Myspace Private Sessions
WellBad

WellBad – das ist Blues für Leute, die gar nicht wissen, dass sie auf Blues stehen. Sänger und Songwriter Daniel Welbat zieht bereits seit seinem 16. Lebensjahr durch Hamburgs Live-Musikszene.

Er erinnert dann ein wenig an Joe Cocker in den besten Jahren, wenn er mit seiner rauchigen Stimme dem Publikum den Blues einhaucht.

Willie Dixon, The Black Keys oder Tom Waits sind Vorbilder der jungen Hamburger Band. Und wenngleich die Band ihre Wurzeln im Blues hat, setzen sich die Jungs stilistisch jedoch keine Grenzen. Schließlich ist Blues mehr als nur ein Genre. Blues - das ist ein Urgefühl.

Private Sessions: BRETTERBAUER

Dörte? Wer ist eigentlich Dörte?

Bretterbauer, die fünf Jungs um Sänger Jakob Bretterbauer machen "Deutschrock", der gar nicht deutsch ist. Sondern österreichisch.

In den Songs spiegeln sich gern auch mal gemeinsame Bandgrenzerfahrungen wider, wie zum Beispiel mit Groupies wie "Dörte". So entsteht Gute-Laune-Musik mit hohem Mitsingfaktor.

Die letzte Deutschlandtour hat ihre eigentlichen Ziele - eine Anzeige wegen Ruhestörung, Beamtenbeleidigung, Führerscheinentzug, verpflichtender Entzug, Ausnüchterungszelle statt Hotel oder wenigstens ein Strafzettel wegen Falschparkens - nicht erreicht. Wir finden, dass Bretterbauer trotzdem mit jeder Note beweist, dass sie rocken.

Private Sessions: THE BETH EDGES

"…never have I felt so good"

Lange nichts Gutes mehr von The Kooks, The Hives oder Mando Diao gehört? Wir haben frisch aus der Pop-Küche etwas viel Besseres für euch: Hinter The Beth Edges stehen vier Freunde und Musiker Anfang Zwanzig – und eine unglückliche Liebe, deren Name die Inspiration für den Bandnamen war.

Mit Streichern, Tasten und Bläsern als zusätzliche, genau gesetzte Klangfarben legen die vier jungen Österreicher ein in seiner Souveränität, Stimmigkeit und Dichte umwerfendes Album vor. Pop-Musik, die nicht nur mitsingen und –tanzen lässt, sondern süchtig macht.

Alle 14 Songs auf dem Album "Blank Coins, Round Dice" wurden live eingespielt – ganz oldschool sozusagen: ein Moment, ein Song, eine Aufnahme. Mit Verlaub, so geht Popmusik!

Private Sessions: TUSQ

Psychedelischer Rock oder doch eher 80er Jahre-Gruftie-Wave-Gitarrenpop? Der Sound von TUSQ ist schwer einzuordnen und genau deshalb einzigartig.

Der Bandname geht zurück auf den Song TUSK von Fleetwood Mac, den Gitarrist Timo in Endlosschleife beim Einspielen des ersten Albums hörte. Anfang 2013 haben die vier Indie-Rocker ihr aktuelles Album veröffentlicht – benannt nach einer finnischen Insel auf der gerade einmal 1000 Menschen leben: "Hailuoto".

Die Tracks auf Hailoto sind rockig, melodisch und manchmal auch ein wenig melancholisch. Wer einmal reinhört, bekommt die Songs so schnell nicht mehr aus dem Kopf!

Private Sessions: MIA DIEKOW

"Die Logik liegt am Boden und wir sind frei"

Mia Diekow lässt Wörter tanzen, fügt Töne hinzu und lässt so Melodien entstehen, die sanft und nachdrücklich schwingen. In ihren Liedern mischt sie Soul, Blues, Pop, Elektronika und Jazz mit einer guten Prise Temperament und verzaubert mit ihrer elfenhaften Stimme.

