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Klimaklicker's Blog

  • MELT! ♥ KLIMA

    Melt!, also der Aufruf zum Schmelzen, ist oft gut: Ein durchgefeiertes Festivalpublikum verschmilzt zu einem frenetischen Jubelmob. Wenn wir uns verliebt haben, schmelzen wir gern dahin und der Zahnarzt freut sich ja schließlich auch, wenn unser Zahnschmelz in Ordnung ist. Aber es gibt eben auch: Kernschmelze, weggeschmolzenes Erdbeereis, weggeschmolzenes Polareis.

    
Und selbst wenn wir es inständig bitten – please don’t melt! – hilft das zumindest beim Polareis nix. Das Polareis will ja eigentlich gar nicht schmelzen, wir zwingen es dazu: Weil wir mit dem Auto fahren, unbedingt Rindfleisch, am besten aus Argentinien, essen müssen oder unseren Müll nicht richtig trennen. So produzieren wir CO2, das verstärkt den Treibhauseffekt und die Polarkappen und das Gletschereis machen sich flüssig. Das sind schlechte Neuigkeiten.



    Aber es gibt auch gute Neuigkeiten. Denn jeder kann genau in diesem Moment seinen Teil dazu beitragen, die Eisschmelze zu stoppen. Auch Ihr als Festivalbesucher – denn Spaß haben und gleichzeitig der Umwelt unter die Arme greifen schließen sich nicht aus. Wie das genau funktioniert, könnt Ihr in den nächsten drei Wochen mit unserem schicken „Rock’n’Roll Guide auf dem Weg zum Klimagott“ lernen.



    Ihr werdet überrascht sein, wie viel Spaß und Sinn der Klimaschutz macht – und wie gut es sich anfühlt, selbst mit der Masse zu verschmelzen, ohne einen Polarbären zum Weinen zu bringen.






  • TANZEN FÜR DEN KLIMASCHUTZ

    Am Samstag, den 5. Juni findet in Berlin der erste Club-Carrotmob Deutschlands statt. Unter dem Motto „Green Clubbing“ können Clubbesucher dabei helfen, das Klima zu schützen. Die Betreiber des Tresors, des Kaffee Burgers, des Grünen Salons und des Fate-Club haben sich verpflichtet, bis zu 40 Prozent der an diesem Abend eingenommenen Eintrittsgelder beziehungsweise Getränkeumsätze in die klimafreundliche Modernisierung ihres Veranstaltungsortes zu stecken. Initiator des Carrotmobs ist die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne „Klima sucht Schutz“ sowie die Clubcommission Berlin.

    Unser Energieberater stellt sicher, dass die Clubs das eingenommene Geld auch sinnvoll investiert wird: Bereits im Vorfeld wurde ein Energiekonzept für die Veranstaltungsorte erstellt. Einsparpotenziale, mit denen mehrere Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden können, sind vor allem in den Bereichen Lüftung und Beleuchtung realisierbar. Wenn beispielsweise der Tresor seine Glüh- und Halogenlampen durch LEDs ersetzt, sparen die Betreiber jährlich 530 Euro an Stromkosten – und vermeiden künftig 3,4 Tonnen CO2 pro Jahr. Welche Maßnahmen umgesetzt werden können, hängt dabei von den Einnahmen ab. 

    Wieviel Prozent die einzelnen Clubs in Klimaschutzmaßnahmen investieren und zu welcher Musik Du an diesem Abend tanzen kannst, findest Du hier im Überblick: 

    Tresor: 40 Prozent vom Ergebnis des gastronomischen Umsatzes für Klimaschutz

    23.59 Uhr, drei Innenbereiche: 
    Globus: Aka Aka ( Stil for talent/Berlin), Channel X ( Stil for Talent/Berlin), Jake the Rapper (Combination Rec/Berlin), 16 LUX (Homeless clouds/ Berlin), Weg zum Licht (The mole people/Berlin)

    Tresor: Exercise One Live PA (Mobilee rec/Berlin), Tok Tok Live PA (To Tok Rec/Berlin), Schraube (Toccatec/Berlin), Mario Rando (The mole people/Berlin)
    + 4 Bar: Karol (Klangsucht/Berlin), Meggy (Stil for Talent/Berlin), Thorsten Zarth (Unsere kleine Welt/Berlin)

    Köpenickerstrasse 70, Berlin-Mitte: Eintritt: 12 Euro. 

    Kaffee Burger: 40 Prozent der eingenommen Eintrittsgelder für Klimaschutz
    21 Uhr:  Les Yeux D’La Tete (Live; französischer Pop-Swing) anschl.: „Der goldene Tanzsalon“ mit DJ S.P.U. Pate (Ballroom Sounds) 

    Torstraße 58-60, Berlin-Mitte: Eintritt: 5 Euro

    FATEclub: 40 Prozent der eingenommenen Eintrittsgelder

    ab 24 Uhr: Elektro, Tech-House, Progressive mit DJs: MarMat-DJ-Team, Norm G, Frank-kie, Simtec
    ab 7 Uhr: Unlimited … Die After-Hour-Party: Progressive, Elektro, House mit DJs: Miss Roxy, Marcel dB

    Hochstraße 46 / Wiesenstraße, Berlin-Wedding, direkt im S-Bahnhof Humboldthain: Eintritt: ab 24 Uhr 8 Euro, ab sieben Uhr 5 Euro.

