Gründungsgeschichte
Der HSV entstand am 1. Juni 1919 durch den Zusammenschluss des „SC Germania von 1887“, des „Hamburger FC“ des Wilhelm-Gymnasiums (gegr. 1888), welcher sich seit dem 26. Februar 1914 "Hamburger SV 1888" nannte, und des „FC Falke 1906“ aus Eppendorf. Der „Sportclub Germania von 1887“ war aus einem Zusammenschluss des „Hohenfelder Sportclubs“ und des „Wandsbek-Marienthaler Sportclubs“ entstanden. Der HSV trug zunächst den Namen „Hamburg 88-Germania-Falken“. Zu den Vereinsfarben wurden zu Ehren der Stadt Hamburg die Hansefarben rot und weiß bestimmt. Blau und schwarz, die Farben des ältesten der drei Gründungsclubs, des „SC Germania“, wurden diesem zu Ehren in das Vereinswappen übernommen. Die Raute ist einem oft verwendeten Symbol der Hamburger Handelsschifffahrt entliehen. Als Gründungsdatum wird der 29. September 1887 genannt. Der HSV ist, gemessen an der Dauer des Spielbetriebs und unter Einbeziehung seiner Vorgängervereine, einer der ältesten deutschen Fußballvereine.
Männerfußball
Geschichte
1919–1933
Seine ersten großen Erfolge verbuchte der HSV in den Jahren 1922 und 1923 mit den ersten beiden deutschen Meistertiteln, wobei er auf den ersten Titel im Jahr 1922 "verzichtete". Das erste Finalspiel gegen den 1. FC Nürnberg wurde nach 208 (!) Minuten wegen Dunkelheit genauso abgebrochen wie auch das Wiederholungsspiel, diesmal wegen Spielermangels. Dieses Mal standen beim FCN nach Platzverweisen und Verletzungen (das Auswechseln von Spielern war damals noch nicht erlaubt) nur noch sieben Spieler auf dem Feld. Schiedsrichter Peco Bauwens pfiff regelwidrig ab, und der DFB erklärte daraufhin den HSV zum Meister, drängte danach aber auf einen freiwilligen Verzicht, da der süddeutsche Fußballverband mit einem Austritt aus dem DFB drohte. Die nächsten 'regulären' Meisterschaftstitel gewann der HSV 1923 mit 3:0 gegen den SC Union Oberschöneweide und 1928 mit 5:2 gegen Hertha BSC Berlin.
1933–1945
In der nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten neu gegründeten Gauliga/Bereichsliga Nordmark musste der HSV sich zunächst dem Eimsbütteler TV beugen. Erst 1938 konnte er wieder die Meisterschaft gewinnen.
1945–1963
Im Jahr 1947 startete der Hamburger SV in der Oberliga Nord, der bis zur Gründung der Bundesliga höchsten regionalen Spielklasse, die die Hanseaten von Anfang bis Ende beherrschten. Bis zur Bundesliga-Gründung wurden sie in 16 Spieljahren 15 Mal Oberliga-Meister der Nordstaffel, wobei in den Jahren 1948 und 1949 Entscheidungsspiele mit dem punktgleichen Lokalrivalen FC St. Pauli erforderlich waren. Nur 1954 scheiterte die Mannschaft kläglich mit Platz 11 (Oberliga- und auch Deutscher Meister wurde Hannover 96).
Dass danach die Regional-Meisterschaft nie mehr abgegeben wurde, lag auch an einem jungen Mann namens Uwe Seeler, der 1954 ins Team kam. „Uns Uwe“ gehört auch noch heute zu den erfolgreichsten Fußballern aller Zeiten – er wurde 1960 Deutschlands erster Fußballer des Jahres. In diesem Jahr hatte er maßgeblichen Anteil an der vierten Deutschen Meisterschaft des HSV. Im folgenden Jahr stand der HSV im Halbfinale des Europapokals der Landesmeister (heute Champions League) und scheiterte erst nach drei Spielen am FC Barcelona. 1963 gewann der HSV den DFB-Pokal mit 3:0 im Endspiel gegen Borussia Dortmund.