Mia entdeckt früh die eigene Musikalität und singt, spielt und textet. Das Resultat ist ein Gesamtkunstwerk aus Bildern, Worten und Noten.

Mia singt auf Deutsch, wegen "…seiner Genauigkeit, seinen auffallend präzisen und überaus direkten Worte.(…) Man kann Gefühlszustände und die Unfassbarkeit der Dinge sehr poetisch beschreiben." So spannt sie den Bogen zwischen tief schürfenden Texten und hoch fliegenden Melodien und erschafft Musik, die ins Ohr geht und im Kopf bleibt.

Private Sessions: NIAS

"So erfrischend wie ein riesiger Schluck Eiswasser" (Musikwoche)

Das Berliner Trio NIAS macht Elektro-Pop, der das Herz berührt und das Tanzbein zucken lässt. Dabei klingt der Sound viel energetischer und leidenschaftlicher als vieles, was man in letzter Zeit aus der Indi-Pop Ecke gehört hat.

Vergleiche mit Metronomy oder Bloc Party fallen immer wieder, wenngleich NIAS sich selbst fern jeglicher Szene-Hypes ansiedelt. Doch mit den 11 Tracks, die auf ihrem Debütalbum zu hören sind, haben sie da schlechte Karten – denn die klingen nach ganz großem Hype!

Private Sessions: THE KNIGHTS

"THE KNIGHTS nehmen den Mainstream an der Hand und tanzen mit ihm aus der Reihe.

Der Beat irgendwo zwischen Synthiewave und Stadionrock. Ihr aktuelles Album "Pardon My Riot" geht daher ins Herz und Bein und bleibt im Kopf.

Im legendären Chameleon-Studio, wo schon Udo Lindenbergs "Sonderzug nach Pankow" ins Rollen kam, schlossen sich die Ritter für knapp zwei Monate ein und schmiedeten ein Album, das neben dem großen Tanzspektakel auch ruhige Momente bereit hält.

Mal kommt es ganz wie in den 80ern daher, als hätte Prince die Ritter geküsst ("City Streets"), mal möchte man das Feuerzeig zücken und romantisch ins Lichtmeer von Streichern eintauchen ("Kids On The Telly"). Mit "Woody Allen","90210" oder "Scarlett Red" wurde schließlich auch die Traumfabrik Hollywood bedacht und als Projektionsfläche für die eigenen Träume und den alltäglichen Wahnsinn genutzt.

Musikalisch geben einem THE KNIGHTS also in jeder Lebenslage gutes Geleit.

Private Sessions: BLITZKIDS

Electro-Dada at it's best: BLITZKIDS mvt. versteht sich als Künstlerkollektiv, das gemeinsam richtig guten Electro-Pop macht - zeitgemäß, aufregend anders, mit weltumstürzlerischer Konsequenz.

Kraftwerk, Spandau Ballett, Steve Strange, Boy George, Vivienne Westwood waren die erste Generation der Blitzkids. Ein Haufen damals junger Menschen fand in einem Londoner Club namens "Blitz" ihre musikalische Heimat. Sich selbst verstanden die Künstler als Reaktion auf den Punk und strebten danach, künstlerische Formen neu zu belegen. Mit der Berliner Formation BLITZKIDS mvt. ist 2012 die zweite Generation dieser Künstler angetreten.

Nicht nur die Musik bündelt verschiedenste Einflüsse zu einem ganz einigen Stil. Sängerin Nomi beeindruckt mit extravagantem Look, der ebenso stilsicher und gleichzeitig visionär ist, wie die Musik selbst. Lady Gaga wird war gestern, Nomi macht Schule.

Der Song "Cold" war Titelsong des Films "Chronicle – Wozu bist du fähig", der in den USA sofort auf Platz 1 der Kinocharts schoss. Kein Wunder, finden wir, denn diese Musik ist einfach magisch...

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