XLR8

www.myspace.com/metaphrasant

Ist Individualität der Kamm, über den alle geschoren werden können?

  • XLR8

  • 34 / Male

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Latest Blog Entries

Blurbs

About me:

So und nicht anders,
anders und nicht so.

Mit Worten will gespielt werden.

Genau so schnell wie ich da bin
kann ich auch wieder verschwinden.

Bin weder Sammler
noch einer von vielen.

Augenblicke von Auganblicken
zeigen uns,
offener Augen Träume.

Klare Worte,
klare Gedanken,
klare Getränke.

Wer bist du?
Was willst Du?
"Was hast du?" ist irrelevant -
das ist nur Fassade...

Drei-button-klick Freundschaftsanfragen ohne Text werden kategorisch abgelehnt (bin mal gespannt, wann ich zum ersten Mal dagegen verstoße; ist btw. schon passiert - ihr braucht es also nicht mehr probieren)...

Who I'd like to meet:

Eisberge (nicht von der Temperatur her, aber vom Tiefgang),
Stillleben,
Traumtänzer,
Wortspieler,
Grenzgänger,
Tiefschürfer,
Tagträumer,
Sinnsucher,
Lichtfänger,
Momentschmecker,
Gegenstromschwimmer,
Wild-, Anders-, Um-, Zer-, Zehr-, Zerr- und Hinterdenker...

Interests

  • General

    ...sei hier zunächst gesagt, dass die folgenden Aussagen/Texte/Ideen/Sichtweisen eine lange Zeit zum Reifen gebraucht haben. Das lässt sich nicht konsumieren. Nimm dir also Zeit zum Lesen, sonst bringt das niXx (im blog gibt's das Häppchenweise, teilweise auch vorgekaut)...


    Such is life:


    Da sitzen drei Affen:
    Der erste wird durch die Sicht auf die Welt erleuchtet
    und sagt es gleich den anderen beiden.
    Der zweite sieht es auch, kann es aber nicht bezeugen, denn er ist stumm.
    Der dritte glaubt dem ersten nicht, weil er nur glaubt, was er gesehen sprich erfahren hat.

    anders

    Das Gewicht einer Aussage
    offenbart sich in den Worten,
    die sich um sie gruppieren -
    eigentlich.

    Wenn man stark polarisiert,
    damit ein Funken überspringt,
    kann es durchaus passieren,
    dass man einen Schlag kriegt.

    Um den Horizont zu erweitern
    muss man zuweilen den Rahmen sprengen.

    Ein gutes Gespräch ist wie eine polierte Glasscheibe:
    man erkennt sich selbst darin wieder und
    sieht hinter die Fassade.
    Wenn man aber den falschen Blickwinkel hat,
    sieht man nur eine Reflexion der Kulisse.

    Wenn das Festhalten an Prinzipien einem anfängt zu schaden,
    dann sollte man sie überdenken.

    Der verzweifelte Versuch,
    menschliche Interaktion
    in allgemeingültige Logik zu pressen,
    nennt sich Erfahrung.

    Als der Mensch sich
    zum sich selbst bewussten Wesen gekrönt hat,
    hat er schlicht eine schillernde Narrenkappe
    aufgesetzt.

    Auf Dinge, die sowieso passieren
    zu warten,
    ist Zeitverschwendung.

    Die Eingänge ins Jammertal heißen
    "Hätteichnur", "Wäreichnur" und "Wennichnur".
    Am Tränenfluss entlang kommt man
    irgendwann zum Ausgang "Handlung"
    den man entweder nimmt
    oder sich im Lager "Binsenweisheiten" niederlässt,
    um dort füllende, nicht aber sättigende, Nahrung aufzunehmen
    und sich am Strohlagerfeuer beim Beschweren zu erleichtern.

    Mit der Wahrheit ist es wie mit einem Pickel:
    sie will erst nach ordentlicher Reifung
    in der richtigen Art und Weise ausgedrückt werden,
    sonst entzündet sich alles drum herum.

    Eitelkeit ist die Zündschnur
    zu einer Bombe namens Stolz.
    Brennt diese Zündschnur
    nur in schönem Schein,
    so führt sie unweigerlich zu etwas,
    das nur zerreißen kann.

    Das Leben ist eine Langspielplatte:
    Wenn man sich dessen bewusst ist
    dass sich das Leben in Zyklen abspielt
    und zu einem Punkt konvergiert,
    dann kann man sich zurücklehnen
    und die Musik, die es spielt, genießen.

