Für die die gestern nicht dabei sein konnten, sich einem viel zu kurzen Boxkampf oder der verzweifelte Suche nach einem "Superstar" nicht entziehen konnten hier ein kleiner Report von dem gestrigen Abend. Wir hatten uns vorher mit den den anderen beiden Bands geeinigt in der Reihenfolge die bereits auf den Flyern angegeben war zu spielen, das bedeutet: Dorian (Alternative-Pop-Rock), El Camino (Stoner-Rock), Inner Marteria (Alternative-Rock). Also rauf auf die Bühne und losgelegt. Da die ersten 3 Songs von Martin und Sarah übernommen werden mussten startete man wie gewohnt mit "Shout", danach kamen jedoch schon "Therapy" und "Tomorrow". Wegen Mikroproblemen bei Martin blieb leider "EGISA" diesmal außen vor. Anschließend durfte unser neuer Sänger Dominik dann zu uns auf die Bühne kommen und beweisen, dass er sich den Platz an der Front mehr als verdient hat. Mit "Open your eyes" und "Lets go" demonstrierte Dom seine Entertainmentqualitäten und kam sofort gut bei dem Publikum an. Nach "Lets go" gabs nochmal eine Premiere, denn wir haben zum ersten mal "Nonsense" live präsentieren können. Dieser Song kommt vor allem bei Leuten die ein bißchen härteren Rock vertragen können gut an, denn er hebt sich durch seine rotzige Art doch schon von den sonst eher melodiösen Songs ab. Anschließend wurden noch "Rubiks Cube", "Sometimes", "The only misery" und "Lies" zum Besten gegeben. Da man uns aber noch nicht so schnell von der Bühne an die Theke entlassen wollte konnten wir nochmal "Open your eyes" spielen. Man merkte auch bei den letzten Songs, dass das Publikum inszwischen Spaß daran hatte mitzuklatschen. Wir hatten den Abend wirklich viele gute Gespräche, Dominik hat seinen ersten Gig mit uns mit einer 1- bestanden und wir konnten alle entspannt El Camino und Inner Marteria lauschen. Großes Lob an die Organisatoren, es war wirklich ein super Abend! Da der Gig von der Crew aufgezeichnet wurde, werden wir so schnell wie möglich versuchen euch mit den Videos zu versorgen, damit ihr nochmal sehen/hören könnt, was ihr daheim geliebenen so verpasst habt! Fotos folgen ebenfalls in Kürze. Einen schönen Sonntag noch ~Dorian~
Wie vielleicht bekannt ist, haben wir uns Ende Januar von unserer Sängerin Svenja aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen getrennt. Nach einer kurzen Suche haben wir nun einen neuen Sänger. Er heißt Dominik Flügel, ist 28 Jahre alt und kommt aus Bielefeld. Dominik hat Anfang Februar bei uns vorgesungen, uns schnell von seinen Gesangsfähigkeiten überzeugt und auch die Chemie passte auf Anhieb. Da Dominik auch sehr gut Gitarre spielen kann, haben wir nun auch bei z.B. "Lies" und "Sometimes" die Möglichkeit, Songs live noch aufzuwerten. Er hat sich jetzt nach ein paar Proben schon sehr fest etabliert, beherrscht einige Songs schon so gut, als meinte man er hätte vorher nichts anderes gemacht. Wir freuen uns schon darauf den nächsten Auftritt am 19.03.11 im Bad Essener TriO mit Domse bestreiten zu können und sind auf euer Feedback gespannt.
Hallo, wir haben hier noch ein kleines spezial für euch. Ein Interview für die Grönegau Rundschau von April. Viel Freude damit.
„Wir müssen mal etwas zusammen auf die Beine stellen“ - Lokale Band DORIAN tritt am 9. April in Melle auf
Seit
zwei Jahren existieren DORIAN aus Melle. Die fünfköpfige Band um
Sängerin Svenja Brinkmeier spielt alternativen Rock und tritt am
Freitag, den 9. April im Rahmen der „Volle Kelle Melle“ Konzertreihe im
Meller Jugendzentrum „Altes Stahlwerk“ auf. Die angekündigten DESILIO
mussten ihren Auftritt absagen und werden durch eine Band ersetzt, die
bei Redaktionsschluss noch unbekannt war.
Brinkmeier
wird unterstützt von den Instrumentalisten Carsten Flick und Florian
Eickmeyer an der Gitarre, Sarah Reinke am Bass, sowie Schlagzeuger
Martin Pieper. Letztgenannter stand der Grönegau-Rundschau für ein
Interview zur Verfügung.
Grönegau Rundschau: Wie seid ihr auf euren Bandnamen gekommen? Martin
Pieper: Der Name DORIAN ist uns mit dem Buch „Das Bildnis des Dorian
Gray“ über den Weg gelaufen. Uns gefiel die Sinnbildlichkeit der
verschiedenen Personen des Dorian Gray und der äußerst verschiedenen
Mitglieder der Band DORIAN. Des Weiteren gibt es eine so genannte
dorische Tonleiter, welche vom Stil und Klangbild gut zu den
Eigenschaften unserer Musik passt.
