PostScriptum Hamburg

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  • PostScriptum Hamburg

  • 33 / Female
  • Hamburg, DE
  • Last Login: 7/6/2009

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About me:

Dies ist eine Fanseite, besonders - aber nicht ausschließlich - für Hamburger! Ziel ist die Unterstützung und Steigerung des Bekanntheitsgrades der norwegischen Band PostScriptum, welche ihren ersten Auftritt in der Hansestadt im Rahmen des Reeperbahnfestivals 2007 im Kaiserkeller absolvierte.

Über PostScriptum:

Am Anfang des Jahres (2007) gaben sich auch die Juroren des norwegischen Grammys als Fans zu erkennen. Als sie vor der Entscheidung standen, wen sie zur derzeit besten Band ohne Plattenvertrag und somit zum überzeugendsten Newcomer küren sollten, wussten sie genau, an welcher Gruppe nun wirklich kein Weg mehr vorbei führte. Und so fanden sich die Herren von PostScriptum nach unzähligen umjubelten Club-Konzerten und Festival-Auftritten auf einmal zur besten Sendezeit im norwegischen Fernsehen wieder und untermauerten mit einer eindrucksvollen Performance, warum sie einen so exzellenten Ruf als Live-Band genießen. Für die Juroren war es tatsächlich die letzte Gelegenheit, das Quartett aus Oslo zur "best unsigned band" zu erklären.

Mittlerweile hat im fernen Deutschland India Records zugegriffen und bringt nach der fulminanten EP "Garbage Man" jetzt auch das Album-Debüt der vier Musiker heraus, "Prophet:Deny".

Berauschende Melodien, heftige Gitarrenattacken, erhabener Wohlklang und abgrundtief düstere Texte – all das ist möglich auf dieser Platte, und gerne auch alles gleichzeitig. Ein gutes Beispiel dafür ist "This Is Dynamite", ein Song, der voller Dynamik nach vorne prescht und bei aller Pop-Qualität doch auch eine sehr unheilvolle, aggressive Note hat. Tatsächlich wird man in dem Lied mit den Gedanken eines Selbstmordattentäters konfrontiert. ""Boom, boom, here I come" – man könnte denken, dass sei ein Eurovisionssong", will Sänger Petter Kjus Skippervold seine diebische Freude gar nicht verhehlen. "Ich befürchte aber, die Lyrics würden den Eurovisions-Leuten nicht besonders gut gefallen."

PostScriptum lieben solche Doppelbödigkeiten und Kontraste. Daher rührt auch der ungewöhnliche Albumtitel: ""Prophet: Deny" ist eine Konstruktion aus zwei Wörtern, von denen man nicht erwartet, sie in dieser Kombination zu finden", erklärt Petter. "Parallel dazu sehen wir ziemlich nach Pop aus, aber da gibt es etwas mehr, wenn Du Dir die Band anschaust oder das Album kaufst. Das ist ein wichtiger Punkt." Es ist tatsächlich so: Wenn Petter zu hymnischen Melodien mit tiefer Stimme Texte über Liebesverlust und Tod singt, dann treffen Gothic und Alternative Rock auf eine Art von Pop, wie man sie von Muse und A-HA kennt – und all das macht Sinn, klingt schlüssig und zwingend. Von purer Aggression ("Garbage Man") bis hin zu ergreifenden Momenten der Innehaltens ("Sailor") reicht der Spannungsbogen von "Prophet: Deny" – kalt lässt einen diese Platte nie.

Obwohl PostScriptum erst seit 2004 zusammen sind, hat ihr Debüt-Album doch eine lange Vorgeschichte. Petter Kjus Skippervold, stand schon kurz nach dem Abitur davor, seine erste Platte aufzunehmen, geriet aber in die Mühlen der Majorlabels. "Nichts passierte", erinnert sich der Singer/Songwriter. Also entschloss er sich, erst einmal etwas zu studieren. Seine Freunde rieten ihm ausgerechnet zu Theologie, das sei einfach. Also stürzte sich Petter in die Welt des Alten Testaments, und als die Plattenfirma nichts mehr von sich hören ließ und ihn sein Studienfach durchaus zu interessieren anfing, dachte er sich: "Dann mache ich es auch zu Ende." Neben Altgriechisch lernte er auch Hebräisch, wie gesagt: ein einfaches Studium. Nach dem Abschluss bat ihn sein Professor, an einem Buch mitzuarbeiten. So bekam er einen Job an der Universität in Oslo, wo er nach wie vor Seminare hält.