1963–1976
Die Südtribune des Volksparkstadions
Die Südtribune des Volksparkstadions
Auch wenn der HSV im Norden dominierte, konnte er sich in der 1963 gegründeten Fußball-Bundesliga keine weiteren Meistertitel mehr sichern. Uwe Seeler wurde 1964 und 1970 noch zwei weitere Male „Fußballer des Jahres“ und beendete 1972 seine aktive Fußballer-Karriere. Dem HSV blieb der Nationalspieler - obwohl von anderen Vereinen heiß umworben – bis zum Ende treu. Heute ist er Ehrenbürger der Stadt Hamburg.
Hamburger SV gegen Bayern München im Herbst 1981
Hamburger SV gegen Bayern München im Herbst 1981
1976–1987
Die größten Erfolge feierte der HSV Ende der 70er bis Anfang der 80er Jahre – eng verbunden mit dem damaligen Manager Günter Netzer und den sehr autoritären Erfolgstrainern Branko Zebec und Ernst Happel. Unter ihnen wuchs eine Mannschaft heran, die in den Jahren 1978 bis 1984 drei Mal Deutscher Meister und auch in den anderen Spieljahren zumindest „Vize“ wurde. 1987 wurde der HSV nochmals Vizemeister.
In der Zeit vom 16. Januar 1982 bis zum 29. Januar 1983 blieben die Hanseaten in 36 Spielen hintereinander ungeschlagen – bis heute ungebrochener Bundesliga-Rekord.
Ehrenrunde mit dem Europapokal der Landesmeister
Ehrenrunde mit dem Europapokal der Landesmeister
1976 (2:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern) und 1987 (3:1 gegen die Stuttgarter Kickers) gewann man außerdem den DFB-Pokal
In dieser Periode wurde der HSV auch über die Grenzen Deutschlands hinweg zu einem gefürchteten Gegner. 1977 gewannen die Hamburger unter Trainer Kuno Klötzer den Europapokal der Pokalsieger (2:0 gegen den RSC Anderlecht) und 1983 unter Ernst Happel schließlich den Europapokal der Landesmeister mit 1:0 gegen Juventus Turin. 1980 stand der HSV im Finale des Europapokals der Landesmeister (0:1 gegen Nottingham Forest), 1982 im Finale um den UEFA-Pokal (0:1 und 0:3 gegen den IFK Göteborg) und 1983 im Spiel um den Weltpokal (1:2 n. V. gegen Gremio Porto Alegre).
1987–1999
Die folgenden Jahre waren geprägt durch einen Abstieg der Mannschaft ins Mittelmaß der Liga. Selten wurden UEFA-Pokal-Plätze erreicht. In einigen Spielzeiten spielte der Verein sogar gegen den Abstieg. Anfang der 90er Jahre musste der Verein aufgrund einer hohen Verschuldung um seine Existenz fürchten. Gerettet wurde der HSV aus seiner finanziellen Misere durch den lukrativen Transfer des damals besten Spielers, Thomas Doll, zu Lazio Rom.
1999–2006
Heimspiel in der AOL Arena
Heimspiel in der AOL Arena
Erst zeitgleich mit der Fertigstellung der AOL Arena konnte der HSV wieder Erfolge erzielen. In der Saison 1999/2000 belegte er den dritten Tabellenplatz und konnte sich erstmals für die Champions League qualifizieren. Gleich im ersten Spiel am 13. September 2000 gegen den hoch favorisierten italienischen Klub Juventus Turin kam es beim 4:4 zum so genannten Jahrhundertspiel. In Turin gewann der HSV sogar mit 3:1. Der HSV wurde schließlich dritter in der Gruppe und spielte daher im UEFA-Pokal. Dort scheiterte der Verein am AS Rom.
Zum ersten Titel nach 16 Jahren kam der HSV im Juli 2003 mit dem Gewinn des DFB-Ligapokals durch einen 4:2-Sieg im Finale gegen Borussia Dortmund. Somit hat der HSV in seiner bisherigen Geschichte 55 offizielle Titel errungen, inkl. Bundesliga, DFB-Pokal, Europapokal, Oberliga und Gauliga.
In der Saison 2005/06 gewann der HSV wieder einmal beide Ligaspiele gegen den FC Bayern München. Diese Leistung war den Hamburgern zuletzt in der Saison 1981/82 gelungen.
