Marc Krischker: Gesang, Gitarre, machmal auch Banjo
Jochen Engelking: >Gesang, Gitarren, Banjo, Dobro, Mandoline, Bass, Klavier, Orgel, Harmonika, Schlagzeug, Percussion, Beats und alles Elektrozeugs, was da im Hintergrund so sirrt, fiept und wummert
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Etkilendikleri
"... motovun jedenfalls könnten flott zur eigenen Größe aufsteigen, das Zeug dazu haben die zwei Münsteraner allemal. Sänger Marc Krischker beherrscht die Kunst auf Deutsch zu singen, ohne wie alle anderen zu klingen, und die Arrangements beweisen Jochen Engelkings Sinn für kleinfisselige, dichteste Texturen. Wie ein warmer Pelz schließen sich diese Songs um die Stimme und betten sie weich. Herrlich." (intro.de)
„…Während man den country- und folklastigen Klängen lauscht, kann man zigarettenrauchend auf einem Pferd mit bequemen Westernsattel durch die Prärie reiten und die entspannte Pfeifmelodie von „Hmmh“ nachahmen … irgendwie Potential für Filmmusik guter deutscher Kinofilme …“ (popkiller.de)
„… erstaunlich authentische Americana-Sounds … Vieles ist sogar so richtig No Depression, es dominieren Twang-Gitarren, Banjo, Dobro, und die Jungs singen auch sehr schön zusammen … alles sehr souverän produziert, so dass die Formel Calexico mit deutschen Texten gar nicht so falsch ist. Nennen wir es mal Country-Pop auf der Basis traditionellen US-Singer-Songwritertums …“ (glitterhouse-mag)
"... Draußen wird alles grau und kalt, und drinnen nölt Marc Krischker seine recht morbiden, aber auch wieder sehr herzschmerzigen Lyrics zu allerlei Countrymusikwerkzeug wie Banjo, Dobro, Mandoline oder Twang-Gitarre, das ihm von seinem Kollegen Jochen passgerecht in die Melancholie gemischt wird. Das klingt dann auf eine gewisse Weise wie ELEMENT OF CRIME, FINK und Funny van Dannen bei der Heuernte ... " (ox-fanzine)
„ … Sparsam, oft nur mit Akustik-Gitarre und Banjo instrumentiert, arbeitet sich das Duo durch Songs, die vor allem an alte Helden des Genres wie Johnny Cash oder einen Townes Van Zandt denken lassen ... Schöne Songs, persönliche Texte … „ (gaesteliste.de)
„… motovun beweisen, dass Innovation im deutschsprachigen Indie-Bereich durchaus möglich ist. Bei einem Album wie diesem lässt sich ein Loblied schlichtweg nicht vermeiden …„ (alternativmusik.de)
" ... ihre Lieder sind melancholische Roadmovies, die Musik unverdrutzter, traditionsbeflissener Pop...... Singen tun sie abwechselnd oder recht gut im Duett..." (Folker)
"... eigenbrötlerisch ... authentische, handgemachte Musik, die nicht groß auf die Pauke hauen will. Wichtiger scheint es den Musikern zu sein, Geschichten und kleine Tragödien aus dem Alltag zu erzählen. Und dort liegt der Reiz dieser Aufnahme begründet: Jeder findet sich hierin wieder - du, ich, wir alle."
(zillo)
Es gibt viele Dinge, die ich lange schon mal machen wollte …. z.B. meine nächste Band motovun nennen! Und zwar seit dem Tag, als mein Bruder eine alte Ruine mit Blick auf das gleichnamige, mittelalterliche Städtchen in den Hügeln von Gruja Vrh gekauft hatte. Ich: „WIE heißt das da?“ Er: „motovun“ Ich: „motoWAS???“ Er: „MOTOVUN!“ Ich: „Geiler Bandname“ (der Klassiker!) … ich dachte dabei aber eher an eine zünftige Krachkapelle in Richtung motörhead-coverband.
Ja, und was ich auch immer schon mal machen wollte: nach vielen, vielen Jahren voll mit herrlich-höllischem Gitarrenlärm, wollte ich mal ganz einfache, traurig-schöne Lieder spielen. Ich muss da ein bisschen ausholen: also, meine erste Musik-Kauf-Kassette war „20 Golden Country- & Western – Hits“ (Ferro-chrom!!! Soweit ich mich erinnere ein Geschenk von Onkel Walter zum 6.Geburtstag!). Mein absoluter Dauerbrenner zu der Zeit! (Na gut, ich geb..s zu, ich fand damals auch „la paloma blanca“ ziemlich ergreifend) Diese Cowboysongs voller Pathos, Leder und Männerschweiß: das war..s! Irgendwann war das Tape total abgenudelt und etwas später dann auch verloren … ich kaufte mir das Doppelalbum von ELO „Out of the blue“ (das mit dem Raumschiff-Ausklapp-Cover), entdeckte den Pop, dann Metal, danach Punk, Noise, Indie, Elektronik usw.: die klassische Evolution! …. aber seit dieser seligen Kindheits-Phase zwischen altdeutschem Liedgut auf der Blockflöte, Mal Sondock..s Hitparade und meinem heißgeliebten Country-Tape vom Schaublorenz-Kassettenrekorder hab ich einen Hang zum Lagerfeuersong.
Und schließlich wollte ich Musik auch immer schon mal ganz für mich entstehen lassen. Der alte Mann und die Gitarre! Keine Songwriting-Kompromisse, kein Tontechniker oder Produzent. ICH an allen Instrumenten … so ein richtiger Musiker-Ego-Befreiungsschlag!