Hier die Band, dort das Alte Testament – hat das eine etwas mit dem anderen zu tun? Petter ist sich da selbst nicht so sicher. "Nun, vielleicht sind meine Texte dadurch beeinflusst. Die Art, wie ich Wörter benutze. Zudem singe ich ja darüber, dass das Leben oft dunkel, hart und beinahe hoffnungslos ist. Und trotzdem ist es gut zu leben. Da gibt es diese Freude der bloßen Existenz. Und es gibt Momente, in denen man mit der Essenz des Lebens in Berührung kommt und merkt: Das alles bedeutet etwas. Leben ist mehr, als einfach nur da zu sein. Ich denke, da gibt es schon einen Link zur Philosophie des Alten Testaments."

Trotz des Jobs an der Uni verlor Petter die Option Musik nie aus den Augen. 2004 nahm er mit dem Song "One Day" an einem Newcomer-Radiowettbewerb teil und gewann die Teilnahme an dem Club-Festival By:Larm, eine Art South By Southwest Norwegens. Für Petter war klar: Nun musste eine Band her. Über den Gitarristen Knut Bjornar Asphol, mit dem er parallel an anderen Songs arbeitete, stieß der Bassist ArnFinn Stautland hinzu. Bis auf den Drummer, der mittlerweile durch Stig Vaernes ersetzt wurde, ist das bis heute die Stammbesetzung von PostScriptum. Und die vier Herren leisteten Erstaunliches bei ihrem ersten Festival. Auf dem Hinflug traten sie zunächst im Flugzeug auf, um ihren Bekanntheitsgrad ein wenig nach oben zu schrauben. "Das hat funktioniert", konstatiert Petter. "Am Ende stand ich zwar allein vor den Passagieren, weil die anderen nicht die Nerven dafür hatten. Aber danach herrschte an Bord eine Stimmung wie bei einem Charterflug." Auch das eigentliche Ziel der Übung wurde erreicht: Ab sofort wurden PostScriptum bei jedem ihrer Gigs heftigst umlagert. "Alle wollten die Band sehen, die im Flugzeug ein Konzert gegeben hatte."

Einen besseren Start als By:Larm hätte sich die eben erst zusammengestellte Gruppe nicht wünschen können. Sie wurde auf einen Schlag für 50 Club-Gigs gebucht, trat fortan bei den größten norwegischen Festivals auf, feierte mit "One Day" ihren ersten Chart-Erfolg, reifte von Auftritt zu Auftritt , gründete ihre eigene Company und legte alles Geld auf die hohe Kante, um ein komplettes Album einspielen zu können – ohne Plattenlabel in der Hinterhand, auf eigenes Risiko: "Wir wollten einfach die Kontrolle behalten und selbst entscheiden, welche Songs wir aufnehmen und mit wem wir zusammenarbeiten." Die Wahl fiel auf den Produzenten Espen Berg (unter anderem Briskeby, Turbonegro), der sofort verstand, worum es PostScriptum ging. "Wir können nur das spielen, woran wir glauben, und das bedeutet, dass man in die Songs auch sein eigenes Leben einfließen lassen muss", erläutert Petter. "Es geht nicht darum, privat zu werden, es geht darum, persönlich zu werden. Das ist ein persönliches Album, mit unseren Geschichten und unserer Art, wie wir die Welt sehen."

Zu den Songs, die Petter am wichtigsten sind, gehört dann auch einer der persönlichsten: "Departure", ein zutiefst berührendes Lied über den Tod. "Als wir mit der Platte anfingen, wurde meine Großmutter schwer krank. Als wir mit dem Album langsam fertig wurden, starb sie. Eine Geschichte, die absolut parallel verlief. Und es war mir wichtig, darüber einen Song zu schreiben." Das andere Stück, das Petter besonders am Herzen liegt, ist "Sound of Home": "Es war das erste Lied, das wir zusammen als Band geschrieben haben."

