Das Organic T-Shirt Label 500 GODZ wurde 2007 von den beiden Freunden Patrick Stottrop und Daniel Schramm ins Leben gerufen. Beide Gründer stammen ursprünglich aus dem Musikbereich und widmen sich nun der Produktion und dem Vertrieb von außergewöhnlichen T-Shirts aus fairer Produktion. Seit April 2008 werden die komplett umweltfreundlichen T-Shirt-Kollektionen über die Webseite 500godz.com weltweit vertrieben.
Neuer Shop: 500 GODZ
Provokation und Sozialkritik
Als Philosophie verfolgen 500 GODZ einen provokativ-sozialkritischen Überbau und konsequent praktiziertes Umweltbewusstsein. Ein Ansatz von Marke und Motiven ist dabei die sweatshop-freie und umweltfreundliche Produktion: die Produkte werden zu 100 Prozent aus Baumwolle aus zertifiziert ökologischem Anbau aus der Türkei hergestellt, umweltfreundlich gefärbt und in England durch ein chemikalienfreies Verfahren bedruckt.
Zusätzlich werden alle Produkte des Labels von der Soil Association zertifiziert, sind in deren Datenbank registriert und erhalten darüber hinaus das GOTS-Zertifikat. Alle 500 GODZ-Produzenten sind Mitglied in der Fair Wear Foundation, die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie überwacht und sicherstellt, dass die Standards eingehalten werden.
Bekannte Street Artists
Die T-Shirts zieren beliebte Motive bekannter Street Artists, denen 500 GODZ durch ihre Kollektionen eine weitere Leinwand bieten will. Für die erste Kollektion konnte der englische Street Art Künstler AME72 gewonnen werden. Die zweite Kollektion featuret die weibliche Stencil-Künstlerin „WOW the dead". Bei der aktuellen Kollektion legte der Street Artist Alias Hand an. Alle Designs sind limitiert auf zwischen 300 und 500 Stück pro Reihe. So erhält jedes Motiv eine eigene Seriennummer, die auf dem Label-Etikett erscheint.
500 GODZ möchte eine einzigartige Verbindung von hochwertiger Street Art, ökologisch-sozialem Bewusstsein und politischem Statement herstellen. Social Awareness soll bei 500 GODZ nicht nur verkaufsfördernde Attitüde sein, sondern ein wichtiger Teil der Label-Philosophie.
Die Kollektionen:
AME72 ist ein englischer Grafitti-Künstler, der 1985 auf die Grafitti-Szene aufmerksam wurde, nachdem er den Film "Beat Street" sah. Über die letzten 22 Jahre schuf er zahlreiche Kunstwerke weltweit. Am bekanntesten sind seine Lego Stencil Arbeiten, in denen er in provokanten und humorvollen Bildern das Leben in der heutigen Gesellschaft reflektiert. Sein bevorzugtes Medium ist Spray Paint, man findet allerdings auch Sand-, Schnee- und Metallskulpturen. Besonders hervorzuheben sind seine Werke „Where..s the missing peace", zu finden auf der israelischen Friedensmauer, und sein Werk „Rooms for rent" vor dem Londoner Buckingham Palace, das auf die Obdachlosen in England aufmerksam macht.
WOW the dead wurde 1978 in Deutschland geboren und ist eine der wenigen weiblichen Streetartists. Nach ihrem Design Studium, das sie mit ihrem eigenen 3D-Animationsfilm "The Lost Sun" abschloss, lebt sie nun als freie Künstlerin. Mit ihrer Streetart will sie die Menschen aus ihrem alltäglichen Shopping-Koma aufwecken und sie daran erinnern, über sich selber und ihre wahren Ziele im Leben nachzudenken, zum Beispiel in ihrem Werk „What happened to your dreams". WOW the dead bedient sich neuartiger Formen des Ausdrucks, indem sie Stencil-Grafiken mit Techniken der klassischen Kunst kombiniert.
ALIAS gehört zu den wenigen allgegenwärtigen Streetartists, die es geschafft haben, einen eigenen Stil zu kreieren. Trifft man auf eines seiner zahlreichen Werke, die in der ganzen Stadt verteilt sind - besonders in Berliner Stadtteilen wie Friedrichshain und Kreuzberg - erkennt man sofort, wessen Handschrift sie tragen. Dies ist umso beachtlicher, wenn man sich die große Diversität seiner Kunstwerke ansieht.
