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SchoolTour Agentour's Blog

  • Goethe Institut präsentiert DeutschTour an US-Highschools mit den Prinzen

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    P R E S S E M I T T E I L U N G            

    14. Oktober 2008....

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    Goethe Institut präsentiert DeutschTour an US-Highschools:....

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    Amerikanische Schüler schreiben gemeinsam mit deutschen Musikexperten und „Prinz“ Sebastian Krumbiegel neue deutsche Hits ....

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    500 begeisterte Zuschauer in der Lincoln Sudbury High School (Massachusetts) sangen mit: „Be Cool Speak Deutsch“. Der Song vom soeben veröffentlichten Prinzen-Album „Die neuen Männer“ avancierte zur passenden Hymne für das neue Projekt: DeutschTour – German Language & Music, welches auf Einladung des Goethe Instituts Boston jetzt erstmals an High Schools arbeitete. Am Piano Sebastian Krumbiegel, umringt von Cheerleadern und Schülern, der auch noch weitere Songs vom neuen Album sang. Der Titel „My Friend“ eignete sich ebenso gut für dieses aussergewöhnliche Konzert, bei dem die Schüler ihre eigene 90-minütige Show präsentierten. Diese zeigten sich begeistert vom Besuch des deutschen Popstars, denn Die Prinzen sind in den USA sehr beliebt und werdern von den meisten Deutschlehrern an den amerikanischen High Schools als populäres Unterrichtsthema verwendet: die Hit-Zeile „Ich wär so gerne Millionär“ wird von den US-Lehrern gerne im Deutsch-Unterricht verwendet um den amerikanischen Schülern den deutschen Konjunktiv zu erklären.....

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    Vom 8. bis zum 20. September 2008 fand das Pilotprojekt an den beteiligten Schulen in Massachusetts (Beverly High School und Lincoln Sudbury Regional High School) statt. Fast. 180 Schüler waren in das Projekt einbezogen Hierzu reiste aus Deutschland auf Einladung des Goethe Institut Boston ein vierköpfiges Team an, welches über einschlägige und erfolgreiche Erfahrungen in der Arbeit an deutschen Schulen mit neuen didaktischen Konzepten verfügte: Jürgen Stark (Projektleiter, Moderation, Gitarre und Komposition), Zeus B. Held (Organist, Klavier, Musikproduktion und Komposition), Thomas Barth (Gitarre, Schlagzeug, Musikproduktion und Komposition) und Jörg Lassek (Filmproduktion, Mediendidaktik und Schlagzeug). ....

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    „Für die Schüler war die Verbindung von Fremdsprache mit Musik, Moderation, Event Management und Filmproduktion völlig neu, der Besuch von Sebastian und seine Mitarbeit waren natürlich genial. Das Ergebnis ist sensationell und hat uns alle überrascht, wir haben hier unglaublich viele Talente entdeckt und fördern können“, so Projektleiter Jürgen Stark, der seine Idee der erfolgreichen deutschen SchoolTour inzwischen bereits in mehrere Länder (u.a. auch in die Schweiz) exportieren konnte. ....

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    Die Schüler sollten innerhalb von je einer Projektwoche deutsche Songs texten und komponieren, diese Titel professionell aufnehmen und diese am Ende der Projektwoche live auf die Bühne bringen. Was auch auf einer eigenen CD und DVD dokumentiert wird – und mittendrin und live dabei: Sebastian Krumbiegel, der sich spontan entschloss neben den eigenen Songs, auch etliche der Schüler und die Dozenten-Band zu begleiten und dabei auch etliche Backing Vocals zu singen. Demnächst hörbar auf der Homepage des Projektes, ein Kurzfiilm, den die Schüler selbst drehten, ist bereits jetzt zu sehen.....

     www.myspace.com/schooltour....

    www.myspace.com/juergenstark....

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    „Be Cool Speak Deutsch“ und „My Friend“ – diese neuen Prinzen-Songs, welche mit den Schülern beim Finale gemeinsam gesungen und live gespielt wurden, liessen auch die US-Medien schwärmen: „German pop star helps students learn the language“ (The Salem News).  Wolfram Herrmann vom Goethe Institut Boston bilanziert: „Wir haben die Aufgabe für die deutsche Kultur in den USA zu werben, dabei möchten wir auch gerne das junge und moderne Deutschland präsentieren. So stiessen wir auf das erfolgreich deutsche SchoolTour-Konzept, welches sich nun auch bei uns bestens bewährt hat. Die Aktion war ein grosser Erfolg und inzwischen haben sich landesweits mehr als 20 High Schools für eine Teilnahme beworben.“  Der amerikanische Lehrerverband AATG unterstützt das Projekt, der Präsident von Massachusetts, Sean P. Miner, informierte bereits landesweit alle Kollegen über das neue Projektangebot - und auch über das neue Album der Prinzen – Fortsetzung folgt .......