GR: Wie habt Ihr Euch gefunden und in welchen Bands habt Ihr vorher gespielt? MP:
Wir vier Instrumentalisten kennen uns teilweise schon seit der Kindheit
und haben unsere Liebe zur Musik unabhängig voneinander entdeckt und in
verschiedenen Bands entwickelt. Hier wären zum Beispiel FOURPLY,
SUPERIOR, FINAL EXIT oder auch die nach wie vor aktiven CHEERFUL VOICES. Wir
sind uns während der Jahre in verschiedenen Projekten über den Weg
gelaufen und waren immer der Ansicht: „Wir müssen mal etwas zusammen
auf die Beine stellen“. Das hat aber aufgrund von Studium und beruflich
bzw. musikalisch anderweitigen Verpflichtungen bis 2008 auf sich warten
lassen. Dann ist DORIAN aber endlich entstanden. Wir haben schließlich
intensiv nach einer geeigneten Stimme gesucht und nach langer Zeit mit
Svenja sowohl menschlich als auch musikalisch genau das gefunden, was
wir gesucht haben.
GR: Ihr ward vor einiger Zeit im Studio. Erzähl doch mal, wie es dort ablief und mit wem ihr zusammengearbeitet habt. MP:
Im August/September letzten Jahres haben wir unsere ersten drei Songs
bei Michael Schulte in Bielefeld aufgenommen. Florian und ich kannten
Michael bereits von Zusammenarbeiten mit dem Gospelchor CHEERFUL
VOICES. Wir haben ihn gefragt, ob er Zeit und Lust hat, mit uns ein
paar Songs aufzunehmen und Michael war sofort begeistert. Uns
war einfach wichtig, dass die Chemie zwischen Mischer und Band stimmt.
Nur dann kann eine Atmosphäre entstehen, in der man kreativ arbeiten
kann. Leider haben wir nur drei der vier geplanten Songs einspielen
können. Wir sind aber aktuell wieder bei Michael, um den vierten Song
fertigzumachen und die anderen drei Songs noch etwas nachzubearbeiten.
Auf jeden Fall hatten wir sehr viel Spaß und haben viele Erfahrungen
sammeln können.
GR: Wie schwierig ist es denn, die Songs aus dem Studio auch auf der Bühne umzusetzen? MP:
Nun, das kommt zunächst auf den Song an. Im Studio kann man ja hier und
da noch ein paar Spuren mehr einspielen. Wenn du auf der Bühne stehst,
muss der Song schon gut arrangiert sein und beim ersten Versuch
klappen. Bei „Lies“ zum Beispiel müssen wir auf den im Studio hinzugefügten
Synthesizer komplett verzichten und dafür einen guten Teppich mit
Rhythmusgitarre und Bass schaffen. Sonst ist es im Regelfall allerdings
leichter, die Songs vom Proberaum auf die Bühne, als ins Studio zu
kriegen.
GR: Ihr sagt
selbst, dass ihr viel Wert „auf den Zusammenhang von Text und Musik“
legt. Wie macht sich das in den Songs kenntlich? MP:
Wir versuchen, die Aussage und das Gefühl eines Textes mithilfe der
Musik in einen rundum stimmigen Song zu verwandeln. Ein Lied über das
Verlassen werden kann traurig, aggressiv oder von mir aus auch
verzweifelt klingen. Aber es sollte kein allzu fröhlicher Track werden.
Sonst verliert das Gesamtwerk an Glaubwürdigkeit. Wer sich insgesamt
mit unseren Songs und unseren Texten befasst, wird das feststellen
können. Während des Songwriting verbringen wir überdurchschnittlich
viel Zeit mit diesem Thema.
GR: Drei abschließende Fragen zu Euren Songtiteln. Lets go: Wann und wie soll es für Euch losgehen? MP:
Am liebsten alles, am liebsten sofort. Wir wollen dieses Jahr nutzen
und viele Konzerte spielen, Songs aufnehmen und viel im Bereich
Marketing tun. Gleichzeitig aber auch unseren eigenen musikalischen
Horizont erweitern.
GR: Lies: Die drei größten Lügen in der Musikbranche? MP: Uh, damit kann man sich nur unbeliebt machen. Kein Kommentar.
GR: Sometimes: Manchmal passiert bei DORIAN was...? MP:
Nicht nur was, sondern einiges. Wir haben unser aktuelles Programm im
Gepäck, sind derzeit dabei drei neue Songs zu schreiben und planen
weitere Gigs für dieses Jahr. Zudem sind wir wie erwähnt schon wieder
im Studio und haben auch noch die eine oder andere Überraschung geplant.
Howdy wild crowd. Wir haben super Neuigkeiten für euch. Zunächst sind wir grade intensiv mit der weiteren Gigplanung beschäftigt. Der nächste Auftritt ist am kommenden Sa. 17.04. in Warendorf und dann am 08.05. in Melle-Buer das nächste Heimspiel. Auch sind wir erneut im Studio tätig um "The only misery" einzuspielen und "Lies", "Sometimes" und "Lets go" noch etwas nachzuarbeiten, lasst euch überraschen, wird fett! Hasta luego Sarah