Nichtswissen und Allwissen. Der ewige Streit um die Sache mit der Ehrlichkeit und dem Betrug. Lügen. Viel davon. Verwandte, Bekannte, Freunde und der Hirnbrand von Kategorisierungen und Schubladen. Wandern. Laufen. Gehen. Umkehren. Immer wieder umkehren! Das völlige, weiße, helle Fehlen von Schlussstrichen unter allem. Inspirationen. Personen. Mutter. Vater. Nelson Goodman. Ernst Bloch. Sebastian Arnold. Der Tod in seiner fernen, ungültigen, nicht zu durchschauenden Hinterlistigkeit, plötzliche leere Flecken, nicht Trauer, sondern Überraschung auslösend. Trauer nur deshalb, weil sie benannt wurde, quasi existiert. Auf dem Blatt. Was einmal in der Welt ist, kann nicht weggewischt werden, auch wenn es als Lüge da ist, als Fehler. Fehlende Trauer, verfehlende Trauer, ohne Funktion, ohne Wert, aber immer noch: da. Verlangt Handlungsfreiheit, dass es überhaupt keine determinierende Ursache gibt? Man macht auch keinen Lift für etwas verantwortlich! Recht und Unrecht, aber insgesamt mehr Unrecht. Kleine und große Sünden, und die ewige Dualität und das Loch, das ihr gegenübersteht.
Klavierstimmen.
01. Box Fort
02. Nothing Turns To Gold
03. Define "Crazy"
04. Shirt & Tie
05. Bring Your Own Whole New Perspective
06. Gulo Gulo
07. Vivisection
08. Semi-Final
09. Camouflage
10. The Sign Said "Go"
11. Wait-And-See Attitude
Den Nächsten, der versucht, mir zu erklären, wie man ein Regalbrett richtig an der Wand zu befestigen hat, werfe ich hinaus! Ich habe es satt. Es liegt einfach da, es darf ja auch da liegen, ich werde es liegen lassen. Steht ja nichts drauf. Warum also anbringen? Als Utilisation? Als Hilfsmittel? Als Ritual?
Ich besitze ein Handtuch, eine Schreibtischlampe, deren Halogenbirnen so viel kosten und nirgends erhältlich sind, dass sie nie brennt (was schade ist), und einen alten Gottfried Keller, den ich deshalb nie gelesen habe. Außerdem ein Luftbett, einen Edelstahlring, den ich vor sieben Jahren in Granada gekauft habe, und ein DIN-A4-Blatt, mit dem ich vor Monaten einmal in den Wald gegangen bin und Schnecken habe darüber kriechen lassen, weil ihre Spuren so schön glitzern. Mit der Zeit hat sich darauf ziemlich viel Staub niedergelassen, sodass das Blatt jetzt ein bisschen so aussieht wie ein Gemälde namens "Cold Mountain 5", von wem, habe ich leider vergessen. Das ist auch ein Problem. Das mit dem Vergessen.
Wenn ich eine Sache von meinen Mitmenschen gelernt habe (ich glaube, mehr als eine Sache ist es nicht), dann, dass man sich eigentlich immer verstecken sollte, wenn man kann. Manchmal geht das nicht, manchmal steht man direkt an der Wand, und alle schauen sie einen an, obwohl sie einen natürlich nicht anschauen, das denkt man nur, aber unangenehm ist es trotzdem. Man fühlt sich sogar von hinten beobachtet, obwohl da nur die Wand ist. Und wenn die einen auch beobachten können, ist alles verloren. Alles.
Wir kriegen das schon hin. Wir sind ja nicht viele. Das bisschen, was es zu tun gibt, brauchen wir niemand anderem überlassen, dann wären wir schließlich sehr gelangweilt und müssten uns die Frage stellen, warum wir nur so wenig zu tun haben. Also tun wir es selbst. Nur heiraten nicht. Das steht (vielleicht) außer Frage.
Ob wir fünf sind oder einer, weiß ich nicht, ich habe uns noch nie gezählt.
Schluss mit den kaputten Metaphern! Man braucht nur das richtige Werkzeug!
hey! so here is the true call double release.. albums by zimmer and tyynyliina... click the cover images to get to the download pages they're free by the way!
[true call software 006] zimmer - now is still early
[true call software 007] tyynyliina - nach dem rauschen
Alles klar, jetzt gibts mein Zuhause auch mit Inhalt. Frisch aus dem Zeitnebel mit dabei: Unser guter Freund Pierre Schmarondt in seinen frühen Tagen, Guter Mann. Dazu visuell schon ansprechend geknipstes, frisch aus dem Wasserbad. Peace Out!
Als Fan von Titeln wie „Die Drei lustigen Zwei“ oder „Aua tut dem Magen weh“ ist es mir eine Ehre auf etwas ganz Besonderes (was mit dem Anfang dieses Satz absolut nichts zu tun hat), aufmerksam zu machen: Am Samstag vor der Wahl, dem 26.09.09, werden the Age of Sound in Berlin gastieren! Das bereits vorab für acht Oscars nominierte Konzert findet im Zosch Club (an der S-Bahnstation Oranienburger Str.) statt. Beginn ist um 21:00 Uhr. Mit dabei sind the Folks, Eintritt kostet 5 Euro. Lasst es euch nicht entgehen! Hauke
:: KAT FRANKIE and BAND - DEUTSCHLAND TOUR 2009 ::
Berlin Concert:
// Kastanienallee 7-9, Berlin // As an addition to Kat's band, this concert will also feature Heidi Mockert on Bassoon (das Fagott) // Support: Lian Ray (formerly of Rhesus) // 20 Uhr // Tickets: www.volksbuehne-berlin.de