2005 gewann der Hamburger SV den UI-Cup im Endspiel gegen den FC Valencia und zog in den UEFA-Pokal ein. Nach Siegen gegen den FC Kopenhagen und einem 2. Platz in der Zwischenrunde gewann der HSV gegen den FC Thun, um erst im Achtelfinale an Rapid Bukarest zu scheitern. Nach einer 0:2-Hinspielniederlage, konnte der HSV das Rückspiel in Hamburg zwar 3:1 gewinnen, schied aber dennoch aufgrund der Auswärtstorregel aus.
Am Ende der Saison 2005/06 belegte der HSV Platz Drei in der Bundesliga und qualifizierte sich gegen den CA Osasuna (0:0, 1:1) für die Gruppenphase der Champions League.
2006/07
Zu Beginn der Saison erfolgte ein personeller Umbruch. Wichtige Spieler wie Sergej Barbarez, Daniel van Buyten und Khalid Boulahrouz verließen den Verein. Bis zum aktuellen Zeitpunkt (Anfang Dezember 2006) verlief die Saison sehr enttäuschend für den HSV: In der Champions League schied man nach fünf Niederlagen in Folge (zweimal gegen den FC Arsenal sowie FC Porto und einmal bei ZSKA Moskau) aus (das letzte bedeutungslose Gruppenspiel gegen Moskau konnte gewonnen werden) und verpasste als Gruppenletzter auch die Qualifikation für den UEFA-Cup. In der Bundesliga holte die Mannschaft aus bisher 17 Spielen erst 13 Punkte (1 Sieg, 10 Unentschieden, 6 Niederlagen) und belegt einen Abstiegsplatz (den 17. und vorletzten Platz).
Heroes
HSV-Kurzchronik von 1887 - 1937
29. September 1887: Der Hohenfelder Sportclub und der Wandsbek-Marienthaler Sportclub gründen den "Sport-Club Germania von 1887", einen der drei Stammvereine des HSV.
1. Juni 1888: Untersekundaner des Wilhelm-Gymnasiums gründen den Hamburger Fußball-Club (HFC).
6. März 1906: Schüler der Oberrealschule in Eppendorf gründen den FC Falke von 1906 .
1. November 1910: Der HFC pachtet den Sportplatz am Rothenbaum.
1. Juni 1919: Der SC Germania, der Hamburger FC und der FC Falke 1906 vereinigen sich zum Hamburger SV. Erster Vorsitzender wird Dr. Otto Wulf. Rot und Weiß werden zu den Vereinsfarben gewählt, blau und schwarz - die Farben des SC Germania - tauchen im Rhombus des Vereinswappens auf. Als Gründungsdatum wird für den HSV der 29. September 1887 gewählt, der Gründungstag des SC Germania 1887.
17. August 1919: Erstes HSV-Spiel gegen Union 03. Die Mannschaft, die ein 1:1 erreicht: Borck - Agte, Werner - Thele, Ohrt, Krohn - Lowien, Popp, Harder, Schneider, Fick.
1. Juli 1921: Der Klub kauft die Jugendstil-Villa Ecke Rothenbaum/Hallerstraße.
18. Juni 1922: Der HSV steht zum erstenmal im Finale um die Deutsche Meisterschaft. Gegen Nürnberg muß beim Stande von 2:2 nach 189 Minuten abgebrochen werden. In Berlin gab’s damals noch kein Flutlicht...
6. August 1922: Wiederholungsspiel in Leipzig. Nach 112 Minuten bricht Schiedsrichter Dr. Peco Bauwens beim Stande von 1:1 ab. Der Grund: der 1. FC Nürnberg hat nur noch einen Torhüter und sechs Feldspieler. Der DFB erklärt den HSV zum Meister. Allerdings mit der Weisung, auf den Titel zu verzichten. Was echte HSVer nie taten.
7. Januar 1923: Schwarzer Tag. Gegen die SpVgg Fürth setzt es ein 0:10 !
10. Juni 1923: Der HSV besiegt in Berlin Union Oberschöneweide mit 3:0 und ist - sogar der DFB bestätigt’s - Deutscher Meister.
9. Juni 1924: Erste Niederlage in einem Endspiel um die Deutsche Meisterschaft. Diesmal gewinnt der 1. FC Nürnberg in Berlin mit 2:0.
20. März 1928: Der HSV erwirbt 120 000 qm Gelände in Ochsenzoll. Der Preis: 150 000 Reichsmark.
29. Juli 1928: Ein 5:2 über Hertha BSC Berlin beschert in Altona erneut die Deutsche Meisterschaft.
September 1937: 50-jährigen Bestehen gibt es Freundschaftsspiele gegen den 1. FC Nürnberg und den FC Schalke 04.
