
Über dem Sein
Über dem was längst vergangen,
schlagen Flügel schwarzer Raben,
mit schwerer Schuld behangen,
liegt die Seele tief begraben.
Wenn der dunkle Wald geschunden,
stirbt der Geist an jenem Ort,
frisst die Erde seine Wunden,
spült der Regen sie weit fort.
Über dem was wir nie sehen,
bis das Licht der Sonne bricht,
in einer kalten Welt voll Schatten,
auch nach dem sterben nicht.
Wird der Tod im Feuer glühen,
rot wie das Blut tieferer Schmerzen,
werden schwarze Rosen blühen,
wie die Sehnsucht still im Herzen.
Über dem was wir vergeben,
ist der Weg noch viel zu weit,
reicht uns das Wasser neues Leben,
schürt der raue Wind das Leid.
Was der Engel der Erlösung bringt,
sind mehr nur stumme Zeugen,
wo die Zeit mit ihrem Sande ringt,
müssen wir uns diesen beugen.
2009 © Roman Bisanz
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Dec 23 2009 1:40 AM
Chistmas Graphic Comments
Nov 6 2009 3:49 PM
Dunkle Grüsse:
Nov 6 2009 3:48 PM
Sep 24 2009 8:28 PM