Vier gestandene Musiker, die gleichberechtigt ihre Ideen, ihre Erfahrungen und ihr Können in das Gesamtwerk PostScriptum einfließen lassen – wie intensiv das Musikerlebnis ist, das auf diese Weise entsteht, wurde anhand der vorab veröffentlichten EP "Garbage Man" und während des überzeugenden Showcases der Band in Köln am Ende des letzten Jahres deutlich. Angetrieben von den Drums des ungemein virtuos trommelnden Stig Vaernes und ArnFinn Stautlands druckvollem Bass-Spiel kennt der Titelsong und kennt der Act live von Anfang an nur eine Richtung: immer nach vorne. K.B., dessen Hobby das Studium der verzerrten Gitarren ist, ließ die Kinnladen der anwesenden Fachleute glatt auf den Clubboden aufschlagen, obwohl er nur ganz bescheiden andeutete, was in der Zukunft noch von ihm zu erwarten ist. Auf jeden Fall ein grandioser Begleiter an der Gitarre für Petter’s stimmliche Erkundung gefährlicher Tiefen und erhabener Höhen. Wie sich der Song beim Refrain dann noch einmal steigert, das hinterlässt Eindruck – übrigens auch bei einigen Internet-Radios, bei denen "Garbage Man" schon in den Top 3 der Jahrescharts 2006 landete. "Dieser Garbage Man ist eine Art Überlebender, der zurückkehrt, um den Schmutz einer zerbrochenen Liebe zu beseitigen", erklärt Petter. "So gesehen ist Garbage Man ein Held." Und was für einer.

Bleibt natürlich noch die Frage nach dem Bandnamen. PostScriptum – das ist die Botschaft, die ganz am Schluss eines Briefes steht, noch nach der Unterschrift. "Ja, und es ist die Botschaft, an die man sich lange erinnern soll. Und genau das ist unser Ziel: Wir wollen im Gedächtnis bleiben. Wir geben dafür unser Bestes. Wir wollen, dass die Leute an uns denken." Nun, das dürfte kein Problem sein. Wer PostScriptum bei ihrem Showcase am Ende des Jahres in Köln gesehen hat, schwärmt noch heute davon. Und die Songs auf "Prophet: Deny" sind nicht nur raffiniert, tiefsinnig, vielfältig und facettenreich, sondern vor allen Dingen auch: unvergesslich.

..   I edited my profile with Thomas Myspace Editor V4.4 (www.strikefile.com/myspace)

Comments

Displaying 25 of 385 comments
  • Jul 7 2009 10:46 AM

    Hey Sis , wünsche Dir von Herzen einen wunderschönen Geburtstag ..:-))

    xoxox
  • Jun 23 2009 6:33 PM

    Ein fröhliches Hallo aus der schönen neuen Welt! Wünschen einen gechillten Dienstagabend.
  • Jun 17 2009 1:55 PM

    Photobucket
  • Jun 17 2009 12:02 PM

    Nachdem sich der Donnerstagsclub im Grünen Jäger inzwischen fest etabliert und mit dem 2. Floor (hip hop/funk/soul) auch noch vergrößert hat, gibt es ab diesen Monat nun noch eine Veranstaltungsreihe am Wochenende.

    "Tropical Heat" läuft über den Sommer zunächst monatlich jeweils am 3. Freitag. Los gehts diesen FREITAG, 19.6. und zwar so:


    TROPICAL HEAT!!!

    das wird super...bis freitag!!!!
  • Jun 12 2009 6:50 PM

  • The One Art™ Online Now!

    Jun 11 2009 2:36 PM

    Hi, dank Dir fürs annehmen...Gruß & schönen Tag noch!
  • Jun 11 2009 2:00 PM

  • Jun 1 2009 9:39 PM

    Hallo
    Danke für,s Annehmen !
    Alles Gute !
    Grüße
    Dear Wolf
  • May 29 2009 7:41 PM

    Hi , danke schön for the add !

    Cheerz
    Hidden Spirit

  • May 25 2009 8:15 PM


    Mittwoch 27.05. - Frequenz III&70 präsentiert: The Gentle Act Incident (Schweden) & Anda (Oldenburg) Gentle Act Incident // Live @ Frequenz III // Mittwoch 27.05.2009 Das letzte Frequenz III&70 Konzert vor der Sommerpause. Dieses Mal live im Club: SWEDENS MOST INTENSE EMO/INDIE DUDES: The Gentle Act Incident (Göteburg/Schweden) & Neo-Folk Newcomer Anda (Oldenburg) Anda Live @  Frequenz III, Mittwoch 27.05.2009 www.myspace.com/gentleactincident www.myspace.com/andamusic
  • May 21 2009 2:52 PM

    Hallo Carina

    Dass es nicht mit Hamburg klappt, macht mich sehr traurig!!! :((

    Wann kommt denn das Album heraus?
    Gibt es schon eine Single?
    Das wäre dann ein kleiner Trost!