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    Weiter Informationen auch auf:....

    www.goethe.de/boston  (DeutschTour)....

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    FOTOS UND TEXT ZUR VERÖFFENTLICHUNG FREI....

    UM BELEGEXEMPLARE WIRD GEBETEN....

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    KONTAKT....

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    JÜRGEN  STARK....

    Medien Musik Marketing     ....

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    SchoolTour Agentour....

    Entwicklung und Durchführung von Musikprojekten für Kinder und Jugendliche....

    Innovationen durch Musik & Kreativität  ....

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    Am Heidengarten 7....

    D-77654 Offenburg....

    Tel. +49 (0) 781 - 284 22 80....

    Fax +49 (0) 781 - 284 22 83....

    Mobil +49 (0) 171 - 272 39 39....

    eMail ..stark1000@aol.com......

    eMail agentur-promd@t-online.de ....

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    www.myspace.com/juergenstark....

    www.myspace.com/schooltour....

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    GOETHE INSTITUT BOSTON ....

    Wolfram Herrmann....

    Education Liaison....

    170 Beacon Street Boston, MA....

    02116 USA ....

    001 (617) 262-6050 ext. 17 ....

    e-mail: teachgerman@boston.goethe.org....

    visit our website at www.goethe.de/boston ....

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  • AUFRUF ZUR GRÜNDUNG EINES FREUNDESKREISES DER SCHOOLTOUR

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    Die SchoolTour rockt die Förderschule Geesthacht

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    In fünf Schultagen (vom 7. bis zum 11. April 2008) erlebten die Schülerinnen und Schüler der Förderschule Geesthacht die Freude an Musik und Kreativität – nicht am passiven Konsumieren, sondern an der aktiven Gestaltung und am individuellen Mitwirken bei sämtlichen Prozessen:Musikinstrumente spielen, rappen, rocken, singen, breaken und tanzen, texten,proben, filmen, interviewen, organisieren, managen – jede Spiel und Stilartpopulärer Musik war erlaubt.

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    Die Dozenten waren offen für kreative Ideen und halfen bei der Umsetzung. Mit Engagement, Ausstrahlung und Einfühlungsvermögen schaffte es das Team, das alle Schülerinnen und Schüler sich mit ihren Möglichkeiten einbrachten und an der Bühnenshow beteiligten.

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    Am Ende der Projektwoche präsentierten sie diese gemeinsam vor Mitschülern, Eltern, Lehrkräften und geladenen Gästen. Die Begeisterung des Publikums war groß und die Medienresonanz positiv.

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    SchoolTour hat mit dieser Projektwoche etwas bewegt. Sie hat einen Impuls gesetzt, Interessen der Jugendlichen angesprochen und aktiviert. Diese Anregung und die damit hervorgerufene Begeisterung haben an der Förderschule Geesthacht zur Gründung einer Schulband und zur Einrichtung einer Streetdance-Gruppe geführt.

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    Die Profis der SchoolTour, kommen aus verschiedenen Bereichen der Entertainment- und Medienbranche und vermitteln ihr Können und Wissen mit professionellen Programm und entsprechendem Equipment.

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    Die SchoolTour wird vom Bundesverband Musikindustrie (Deutsche Phono-Akademie) finanziert. Die Konzeption wurde vom Projektleiter Jürgen Starkin Abstimmung mit der Bundeszentrale für politische Bildung ins Leben gerufen, erprobt und weiter entwickelt.

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    Unsere Schulen können von diesem Projekt nur profitieren. Es stellt ein gutes ergänzendes Angebot zum Musikunterricht dar.

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    Wir rufen auf zur Gründung eines unterstützenden Freundeskreises der SchoolTour.


    Wer ein Freund oder Unterstützer der SchoolTour werden möchte, der schicke bitte eine eMail mit Infos zur Person, Funktion etc. an stark1000@aol.com. Wir werden diese auf unserer Homepage, Myspace Seite etc. veröffentlichen. Vielen Dank!

