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Ich und mein Künstlerleben
Auf die Frage, woran man denn einen Künstler erkennt, habe ich schnell eine Antwort zur Hand: der gemeine Künstler trägt eine Baskenmütze und trinkt gerne Rotwein. Zumindest erkenne ich daran, dass ich selber ein Künstler bin ;-)) Mein Künstlerleben besinge und beschwatze ich auch in meinem neuen Soloprogramm: Wunderschön melancholische Liedgeschichten wechseln sich ab mit hinreissend komischen Anekdoten und Gedichten. Nicht selten folgt auf eine heiter-schwermütige Passage ein unerwartet herzlicher Lacher, und so manch ironisch-witziger Augenblick löst sich in der nachdenklichen Stille des nachfolgenden Liedes auf.
Welche Teile des Programmes autobiographisch sind? Darauf kann ich nur sagen: Einiges bin ich, einiges könnte ich sein, einiges würde ich sein wollen, und das eine oder andere bin ich lieber nicht – das Programm ist also eigentlich durch und durch autobiographisch. Ob beim Lied über den jungen Mann, der seinen ewig gehegten Traum verwirklichen will, oder beim „Künstlerleben“, das dem Programm seinen Namen verliehen hat, ob bei der Ode an meine vier Musen, oder bei der Liebesbezeugung an meinen Barkeeper Helmut, alles gehört zum grossen Ganzen. Alles ist Bestandteil eines Künstlerlebens, eines Lebens wie ich es in meinem Titellied uns allen wünsche: „Und so läb ich mis Künschtlerläbe, will ich än Künschtler bin - und ich wünsche jedem Künschtler, dass er sis Künschtlerläbe findt.“ Jeder von uns ist ein Künstler, ein Lebenskünstler alleweil.
Liebe Grüsse und bis bald
Roger
Roger Muffler
Kastaudenstrasse 15
8590 Romanshorn
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