Wenn man an die Färöer Inseln denkt, denkt man sofort an die pulsierende Musikszene mit ihren zahlreichen spannenden und umwerfenden Bands.
Tut man nicht?
Noch nicht!
Aber stellt Euch schon mal drauf ein, dass es bald so sein wird-
Das färöische Label TUTL Records schickt sich an, die europäische Musiklandschaft um eine Dimension zu bereichern und bläst zum Großangriff. Noch vor Ablauf dieses Jahres bietet sich die Möglichkeit, in die unbekannte Klangwelt der abgeschiedenen Inselgruppe einzutauchen, wenn die Bands ORKA und GESTIR in drei deutschen Städten gastieren und dabei optische und akustische Horizonte erweitern werden:
18.11.2008 Leipzig – Moritzbastei
19.11.2008 Hannover – Warenannahme
23.11.2008 Berlin – Admiralspalast (101)
Gestir spielen kaleidoskopischen breitwandigen Alternative Rock, der den Raum förmlich flutet und die Adern der Zuhörer fühlbar durchspült. Der Sound ist von dichter, beinahe anfassbarer Struktur und der glasklare Gesang von Ólavur Jákupsson erleuchtet jeden einzelnen Ton. Durch den ungewohnten Klang der färöischen Sprache fügt sich der Gesang nahtlos in das Gewebe der Songteppiche ein. Für Fans von Sigur Rós, Mogwai, Efterklang und Olafur Arnalds.
Orka haben sich innerhalb der letzten sechs Monate zum absoluten Geheimtipp entwickelt. Ein absoluter Hingucker sind die komplett selbstgebauten Instrumente: Schließlich umfasst Orkas Instrumentarium eine Flaschen-Orgel, einen Zaunpfahl-Bass, Laternenpfahl-Gitarre, Fernsehantennen-Harfe, Säge, Schleifmaschine, Luftkompressoren, Spraypaintdüsen, ein Ölfass-Schlagzeug. Nach einem handelsüblichen Musikinstrument sucht man hier vergeblich. Trotz dieses Kuriositätenkabinetts ist die Musik absolut hör- und tanzbar und zeugt von einem verzerrten Sinn für Humor, den man sonst nur von Aphex Twin und Einstürzende Neubauten kennt.
Noch vor ihrem ersten Auftritt in Europa buchte der Direktor des legendären Transmusicales Festival in Frankreich sie als diesjährige Band in Residence. Dann wurde der französische Soundtrackkomponist Yann Tiersen („Die fabelhafte Welt der Amelie“) aufmerksam und lud Orka für eine Woche zu sich ins Studio ein.
Ohren und Augen aufgesperrt – Staunen und Genießen für kleines Geld!
www.myspace.com/gestir
www.myspace.com/orkaonline
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