>
 "Kowalski klingt wie ein Splitter vom Paradies. Und dann wieder wie im Whirlpool mit zwei staubtrockenen Lesben." KLAUS LEMKE / ROCKER "Ganz nah dran am Feind und an sich selbst. Nachhaltig beeindruckt." INGA HUMPE / 2RAUMWOHNUNG "Kompromisslos, eigen & hohes Risiko. Überhaupt dieser ständige Gegensatz zwischen laut & leise, Chanson-Einsamkeit und voller Breitseite. Man weiß nie, was als nächstes kommt. Selten sowas." DANNY DZIUK / DZIUKS KÜCHE, STOPPOK ICH SELBER: Halten wir fest: Ja, ich war einer von Jansen & Kowalski. Ja, ich hing in der Major-Industrie-Schleuder. Ja, ich hab' Probleme mit meiner Vergangenheit. Eins ist klar. Der Blödsinn, mit dem ich mein bisheriges Leben zugebracht habe, ist vorbei. Stichwort "Zeitmaschine". Betrachten wir's als Mahnmal für ein verpfuschtes Schaffen. Ein großer Zirkus. Ein verwirrter Clown. Hype hin, Hype her, am Ende bist du pleite und redest mehr über Inkasso als irgendwas anderes. Ganz zu schweigen von Privat-Katastrophen, Todesfällen und dem großen Rätsel nach dem Aufschlag: Musik? Wie geht das eigentlich? Endstation Auszeit. Wieder runterkommen. Trennkost und Mandeln. Woyzeck hat's mit Erbsen in den Wahnsinn getrieben. Aber aus der Endstation ist 'ne Platte geworden, die mich gerettet hat. Krautrock. Herz, Nerv, Psych und Designer-Garage. Viel Zeppelin, Can, Bowie, Schubert und Brahms gehört. Ästhetizismus? Zumindest ein Bekenntnis, dem man standhaft die Treue halten kann, ohne gebeutelt, geknebelt und betäubt zu werden. Schergen des Blocks! Diener der Macht! Bleibt uns vom Hals! Ihr bringt ja die Pest! Tunnelbau. Ja, ich suche. Nein, ich finde. Also keine falschen Hoffnungen. Meine Eltern Perser. Ich Amerikaner. Ich Deutscher. Da kommen schonmal ein paar Fragen zusammen. Nichts für ungut. Fassen wir's kurz: Es geht uns ausgezeichnet. Wohlstandssorgen bestimmen unser täglich Tun. Nehmen wir uns nicht so wichtig. Gute Reise, K.
|
|