    Grüner Salon: 15 Prozent der eingenommenen Eintrittsgelder für Klimaschutz

    ab 20 Uhr: Salonabend/Chansonprogramm mit Stefanie Hempel, 
    ab 23 Uhr: Indiemania Festival (Indiepop-Partyreihe) mit Live-Konzert Mutfak – ghettotechrap/Dub Step, DJs Starfish & Guests – Electro HipHop, Indie.  

    Volksbühne, Am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin-Mitte: Eintritt: Konzert: 10 Euro (erm. 8 Euro), Indiemania Festival: bis 23.00 – 23.30 Uhr 5 Euro, danach 7 Euro.
  • KARNEVAL RIDES GREEN

    Current mood:catalyzed

    Auf dem diesjährigen Karneval der Kulturen in Berlin war das Wort "Mitmachen!" groß geschrieben. Denn die Trinkwasserinitiative Viva con Agua und Klimaschutzkampagne traten am Pfingstwochenende gemeinsam kräftig in die Pedale, um den sonst so farbenfrohen Karneval etwas grüner werden zu lassen. 

    Auf Berlins größtem Karnevalsumzug am Pfingstsonntag bewiesen die beiden Initiativen mit einem selbstgebauten Wagen inkl. Live-Band, Musikanlage, innovativem und vor allem CO2-freundlichen Fahrradantrieb, wie viel Power in ihnen steckt und legten die Strecke mit reiner Muskelkraft zurück. Als urbaner Brunnen gestaltet, sollte der Wagen zudem ein Zeichen für die Wichtigkeit des sauberen Trinkwassers setzen, für das Viva con Agua sich weltweit engagiert. 
    Das hat nicht nur die geschätzte eine Million Zuschauer, sondern auch die Jury überzeugt. Die Truppe gewann den Preis für den schönsten Wagen. In der Bewertung heißt es: "Klein aber fein. Ein Wagen, der mit ausgesprochen viel Liebe und Fantasie entwickelt und gebaut wurde. Eine blaue Welt aus Pappmaché und Gips – so originell wünschen wir uns ökologische Botschaften."

    Bereits am Freitag, den 21. Mai konntest Du die engagierten Helfer beider Initiativen in Berlin-Kreuzberg in der Zossener Straße am gemeinsamen Stand antreffen. Dort lud die Klimaschutzkampagne jeden ein, die für den Betrieb des Viva con Agua Trinkwasserbrunnen benötigten Akkus aufzuladen. Die dafür notwendige Energie konnte auf präparierten Fahrrädern von jedem Besucher mit erstrampelt werden. Neben der Installation des Wunschbrunnens sammelten die Aguarianer mit der Aktion „Dein Pfandbecher für sauberes Trinkwasser“ Spenden für Trinkwasserprojekte.

    Impressionen und Filme findest Du bald in unseren Fotoalben.

    Weitere Informationen: 
  • Geraer Songtage stehen im Zeichen des Klimaschutzes

    Current mood:rockin

    Die diesjährigen Geraer Songtage stehen ganz im Zeichen des Klimaschutzes. Da liegt es nahe, auch dem Publikum die Möglichkeit zu geben, sich in einem geeigneten Rahmen über dieses Thema auszutauschen. Neben der Vorstellung von vorbildlichen Veranstaltern von Festivals und Konzerten wurden vor allem die Hindernisse bei der praktischen Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen in den Mittelpunkt gestellt und diskutiert.

    Im Anschluss an die Runde sorgten die sechs Musiker von den Monsters of Liedermaching für ausgelassene Stimmung bei den Songtagen. Drei Stunden lang heizten sie dem Publikum im restlos ausverkauften Haus der Pioniere kräftig ein und outeten bekannten sich zudem als Freunde der Klimaschutzkampagne. Falls Du das Konzert verpasst haben solltest, kannst Du Dir das Tourtagebuch der Monsters of Liedermaching hier anschauen.

    Ein weiterer Höhepunkt der Geraer Songtage findet schon am nächsten Freitag, den 23. April im Klubzentrum Comma statt. Der beliebte Liedermacher Konstantin Wecker wird mit neuen und altbekannten Liedern das Publikum verzaubern. Auch an diesem Abend können sich die Konzertbesucher am Stand der Klimaschutzkampagne über Tipps und Tricks zum Energiesparen und über den notwendigen Schutz des Klimas informieren.

    Das Wichtigste in Kürze:
    23.04.2010 | Klubzentrum Comma | 21.00 Uhr

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