    Liebe Grüße
    Elke
  • May 14 2009 6:07 PM

    Hallöchen

    Glückwunsch zu deiner neuen Seite!
    Am besten gelungen ist dir - so finde ich - die KURZinfo!!! :*schmunzel*

    Ich hoffe nur, dass die Jungs auch wieder einen Abstecher in Hamburg machen.

    Liebe Grüße
    Elke
  • May 11 2009 7:30 PM

    Mittwoch 13.05.: Frequenz III&70 präsentiert: Balmorhea (Texas, USA), Support: Emily Escape (HH) - Pünktlicher Beginn 20.30 Uhr!!!

    Balmorhea Live @ Frequenz III am 13.05.2009

    Balmorhea schreiben Songs, die ohne große Worte auskommen.
    All das begleitet durch ein faszinierendes kleines Orchester aus Violinen, Cello, Piano, akustischer Gitarre, Banjo und Double-Bass. Manchmal sanft schwebend und dann wieder stürmisch rappelnd. Aber Defintiv immer in Bewegung und ein Live-Erlebnis der ganz besonderen Art.
    www.myspace.com/balmorhea


    Emily Escape @ Frequenz III, 13.05.2009 supporting Balmorhea!!!

    Emily's Escape verbindet SingerSongwriter Wurzeln mit modernem
    Pop und Überaschungseffekten aus verschiedenen Musikstilen.
    Mal versetzen melancholische Stücke den Zuhörer in entrückte
    Sphären, mal schwingen sich Songs zu unerwarteten Höhepunkten auf.
    Musikalische Vorfahren erahnt der Zuhörer dabei von Tori Amos bis hin
    zu Donny Hathaway. Denn vielmehr als nur ein Musikprojekt ist Emily's Escape ein Zufluchtsort in der Musik, hin zu Wohlgefühl.
    www.myspace.com/emilyescape
  • May 1 2009 1:46 PM

    Brutalizzed Kids.
    Next CD.
    Song: Soy Muñeco !!!
    Video made with a mobile phone...
    If you can, please, we would like you to see the video by clicking on the word "SOY MUÑECO".
    Thanks for your support.

    SOY MUÑECO

  • Apr 29 2009 11:40 AM

    morgen gehts ab!!!!

    wir freuen uns schon derbe....

    am start?

    MORGEN WIRD DERBE!!!
  • Apr 24 2009 7:26 AM

  • Apr 20 2009 7:26 AM

    hamburg...am 20.4. und am 22.4. spiele ich im schönen norden.. ich würde mich freuen, wenn du zeit und lust hättest..termine und venues kannst du auf meiner myspace-seite nochmal nachschauen..liebe grüße, barbara
  • Apr 17 2009 6:19 AM

  • Apr 12 2009 1:08 AM

    MyHotComments.com
    MyHotComments Happy Easter to you hope you have a nice day
  • Apr 2 2009 2:22 PM

    Willkommen im Freundeskreis!
    Beste Grüße,

  • Mar 29 2009 7:06 AM

    Danke für den Request und hoffentlich bis bald im King- oder im Queen Calavera (Programminfos stehen in meinen Blogs)!
    Greetz vom Kiez
    KLO

  • Mar 17 2009 1:28 PM

    ROCK IN THE CITY
    11 de Marzo 2009
    Sala LIDO-Berlin

    ..
  • Mar 13 2009 10:01 AM

    Thanks for the add!

    I'm just back from Reamonn's Million Miles Tour, and there's a song with Rea on my profile called "Turn The World".
    Drop by and check it out!

    Greetings from Ireland!
    SJ
  • Mar 11 2009 3:04 AM

    Hallo!
    Vielen Dank für die Freundschaft,
    Gruß aus Osnabrück, Matze!








  • Mar 10 2009 7:50 PM

    Yeah Danke! Dafür gibt's uns geschenkt: das komplette Hörspiel zum Runterladen auf www. diedreiexperten. de