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  • POPMUSIK IN DER SCHULE

    "Was zählt, ist allein die Substanz"

    Von Christian Bos

    In den 1980er Jahren hatte die Pädagogik noch Bedenken, Popmusik zum Unterrichtsgegenstand zu machen. Heute sieht das anders aus. Zahlreiche Initiativen belegen, dass das Thema Pop bei den Schülern ankommt und ihr Interesse an Musikb ehandlung in der Schule fördert. Entscheidend ist, wie das Thema tatsächlich vermittelt wird.
    David Bowie Rechte: dpa
    Popstar David Bowie: Lob für Pop-Schul-Projekt
    "Das ist ein Kunstwerk, das mir nie gelungen wäre", begeistert sich David Bowie, "Noch nicht mal, wenn ich die Hälfte aller kolumbianischen Exportprodukte geschnupft hätte." Das offenherzig selbstironische Lob der Poplegende gilt einem Schulchor. Im Jahre 1976 besucht der fahrende Musiklehrer Hans Fenger die Langley School im ländlichen Westen Kanadas und übt mit rund 60 Schulkindern Popsongs ein, die Schüler gern im Radio hören: die Beach Boys, Paul McCartney oder auch die Bay City Rollers, damals die Boy Band der Stunde. Das Ergebnis – schräger, aber enthusiastischer Gesang, geisterhaftes Geklöppel mit orffschen Instrumenten – erscheint 25 Jahre später auf CD. Und sorgt für eine kleine musikalische Sensation. "Ein Zeugnis für den Wert des kreativen Lehrens und des Musikunterrichts", urteilt das berühmte Musikmagazin „Rolling Stone".

    Bedenken der Pädagogik in den 80ern gegenüber Pop

    Auch in Deutschland erhielt die Popmusik in den 1970er und 80er Jahren Einzug in den Musikunterricht. Doch noch immer gehen die Ansichten darüber auseinander, wie und wie viel Pop in der Schule vermittelt werden soll. Jürgen Terhag, Professor an der Kölner Musikhochschule, hatte Ende der 80er Jahre provokant zwischen Schulmusik und Schülermusik unterschieden. Wobei Schulmusik "die pädagogisch unproblematischen Bereiche der Populären Musik" zusammenfasst. Von der Schülermusik, mit ihren, so Terhag "jugend- und subkulturelle Aspekten" und "ihrer Bedeutung bei der Identitätssuche" sollten Musikpädagogen lieber die Finger lassen. Stattdessen sollten sie sich darauf konzentrieren, "diese beiden Seiten der Populären Musik zusammen zu führen" – und ein Gespür für die Grenzen der Pädagogik zu entwickeln.

    Spielfilm über Ray Charles: pädagogische Möglichkeiten

    Ray Charles Rechte: picture-alliance/ dpa
    Ray Charles in Concert: sein Leben wurde im Spielfilm "Ray" inszeniert
    Bert Gerhardt sieht das etwas entspannter. "Die Musiklehrer, die einen persönlichen Zugang dazu haben, die können das auch gut unterrichten", sagt der Musiklehrer am Musikprofil-Gymnasium KGW im östlichen Baden-Württemberg. "Aber man muss Pop schon ein Stück weit gelebt und gefühlt haben. Die Kollegen, die mehr von der Klassik kommen tun sich da schwerer." Musik müsse man im kulturellen Kontext vermitteln. "Der Film 'Ray' – die Ge schichte des Soul-Sängers Ray Charles – ist da ein gutes Beispiel, der transportiert ja auch das Umfeld, in dem die Musik entstanden ist."

    Der Pop-Lehrer muss etwas zu sagen haben

    Gerhardt betreibt das Internetportal www.schulmusiker.info und ist Fachberater Musik fürs Stuttgarter Regierungspräsidium. Ginge es nach ihm, könnte der Anteil von Pop am Musikunterricht noch sehr viel größer sein. "Aber man muss aufpassen, dass man nicht einfach zum Plattenaufleger wird." Entscheidend sei, keinen "Anbiederungsunterricht" zu machen. "Der Lehrer muss schon was zu bieten haben. Und die Frage ist weniger, was man macht, sondern wie man es macht." Ganz egal, ob es sich nun um Mozart oder Moby handelt.

    Projekt "SchoolTour" bringt Popmusik an Problemschulen

    Jürgen Stark Rechte: SchoolTour
    Jürgen Stark, Leiter des Projekts "SchoolTour"
    Jürgen Stark geht dahin, wo man den Schülern oft nur wenig bietet. An die Berufs-, Haupt- und Realschulen, in denen die Ausfallquote beim Musikunterricht im Durchschnitt bei 63 Prozent liegt. Stark leitet die "SchoolTour", ein gemeinsames Projekt der Deutschen Phono Akademie und der Bundeszentrale für Politische Bildung. Mit der "SchoolTour" helfen Stark und ein Team aus Musikern, Eventmanagern, DJs, Choreografen und J ournalisten eine Woche lang, Schülern ab der 7. Klasse Bands zu gründen, Filme zu drehen, und am Ende eine professionelle Bühnenshow zu organisieren. "Wenn wir Montag morgens ankommen, wird da noch unheimlich viel gekichert und schüchtern weggekuckt, aber das ist am Dienstag schon vorbei", erzählt Stark. „Und am Freitag sind wir schon überflüssig." In welchen Pop-Projekten sich die Schüler engagieren wollen, bleibt ihnen überlassen. Von der Indie-Band über die HipHop-Crew bis zum Hirtengesang ist alles möglich. Und wer sich nicht musikalisch engagieren will, kann sich als Grafikdesigner oder Konzerveranstalter versuchen. „Das ist das absolute Gegenteil vom Dieter Bohlen-Casting bei 'Deutschland sucht den Superstar'. Schön sein muss bei uns niemand."