Kurzchronik 1945 - 1958
16. Juli 1945: Erstes Spiel nach dem Krieg gegen Altona 93. Für den 2:0-Sieg sorgen: Jürissen - Adamkiewicz, Been - Greifenberg, Erwin Seeler, Knüppel, Struck, Stenull, Rohwedder, Ventzke, Melkonian.
30. Juni 1949: Georg Knöpfle wechselt als neuer Trainer von Arminia Hannover zum HSV. Als "Morgengabe" bringt er Jupp Posipal mit.
4. Mai 1950: Als erster deutscher Verein nach dem Krieg gastiert der HSV in den USA. Sechs Spiele, sechs Erfolge.
17. Juni 1951: Jupp Posipal gibt gegen die Türkei in Berlin sein Debüt als Nationalspieler.
5. August 1953: Uwe Seeler bestreitet als 16-jähriger im Freundschaftsspiel gegen Göttingen 05 sein erstes Spiel in der "Ersten".
2. Mai 1954: Zum ersten Mal stehen Uwe Seeler und Klaus Stürmer als Jugendliche in der 1. Mannschaft. Beim 6:3 gegen die Stuttgarter Kickers erzielt Uwe zwei Tore, Klaus Stürmer trifft einmal.
29. August 1954: Uwe Seeler erzielt sein erstes Oberliga-Tor.
16. Oktober 1954: Klaus Stürmer und der damals 17-jährige Uwe Seeler feiern gegen Frankreich in Hannover ihren Einstand in der A-Nationalmannschaft.
5. August 1956: Der HSV verliert das Pokal-Finale gegen Karlsruhe mit 1:3.
23. Juni 1957: Der HSV unterliegt Borussia Dortmund im DM-Finale mit 1:4.
18. Mai 1958: Erneute Niederlage im DM-Finale, diesmal 0:3 gegen Schalke 04.
HSV gewinnt 1976 den DFB-Pokal
Kurzchronik von 1960 - 1978
25. Juni 1960: Im Finale gegen den 1. FC Köln gibt es in Frankfurt einen 3:2-Sieg. In der Meistermannschaft stehen sieben Spieler, die aus der eigenen Jugend stammen.
1960: Uwe Seeler wird Deutschlands erster "Fußballer des Jahres".
2. November 1960: Das erste Europacupspiel der Vereinsgeschichte endet mit einem 5:0 bei Young Boys Bern.
28. Juli 1962: Der DFB beschließt die Einführung der Bundesliga.
11. Januar 1963: Der HSV erhält- wie acht andere Klubs auch - ohne Auflagen die Lizenz von 46 Bundesliga-Bewerbern.
14. August 1963: Erster deutscher Pokalsieg durch ein 3:0 gegen Dortmund (alle drei Treffer von "uns Uwe")
1964: Uwe Seeler wird zum zweitenmal "Fußballer des Jahres".
10. Juni 1967: Der HSV verliert das Pokal-Finale gegen Bayern München mit 0:4.
23. Mai 1968: Im Finale um den Europapokal der Landesmeister gibt es in Rotterdam eine 0:2-Niederlage gegen den AC Mailand.
1970: Zum drittenmal heißt der "Fußballer des Jahres" Uwe Seeler.
1. Mai 1972: "Uns Uwe" nimmt vor 62 000 Zuschauern im Volksparkstadion seinen Abschied vom aktiven Fußball mit einem Spiel gegen eine internationale Auswahl.
1972: Manfred Kaltz gehört zum Olympia-Aufgebot der Spiele von München.
24. April 1973: Willi Schulz bestreitet sein Abschiedsspiel. Vor 32 000 Zuschauern unterliegt der HSV einer Welt-Auswahl mit 2:5.
6. Juni 1973: Der HSV gewinnt durch ein 4:0 gegen Borussia Mönchengladbach den Deutschen Ligapokal.
26. November 1973: Dr. Peter Krohn wird neuer Präsident.
17. August 1974: Das Pokalfinale gegen Frankfurt wird mit 1:3 verloren.
26. Juni 1976: Zweiter Pokalsieg durch ein 2:0 über Kaiserslautern in Frankfurt.
11. Mai 1977: Der erste große internationale Erfolg. Mit einem 2:0 über den RSC Anderlecht (Tore Volkert und Magath) gewinnt der HSV in Amsterdam den Europapokal der Pokalsieger.