    Verallgemeinerung ist ein essentieller Schritt bei der Bildung von Vorurteilen.

    Das Leben ist eine reich gedeckte Tafel,
    allerdings muss das Meiste darauf
    ungeachtet seines Geschmacks gegessen werden,
    bestellt kann nur selten werden
    der Geschmack entfaltet sich erst im Nachhinein
    und ob es satt macht weiß man nicht...

    Der Mensch ist die Summe
    seiner variablen
    momentaufnahmegeprägten Konstanten,
    keine Konstante,
    geschaffen in einer Momentaufnahme.

    Das Leben ist wie ein großes Konzert -
    die meisten nicken zur Musik und einige schütteln den Kopf -
    getanzt wird aber trotzdem.

    Konstruktive Interferenz und destruktive Konvergenz
    trennen Symbiose und Parasitismus voneinander.

    Seitdem Zeit Geld ist,
    ist die Ungeduld zur Gesellschaftskrankheit geworden.

    Den zu Reichen
    wird nichts reichen,
    egal was wir ihnen reichen.

    ganz anders

    Die Realität steht
    zwischen der weißen Qualität und der schwarzen Quantität -
    in Alltagsgrau gehüllt.

    Wer immer den besten Schnitt machen will
    braucht sich nicht zu wundern,
    wenn er sich dabei irgendwann um Kopf und Kragen bringt.

    Wenn man erwartet,
    dass die Leute springen wenn man es sagt,
    braucht man sich nicht zu wundern,
    wenn sie sich als Ziel setzen, einem auf den Füßen zu landen.

    Erfahrungsverdorbene Menschen tun nur noch ihr Übriges.

    Was man sieht und was es ist gabelt den Weg zwischen Verständnis und Trugschluss.

    Wer den zweiten Schritt vor dem ersten macht, kann nur hinfallen.

    Wenn einem der Tag den Kopf zerfressen hat, träumt man ihn sich nachts wieder ganz.

    Kein Schach sondern ein Mensch-ärgere-dich-nicht.

    Ein süß tröpfelndes Schlaflied und ein Traum mit einem Wecker namens Realität.

    Sich in die Kragenweite anderer zu pressen kann allzu leicht die Luft abschnüren.

    Ein schöner Schein, der es nicht vermag, im Dunkeln zu leuchten. Das was leuchtet verbirgt sich in der Regel hinter dem Blendwerk.

    Was Wille will und was er kriegt steht auf verschiedenen Blättern.

    Wer nicht will hat schon.

    IQ ist ohne EQ wertlos.

    Besitz besitzt.

    Alles ist für etwas gut.
    Das Meiste hat seinen Grund.
    Vieles hat ein Ziel.
    Einiges lebt nur im Moment.
    Weniges was wirklich reich macht, kann man sich kaufen.
    Nichts hat nur eine Seite.

    Mündigkeit hat nichts damit zu tun, möglichst viele Worte in die Welt zu spucken.

    Wer sich nach möglichst vielen Nullen richtet,
    muss sich nicht wundern,
    wenn er eine Null mehr als erwartet bekommt.

    Erfahrung verdirbt, wo sie auf der anderen Seite bewahrt;
    sie will meist mit Blut bezahlt werden -
    sei es das anderer oder das eigene.

    Etwas Zweifelhaftes nach Hinterdenken und zu hinterfragen zu erkennen bewahrt nicht davor, diesen Weg trotzdem offenen Auges zu beschreiten.

    Das Gefühl ist wie ein Luftballon: wenn es voll und prall durch die Lüfte fliegt,
    sollte man es nicht unbedingt mit einem Skalpell sezieren.
    Wenn die Luft raus ist, dann geht das zwar,
    aber was bringt es nach etwas zu suchen,
    was nicht mehr drin ist -
    wo das Gefühl herrscht wird das Schwert der Logik stumpf.

    Der kategorische Imperativ ist ein nicht zu verwirklichendes Idealbild, aber dennoch als Gegengewicht zum Willen wichtig - Kausalität.
    Den hypothetischen Imperativ kennt kaum einer, obwohl ihn so viele leben- Finalität.
    Der Wille macht den kategorischen Imperativ zum kategorischen Konjunktiv.

    Einsam lebt in Vergangenheit und Zukunft, allein im Moment

    Wer etwas wertschätzt, was bezahlbar ist, ist wesentlich ärmer als jemand, der weiß, dass die wertvollsten Dinge umsonst zu haben sind.

    Der Rubel rollt nicht - die Welt dreht sich um ihn herum!