    Erfolgsmeldungen aus den Schulen

    Outlandish Rechte: dpa
    Spielten in der Berliner Rütli-Schule: Outlandish
    Genau das ist die Frage: Was bleibt von den Schul-Kurzbesuchen mit prominenter Unterstützung, die von den Einstürzenden Neubauten bis zum Rap-Pionier Kurtis Blow oder aktuell Outlandish reicht? Einiges, glaubt man Jürgen Stark. Manche Schulen würden inzwischen jeden Morgen mit gemeinsamem Musizieren beginnen, anderen besorgte man Sponsoren für neues technisches Equipment. Aber das Wichtigste, d a stimmt Stark mit dem Netzportal-Betreiber Gerhardt überein, ist es, "keine Angst vor der Jugendkultur zu haben. Was zählt, ist allein die Substanz." Die Rütli-Schule erstellt aus ihren SchoolTour-Erfahrungen gerade eine DVD. Vielleicht wird die ja mal ähnlich legendär wie die Aufnahmen der kanadischen Kinder aus Langley.

    Mehr zum Thema

    Mit freundlicher Unterstützung von
    http://www.wdr.de/

  • KONRAD-ADENAUER-STIFTUNG ANALYSIERT DIE ROLLE DER MUSIK

    Musikalische Bildung als Schlüssel zur Integration

    Berlin – Zur siebten Musikfachtagung mit dem Thema „Dialog? Integration? Musik!" lud die Konrad-Adenauer-Stiftung am 29. Mai in die Räume ihrer Akademie in Berlin- Tiergarten. Im Zentrum der Veranstaltung stand die Frage nach der integrierenden, zusammenführenden und identitätsstiftenden Kraft der Musik.
    Überraschende Aktualität erhielt die Diskussion durch die geplante Einstellung von Radio Multikulti, die der Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb) einige Tage zuvor bekanntgegeben hatte. Dies kritisierten die Teilnehmern einstimmig. In ihrer Eröffnungsrede wies die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Maria Böhmer, auf
    die überragende Bedeutung der Kultur hin. „Wir brauchen den kulturellen Bereich, um die Menschen zusammenzubringen; kulturelle Bildung ist der Schlüssel zur Integration", erklärte sie. Immerhin gebe es in Deutschland 15 Millionen Menschen mit Zuwanderungshintergrund.

    Bedenklich sei, dass nur noch an 30 Prozent der Hauptschulen Musikunterricht stattfinde. Ein Mittel, um die Situation zu verbessern, sei die Aktion „Jedem Kind ein Instrument" (JEKI), die von der Bochumer Musikschule ins Leben gerufen wurde. „Musik ist ein hervorragendes Instrument, wir müssen aber noch lernen, es zu spielen", betonte Maria Böhmer. Unterstützung erhielt sie von Jürgen Stark, Projektleiter der SchoolTour.
    „Der Zustand des Musikunterrichts in Deutschland ist erschreckend." Weniger als ein Prozent der Schüler an Hauptschulen spielten ein Instrument.
    „Manche Schulen suchen seit 15 Jahren einen Musikpädagogen", berichtete Stark. „Wir haben bereits zwei Generationen von jungen Menschen durch schlechte Ausbildung verloren", ergänzte Gernot Rehrl, Intendant der Gesellschaft Rundfunk Orchester und Chöre (roc) Berlin. „Es müsste 40 School- Tours geben", pflichtete ihm Daniel Mattar, Musiker und Dozent bei, der in diesem Bereich ungeheure Potenziale schlummern sieht, denn „Musiker sind die Helden derJugend". Abschließend verwies Steffen Kampeter, der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Moderator der Berliner Veranstaltung, auf die Initiative Musik, die sich auch die Integration als Aufgabenschwerpunkt zum Ziel gesetzt habe. „Kultur ist zwar Ländersache, aber wir leisten gerne Bundeshilfe", bot der CDU Politiker an.

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    Wollen mit Musik die Integration fördern und trafen sich deshalb zur Diskussionsrunde bei der CDU (v.l.n.r.):
    Musikpädagoge Koray Arslan, Jürgen Stark, Maria Böhmer, Steffen Kampeter, Gernot Rehrl und Daniel Mattar

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