
Die vor Kurzem ins Leben gerufene Musikstiftung Entrée fördert talentierte junge Menschen, denen Geld und Verbindung fehlt um die Tür zur professionellen Karriere zu öffnen. Bereits das erste Konzert im Hamburger Stadtpark war das Konzertereignis 2008. Informiert Euch auf der Webseite durch den regelmäßig erscheinenden Newsletter.
Bonjour und Herzlich Willkommen,
auf meiner Myspace-Seite. Hier bekommt ihr regelmäßig neue Informationen rund um meine Person, meine Arbeit, die Musikstiftung ENTREE und natürlich halten wir Euch auf dem Laufenden über alle Konzerttermine mit Lindenberg, der Maffayband und meinen sonstigen Projekten. Derzeit bin ich mit dem Maffay Clan auf großer Deutschlandtour und aus diesem Anlass könnt Ihr auf meiner Homepage mein ganz persönliches
Tagebuch zur Tour lesen.
Die besonderen Momente und Songs der Tour sind übrigens alle für die Ewigkeit auf mp3 gebannt. Über
Concert Online könnt Ihr die Live Mitschnitte als mp3 downloaden, oder als USB Stick bestellen. Ganz bequem auch von zu Hause aus. Wer es nicht mehr schaffte, eine Karte für die Hallentour zu ergattern der hat jetzt übrigens noch die Chance, sich ein Ticket für die Maffay Open Airs im Sommer zu sichern.
Und noch eine Neuigkeit, die mich ganz besonders glücklich macht, die FRUMPY & ATLANTIS Scheiben aus den Siebzigern, wurden neu digitalisiert und sind ab sofort als CD im Handel erhältlich. Diese könnt Ihr hier direkt bei
Amazon erwerben. So und jetzt will ich Euch nicht länger aufhalten und damit wünsche ich Euch ne schöne Woche. Bis demnächst.
Wir sehen uns auf Tour
Euer Jean-Jacques
LESEPROBE
(...) Nun zu der zweiten Reise, die uns im Rahmen des Projekts Begegnungen - Eine Allianz für Kinder im Herbst 2005 in die afghanische Hauptstadt Kabul führte. Dieses Abenteuer war für mich quasi der Ersatz für meine Militärzeit - ich hatte ja nie Wehrdienst geleistet. Zunächst wollte ich diese Reise jedoch nicht antreten, da sie ja nicht ungefährlich war, ließ mich dann aber doch überzeugen.
Alles begann mit einer Email-Mail von Peter Maffays Büro. Inhalt: Kabul/Afghanistan. Wir sollten im Camp Warehouse für die NATO-Schutztruppe ISAF ein Konzert geben. Das fand ich alles andere als lustig, denn die politische Situation in Afghanistan war immer noch sehr angespannt. Kathleen Stanley, die damalige Managerin von Peter meinte jedoch, dass wir keine Muffe haben sollten, da wir voll unter Militärschutz stünden. Während unserer Open-Air-Tour 2005 trafen wir dann in Berlin Hauptmann Christ, der in Afghanistan stationiert war. Er schilderte uns, was uns dort alles erwarten würde und drückte im Namen aller Soldaten große Vorfreude auf den Auftritt aus. Mit einem Infozettel, den jeder von uns bekommen hatte, fuhr ich gleich nach Tourende zum Konsulat, um ein Visum zu beantragen. Da schauten mich alle im Büro Anwesenden ungläubig an und fragten mich, ob ich lebensmüde sei. Denn an der Wand hing ein Plakat, das genau deutlich machte, welche Länder man zu jener Zeit meiden sollte - an erster Stelle Irak und an zweiter Stelle Afghanistan. Ich erklärte ihnen, dass ich ja nicht vorhätte, dort Urlaub zu machen. Nachdem ich alle Formalitäten erledigt hatte, bekam ich ein paar Wochen später mein Visum aus Berlin zugeschickt.
Am 21. Juni 2005 ging's dann los. Wir trafen uns am frühen Morgen im militärischen Teil des Flughafens Köln-Bonn, wo uns Hauptmann Christ im Aufenthaltsraum den Ablauf des Fluges mitteilte. Mit dabei war auch eine Person, die eigentlich nicht zu uns gehörte: Antonia Rados, die bekannte Journalistin von RTL. Als Fotografin flog Udos Freundin Tina Acke mit, die das ganze Geschehen auf Bild festhalten sollte. Mein Freund Udo hatte sie mir anvertraut, und er bat mich, gut auf sie aufzupassen - was ich natürlich tat. Gegen Mittag waren wir für den Abflug bereit. Wir stiegen in einen Airbus der Luftwaffe, der uns zu dem militärischen Transitflughafen Termez in Usbekistan brachte. Dort konnten wir uns in einem Zelt mit Feldbett und Wolldecken für ein paar Stunden hinlegen. Zum Schlafen war ich jedoch viel zu aufgeregt. Außerdem zeigte das Barometer fünfunddreißig Grad Celsius und neunzig Prozent Luftfeuchtigkeit an. Um halb sechs war Wecken angesagt, und ich kam mir langsam schon wie ein Bundeswehrangehöriger vor. Nach einem Blitzfrühstück ging es mit einer Transall weiter nach Kabul. Der Flug dauerte knappe neunzig Minuten. Es war nicht gerade ein sehr komfortabler Flieger, dafür aber schön laut, sodass wir Kopfhörer gegen den Lärm erhielten. Nach einem Steilflug nach unten - damit wir nicht vom Feind abgeschossen werden konnten - stiegen wir am Militärflughafen aus (...)