    Reue ist der Kater einer Schnapsidee.

    Wenn die Grundfesten es aushalten,
    dass man an ihnen rüttelt,
    ohne sie ins Wanken zu bringen oder zutiefst zu erschüttern,
    dann haben sie Bestand

    Man schätzt es,
    wenn einen andere schätzen,
    ohne über und unter -
    Hals über Kopf.

    abschließend, und der ist der wichtigste von allen:

    Nichts desto trotz:
    was ich bin, war und sein werde,
    sei dem Urteil derer überlassen,
    die eher sich selbst statt mich fragen.

  • Music

    Fanta4, 311, The Streets, Wu-Tang Clan, Massive Attack, Linking Park, Pop Will Eat Itself, Faith No More, Korn, Gnarls Barkley, Jurassic 5, Zoot Woman, Jedi Mind Tricks, Busta Rhymes, Aphrodite, Monster Magnet, Die Ärzte, Tori Amos, Deichkind, The Postal Service, Nine Inch Nails, The Prodigy, Selig, Blumentopf, Senser, Social Distortion, Breakbeat Era, Die Aeronauten, Cunnin Lynguists, Billy Talent, Björk, Foo Fighters, Peter Fox, Bloc Party, Santogold
  • Heroes

    Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, daß er genug davon habe. (Descartes)

    Ich habe mich sorgsam bemüht,
    menschliche Tätigkeiten
    nicht zu verlachen,
    nicht zu beklagen
    und auch nicht zu verdammen,
    sondern zu begreifen. (Spinoza)

    Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein)

    Alle Dinge haben
    Zeiten des Vorangehens und Zeiten des Folgens,
    Zeiten des Flammens und Zeiten des Erkaltens,
    Zeiten der Kraft und Zeiten der Schwäche,
    Zeiten des Gewinnens und Zeiten des Verlierens.
    Deshalb meidet der Weise
    Übertreibungen,
    Maßlosigkeit und
    Überheblichkeit. (Lao-Tse)

    Wenn die meisten sich schon armseliger Kleider und Möbel schämen, wieviel mehr sollten wir uns da erst armseliger Ideen und Weltanschauungen schämen. (Albert Einstein)

    Verachte nur Vernunft und Wissenschaft,
    Des Menschen allerhöchste Kraft,
    Lass nur in Blend- und Zauberwerken
    Dich von dem Lügengeist bestärken,
    So hab ich dich schon unbedingt! (Goethe - Faust I)

    Wissen und Wissenschaft ist nur als Einheit möglich. (Platon)

    Der Wille ist ein Vermögen,
    nur dasjenige auszuwählen,
    was die Vernunft
    unabhängig von der Neigung
    als gut erkennt. (Immanuel Kant)

    Denken was wahr,
    und fühlen was schön,
    und wollen was gut ist:
    darin erkennet der Geist das Ziel des vernünftigen Lebens. (Platon)

    Den Hochgesinnten gewinnt man durch Gefühle.
    Den Niedrigdenkenden gewinnt man durch Äusserlichkeiten.
    Den Gleichgesinnten gewinnt man durch Höflichkeit.
    Den Untergebenen gewinnt man durch Güte. (Ding Fu Bao)

    Verantwortlich ist man nicht nur für das,
    was man tut,
    sondern auch für das,
    was man nicht tut. (Lao-Tse)

    I can..t unring that bell. (Earl Hickey)

    Wer bist du? (die Vorlonen)
    Was willst du? (die Schatten)

    Einen Fehler durch eine Lüge zu verdecken heisst,
    einen Flecken durch ein Loch zu ersetzen.

    Andy Goldsworthy

Status and Mood

  • XLR8 ich beantrage sofortige Einf�hrung des Winterschlafs bei der Evolution ;)
    Mood: fussaufstampf fussaufstampf
    Posted 12 hours ago
  • XLR8 uiiiiii... 17:00 und schon dunkel... und noch drei Wochen geht's bergab... War das schon immer so? Fr�her war alles besser...
    Posted 14 hours ago
  • XLR8 komm schon, s��e Illusion, leck mich ab von oben bis unten...
    Posted 16 hours ago
  • XLR8 wenn du denkst du denkst dann denkst du nur du denkst (Such a surge)
    Posted 19 hours ago
  • XLR8 na toll... das verlinken klappt nicht... deswegen anders WeWeWe_Punkt_kr�uterbauer_Punkt_de ->wwoof checken; danke
    Mood: Werbung Werbung
    Posted 20 hours ago

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