geräuscherzeugung. Seit ein paar Jahren tut er dies mit Hilfe des Computers. Kleine Programme bearbeiten ausgewählte oder selbstproduzierte Klänge, die Olaf daraufhin weiter sortiert und weiter verarbeitet. Dadurch sind verschiedenartige Ansammlungen von Samples entstanden. Es ist ihm wichtig jene musikalischen Strukturen die uns unklar und diffus erscheinen, die aber ein Eigenleben aufweisen herauszustellen. Zurzeit arbeitet er mit einem Improvisationssetup aus Lautsprechern, Piezos und anderen Objekten.
es gibt da diese cd:pets
pets sind 5 Stücke einer CD oder der Versuch eine geräuschbasierte Lebensform zu beschreiben. Eine die sich eingeklemmt in die grenzenlose Nische zwischen Natur und Kultur. pets sind die akustischen Bewohner von „nature-culture“, gleichsam haarigen Staubknäulen, die erst ohne Grund hin und her eilen und dann plötzlich zaudern und sich tot stellen. Überlebende also. Überlebende die angeschoben werden, sich aber manchmal selbst bewegen, mal schnell mal langsam, die unerwartet sprechen und unsanft verstummen. Es sind Klangkreaturen aus der Welt der Kleinstrobotik, die uns ihre akustischen Zustände und ihre kommunikationslose Sprache überbringen, durch Lautsprecher und Sprecher, letztlich nur um doch ihre Vergänglichkeit willkommen zu heißen.
Die Klänge enstehen mit Hilfe eines selbstgeschriebenen Programms, welches eine technische Analyse des Ausgangsmaterials (Sprechen, Geklapper und Geschmatze) durchführt. Diese computergestützte Analyse findet aber in einem andern Verständnis von dem was wesentlich an den Klängen sei, statt: Nicht dass, was man hört ist für den Computer entscheidend, sondern die Struktur, die von ihm erzeugt wird. Es kommt also zu einer Verschiebung zwischen dem Ausgangsmaterial und seiner Darstellung durch den Computer. Dennoch bleicht ein gebrochener Bezug zum Ausgangsmaterial erfahrbar. Die Bearbeitung führt so zu Ergebnissen die willkürlich erscheinen, die aber bisweilen Regelmässigkeiten aufweisen, welche Verständnis vermitteln. Entscheidend ist, dass aus dieser Methode der Klangerzeugung, Klänge und Sequenzen entstehen, die ihre eigenen Regeln mitbringen. Dies ist auch der Schnittpunkt zwischen den elektronischen Kompositionen und dem Stück, welches den Klang der Sprache herausstellt. Hier zeigt sich Sprache als Klangereigniss losgelößt von Grammatik und Inhalt. Die Grammatik die die klangliche Bewegung in eine Struktur zwängt wird ausgeschaltet und übrig bleibt der Spass einer klanglichen "Willkür".
Noch anders formuliert ist pets eine Antwort auf die Frage, was die Dinge und Gegenstände unseres Lebensraums, nach der Emanzipation von ihrer Funktionalität für Geräusche und Klänge von sich geben würden.
Gee, I like your sounds: intriguing and beautiful little things. It is really rewarding to listen to them with full concentration: they are full of details!!!
hallo hallo
nicht verpassen - tolle Konzerte - super Platten
FR 6.April 2007 // 21 h // Electronic Curch // Greifswalder Str. 223 // Berlin
NAIVSUPER LABELNACHT + RECORD RELEASE
live: Olaf Hochherz, Antoine Chessex, Yannick Franck
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