Pegasus hat vor zwei Jahren mit ihrer Debüt-CD schon eine eindrückliche Kostprobe ihres Könnens abgeliefert. Nach einer langen Konzertreise kreuz und quer durch die Schweiz, auf der die Band u.a. auch für Joe Cocker einheizen durfte, hat sich das Quartett zurück gezogen, um mit Produzent Thomas Fessler an neuen Songs zu basteln. Das Resultat ist leichtfüssiger Pop mit Tiefgang, der den Zauber der Sixties genau so einfängt wie den rauen Rock der 70er Jahre, aber mit beiden Beinen fest im Hier und Jetzt steht. „Heroes & Champions“ ist die Visitenkarte einer Band, die auf der Schwelle zum Erwachsenendasein steht und die Zweifel zwischen Gestern und Morgen in Songs besingt, die unter die Haut gehen.
Manchmal sind es die glücklichen Fügungen, die magische Momente bescheren. Gemeint ist nicht die Fussball-EM 1996, die Sänger Noah mit Gitarrist Simon zusammen führte. Auch an jene Zeit wollen wir nicht zurück erinnern, als die Ur-Pegasusse im Lebensmittelladen des Quartiers auf Stefan trafen, der sich als begnadeter Schlagzeuger entpuppte und heute genau so zum Gelingen beträgt wie Bassist Gabriel. Das Bieler Quartett mit dem Faible für eingängige Pop-Melodien schaut zwar gerne auf die guten alten Zeiten zurück, schliesslich ist die Band vom Jura-Südfuss schon seit einer halben Ewigkeit zusammen. Durch dick und dünn gehen sie gemeinsam und lassen sich auch auf dem steinigen Weg nach oben nicht beirren. Pegasus sind positiv eingestellte junge Burschen, die nach vorne schauen. Dies vermittelt auch die zweite CD „Heroes & Champions“, die sich musikalisch an den Erstling „A Place To Be“ anlehnt, aber aus vielerlei Gründen trotzdem ein Quantensprung bedeutet. Auf den grössten Unterschied zwischen „A Place To Be“ und „Heroes & Champions“ angesprochen, antwortet Noah Veraguth prägnant: „Die Songs der ersten CD sind weisse Musik, die neuen hingegen klingen für mich viel schwärzer. „Heroes & Champions“ ist eine urbane Platte von Musikern, welche die Provinz hinter sich gelassen haben.“ Die Texte erzählen aber auch vom Abschied von der Jugend, vom Loslassen, vom nicht immer ganz einfachen Wechsel in die Welt der Erwachsenen und neuen Erwartungshaltungen. Der Titelsong handelt davon, aber auch andere Texte kratzen unter der Oberfläche von gewöhnlichen Popsongs, „Nothing Left To Say“ zum Beispiel, eine grandiose Leistung. Wer bei den Songs eine liebevolle Hommage an die Beach Boys (Harmonie!) oder Beatles (Melodien!) heraushört, liegt absolut richtig. Aber Pegasus sind keine Sixties-Retroband, da treffen auch harte Gitarren-Riffs im Stil einer Punkrock-Band auf moderne Hörgewohnheiten. Wie gesagt, Pegasus ist eine Band aus der Gegenwart, die mit beiden Beinen im Jahr 2009 steht und ihre Reifeprüfung bravourös bestanden hat.
Ach ja, da wäre noch die glückliche Fügung, die wesentlich zum Gelingen des neuen Longplayers beigetragen hat. Im Studio begegneten Pegasus dem britischen Weltklasse-Sessionmusiker und Pianisten James Hallawell, der sich von der Musik der Schweizer sofort angetan zeigte und eine Schlüsselrolle übernehmen sollte. „Mit der Zeit wurde James zu einem richtigen Bandmitglied“, schaut Sänger und Texter Noah Veraguth mit Bewunderung auf die Aufnahme-Sessions zurück, die im April 2008 ihren Anfang nahmen und im Spätherbst abgeschlossen wurden. Aber auch Produzent Thomas Fessler, der bereits die Weihnachtssingle „Back On Christmas“ betreut hatte, konnte den Pegasus-Sound auf ein neues Level hieven, das absolutes internationales Format besitzt. Und da war auch noch ein gewisser Lenny Kravitz, der eines Tages im Studio vorbei schaute, um einen Song aufzunehmen. Auf „Heroes & Champions“ hat es Kravitz leider nicht geschafft, aber sein Spirit ist trotzdem spürbar.
Pegasus Easy
easy klingt wie lovebugs in weniger starken momenten. wie wärs, wenn ihr die ganzen producer rausschmeissen würdet und einfach nur spielen? ihr seid ohne viiiiiieeel besser!
Hallo Pegasus Werbung muss sein: Wir feiern am DO 23.Oktober im Kiff Aarau unsere CD-Release Party. Würde uns freuen, wenn viele dabei sein könnten! lg m-day aus Aarau
Oii zäme! Gester isch widrmou es hammer konzärt xi!! (trotz em wätter) Dir heit Rock'n'Roll uf Staad brocht!:D Mi xeht öich d'fröid am musigmache ah & das risst eim eifach mit! Sit geniau, machet wiiter so! Bis glii emou!
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