Also hab ich mir zuhause in Münster ein kleines Tonstudio eingerichtet und endlich losgelegt. Die ersten Songs kamen zu mir … und dann kam auch Marc!
Wir spielen und singen sonst zusammen bei nuts4guts - allerdings eher im grenzverzerrten Vollgasbereich. Dabei steht Marc eigentlich sogar noch mehr als ich auf diesen akustischen Sound. Und ich wollte ihm meine neuen Songs ja nur mal eben vorspielen, ihm vielleicht mal ..nen kleinen Gastpart zuweisen und dann: schwupps hatte er seine Westerngitarre und ich mein Banjo auf dem Schoß und die Ideen sprudelten nur so. Er ist meine perfekte Ergänzung, mein musikalischer Gegenspieler, der letzte lebende große Romantiker mit Hang zum verträumten Schönklang … kurz, er bringt das rein, was mir eher fehlt.
Nachts, nach den Aufnahmen, wenn Marc wieder zuhause in Osnabrück war, konnte ich..s mir dann aber nicht verkneifen, doch noch ein paar Beats unter die neuen Songs drunter zu schwurbeln, hier ..nen Gitarrenrückwärtsfeedback und dort noch eine dritte Gesangsstimme: Marc, der Folkpurist, war ja schon im Bett, konnte also kein Veto mehr gegen den elektronischen Teufelskram einlegen.
Und dann ist dabei letztendlich diese Musik entstanden, die ich selber nicht wirklich gut kategorisieren kann, so eine Art Country-Beat-Songwriter-Indie-Folk, dabei immer und jederzeit POP. Eben! Genau! motovun!
Marc: Wer hätte auch schon gedacht, dass man erst bei einer ehemaligen Crossover-Kapelle einsteigen muss, bei der man dann gezwungen wird, deutsche Texte zu schreiben, um völlig unverhofft so etwas wie die für die persönlichen Vorlieben ideale musikalische Situation zu finden.
Zwei Kerle im Keller, umgeben von Saiteninstrumenten, inspiriert von gemeinsamen Vorlieben, wie z.B. genau dieser gemeinsamen Leidenschaft für den amerikanischen Lagerfeuerklang, Ruhe, eine lockere Atmosphäre, die feste Absicht, in erster Linie Musik zu machen, die einem selbst gefällt. Und so wurde eben aus einer Session eine lange Reihen von solchen, die ihr Ende noch lange nicht gefunden hat.
Völlig fälschlicherweise habe ich bei einem Solo-Auftritt mal behauptet, ich säße meistens mit einem Freund im
Keller und schriebe deprimierende Lieder. Das stimmt nicht! Sie sind alles andere als das. Hoffnungsvoll eher, mal direkt, mal poetisch, aber alltagstauglich im besten Sinne … naja, sofern man das als angeblich letzter lebender Romantiker behaupten kann.
Früher habe ich auch gedacht, man müsse sich schlecht fühlen, um gute Lieder zu schreiben. Stimmt aber auch nicht!
Alles, was man dafür braucht ist das Fragment einer Idee, die richtige Umgebung und ein wenig gegenseitige Inspiration. Und auch wenn ich selber nicht immer all das dazumischen würde, was mein experimentierfreudiger Freund aus dem Keller sich so zusammensucht – so halten sich eben Reduktion und Experimentierfreude die Waage. Und auch das ist eben – motovun!
tja, da habt ihr uns wohl verpasst. Macht aber nix, wenn ihr kräftig für uns votet, dann könnt ihr uns beim Kreuzviertelfest sehen und hören... www.musikslam.de/?Abstimmung Wat macht die Musik bei Euch?
Am Samstag, dem 23. Mai 2009 haben wir die große Ehre im Osnabrücker Balou zu konzertieren. Wir würden uns sehr über einen Besuch Ihrerseits freuen und versprechen ein Programm voll großer Gesten und Emotionen! Schauen Sie vorbei und erfahren Sie alles über den legendären Purmuzan Shutn und die wundersame Mandarine! Beginn ist 20:00 Uhr.
Hallo Motovoonies, Freunde des guten Tones, wir spielen Euch ein ordentliches Konzert am 14.03.2009 im Gleis 22 in Münster. Be there or be square, Bollow!
lange nischt jehört ABER Wir brauchen euch beim Musikslam: am Donnerstag, den 12. März im Go-Go, in Münster. 20 Uhr geht's los. Wir gegen vier andere Bands und das Publikum entscheidet. Seid ihr dabei?!
20 Jahre nuts4guts! Jubiläumskonzert am 18.01.2009 in der Gorilla Bar in Münster (Jüdefelder Str. 54). Eintritt frei. Einlass 19h. Beginn 21h. Special guest: please support the BLACK SPACE RIDERS !
na vielleicht klappt das dann ja sogar mal, denn wir haben hier ein projekt am laufen, für das wir deutschsprachige bands mit guten texten suchen - sobald wir gegründet haben (im november) komme ich auf euch zurück! liebe grüße, doro
Hey Jungs, gerade gesehen: Ihr bespielt ja auch den Schauraum! Sehr schön. Ich versuch mal am Freitag vorm Stadthaus vorbei zu schauen. Wir sind tagsdrauf aufm Domplatz dran.. Hoffe, es geht euch gut. Beste Grüße Christian
ja, es stimmt genau, aus mehreren gründen passt ihr in meine freundesliste ausgezeichnet hinein. übrigens, motovun hat jeden sommer ein tolles nicht mainstreamorientiertes filmfestival zu bieten (welches ich aus eigener erfahrung nur empfehlen kann) – auch dies eine lustige verbindung zwischen unseren profilen :)
übrigens: wann wird man euch mal in kroatien spielen hören können?