25. Mai 1977: Peter Krohn präsentiert den Weltstar Kevin Keegan.
01. Januar 1978: Günter Netzer wird Manager.
1. Juli 1978: Günter Netzer verpflichtet Branko Zebec als Trainer.
9. Juni 1979: Der HSV wird zum ersten Mal seit Einführung der Bundesliga Meister.
HSV wird 1983 Deutscher MeisterKurzchronik 1980 - 2002
28. Mai 1980: Der HSV verliert das Finale um den Europapokal der Landesmeister in Madrid gegen Nottingham mit 0:1.
16. November 1980: Präsident Dr. Wolfgang Klein meldet die Verpflichtung von Franz Beckenbauer.
1. Juli 1981: Der Österreicher Ernst Happel wird neuer Trainer.
Mai 1982: Der HSV verliert beide UEFA-Pokal-Finals gegen den IFK Göteborg.
29. Mai 1982: Der HSV gewinnt erneut die Deutsche Meisterschaft und Horst Hrubesch wird mit 27 Treffern Torschützenkönig.
25. Mai 1983: Der HSV gewinnt durch ein 1:0 über Juventus Turin in Athen den Europapokal der Landesmeister. Das Aufgebot: Groh, Bastrup, Hain, Rolff, Stein, Brefort, Jakobs, Djordjevic, von Heesen, Schröder, Hartwig, Hrubesch, Magath, Hieronymus, Hansen, Wehmeyer, Mielewski, Schmidt, Brunnecker, Kaltz. Dazu die Trainer Ernst Happel und Aleksandar Ristic sowie Masseur Hermann Rieger.
6. Juni 1983: Der HSV verteidigt seinen Titel als Deutscher Meister.
20. Dezember 1983: 1:2 n.V.-Niederlage im Weltpokal-Finale gegen Gremio Porto Alegre in Tokio.
20. Juni 1987: Dritter Sieg in einem DFB-Pokal-Finale: diesmal mit 3:1 gegen die Stuttgarter Kickers.
26. Juni 1991: Der HSV steht vor enormen finanziellen Problemen und muß Thomas Doll an Lazio Rom verkaufen. Die Ablösesumme liegt bei 16 Millionen Mark.
5. September 1994: Am Rothenbaum sollen nach dem Wunsch der Freien und Hansestadt Wohnungen entstehen. Der HSV bemüht sich darum, daß die Traditions-Anlage unter Denkmalschutz gestellt wird. Vergebens. Die Abrißarbeiten beginnen...
27. November 1995: Uwe Seeler wird neuer Präsident.
1998: Der Umbau des Volksparkstadions beginnt, Werner Hackmann ist 1. Vorsitzender und Holger Hieronymus wird für den sportlichen Bereich verantwortlich.
November 1999: Werner Hackmann wird 1. Vorstandsvorsitzender. Holger Hieronymus ist 2. Vorstandsvorsitzender und Sportchef. Der HSV beendet die Bundesliga-Saison 1999/2000 hinter dem FC Bayern München und Bayer 04 Leverkusen als Tabellen-Dritter und ist für die Qualifikation zur Champions League berechtigt.
August - Dezember 2000: In zwei Spielen gegen Bröndby IF (Dänemark) - 2:0 und 0:0 - wird die Champions League erreicht. Die Gegner in Gruppe E: Juventus Turin, Deportivo la Coruna und Panathinaikos Athen. Als Gruppendritter nach der Vorrunde geht es in die dritte Runde des UEFA-Pokals. Da ist gegen AS Rom (0:1, 0:3) Schluss.
August 2002: Der ehemalige HSV-Profi Dietmar Beiersdorfer wird 2. Vorstandsvorsitzender und Sportchef. Holger Hieronymus verlässt den Verein.
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Wir haben die Raute im Herzen - aufm Rasen stehn Söldner.... Nur der HSV Nur der HSV!!! Für Charakter und deutsche Tugenden - JETZT!!!! Basti Reinhard du hast die Raute im Herzen du bist der HSV! Bis auf Rost und Basti könnt ihr alle gehn....
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