ALIAS begegnete dem Medium Streetart um die Jahrtausendwende, als er in Hamburg wohnte. Seit 2003 lebt er in Berlin und entwickelte dort seine individuelle Annäherung an die Street Art und wurde zum Protagonisten einer sehr lebendigen Urban Art Szene. In seinem Arbeitsprozess bedient er sich der Cut-Cut Stencil Technik, die er über die Jahre hinweg perfektionierte. Er legt sehr großen Wert auf Details und hat eine Komplexität erreicht, die man in der zeitgenössischen Street Art selten sieht. ALIAS findet seine Inspiration in dem sozialen Umfeld, in dem er sich bewegt, in Filmen, Fotos und dem Internet. Seine Motive sind oft von einer Kombination aus Sinn für Humor und düsterem Realismus geprägt.
Zwei Leidenschaften unter einen Hut bringen, damit Geld verdienen, und das schon kurz nach dem Abitur? Für die meisten schwer zu meistern. Patrick macht vor, wie es geht. Unter dem Namen Pat-a-cake (zu deutsch: Backe, backe Kuchen) verkauft er T-Shirts und Hoodies mit bunten Graffiti. styleranking traf ihn zum Interview.
Für sein Label Pat-a-cake macht Patrick Graffiti zum Modetrend. Fotos (4): styleranking
styleranking: Patrick, deine Mode hat einen ganz bestimmten Look, viele Oberteile zeigen Graffiti. Wie kamst du darauf?
Patrick: Ich habe schon immer gezeichnet, seit ich klein bin. Und schon oft habe ich T-Shirts mit Graffiti verschenkt, zum Beispiel zu Geburtstagen oder zum Abschied, wenn jemand für längere Zeit ins Ausland ging. Ich liebe Graffiti und da lag es nah, sie direkt auf T-Shirts zu sprühen. Ich verwende übrigens ganz normale Graffiti-Farbe aus der Dose. Und die hält wirklich gut! Alles ist sehr bunt, ich arbeite auch gerne mit Neonfarben. Bloß schlicht soll es nicht sein.
styleranking: Und wie kamst du dann dazu, ein eigenes Label zu gründen?
Patrick: Auf die Idee hat mich Eva gebracht. Eine Freundin hatte eins meiner T-Shirts an und Eva ist das natürlich sofort aufgefallen. Dadurch haben wir dann zusammengefunden. Wir haben zwei sehr ähnliche Labels mit dem Unterschied, dass sie Mode für Mädels macht, ich für die Jungs.
styleranking: Pat-a-cake ist ein ungewöhnlicher Name. Wie zieht sich das Konzept durch deine Mode?
Patrick: Neben Sternen tauchen auf den Shirts und Hoodies immer wieder Motive mit Küchengeräten auf. Und sie tragen Namen wie etwa "Schneebesen". Das Konzept werde ich nach und nach noch abrunden. Ich stehe ja noch ziemlich am Anfang.
Ausgefallene Hoodies und T-Shirts: Patricks Kunden sind jung und trendbewusst.
styleranking: Du hast in diesem Jahr dein Abi gemacht. Willst du dich nun ganz deinem Label Pat-a-cake widmen?
Patrick: Nein, im Moment mache ich Zivildienst. Danach möchte ich für ein paar Monate ins Ausland gehen und dann Modedesign studieren. Pat-a-cake werde ich weiter ausbauen. Schließlich lebt so ein Label viel durch Mundpropaganda, Kontakte auf Messen und den Online-Shop.
styleranking bedankt sich für das Gespräch und wünscht Patrick weiterhin viel Erfolg. Wer sich für seine Mode interessiert, kann sie über www.pat-a-cake.de oder info@pat-a-cake.de bestellen.
stylerankingpräsentiert: beasts! Wir haben Euch im März Daniela Leitner vorgestellt. Daniela betreibt das Jungdesigner-Portal fashionac und die Kommunikationsdesign-Agentur illumazing. Dass sie nicht nur Webdesign, sondern auch Produktdesign beherrscht, beweist die 23-jährige mit ihrer neuen Kollektion von Accessoires: Den beasts!
Was sind beasts? beasts sind keine Spielzeuge! Es sind Selbstverteidigungskuscheltiere, die den Benutzer, insbesondere junge Frauen, vor kriminellen Übergriffen schützen sollen. Sie sind süß und unscheinbar, aber fies! durch den humorvollen Umgang mit der eigenen Angst stärken die Tierchen das Selbstbewusstsein und sorgen zudem durch ihr putziges Aussehen für ordentlich Verwirrung beim potentiellen Angreifer.
Es gibt die beasts in zwei verschiedenen Ausführungen – mit integriertem Haarspray, da Pfefferspray im getarnten Zustand verboten ist, und als Alarm:
Frech, provokant, auf jeden Fall ein Hingucker: Slick und Danny Boy. Zwei Jungs, denen die Ideen nie ausgehen. Schon zum wiederholten mal bringt das kalifornische Label Dissizit eine limitierte, und in kleinen Stückzahlen produzierte, T-Shirt Kollektion an den Start. Bei Dissizit werden provozierende und politische Themen genauso aufgegriffen, wie halbnackte-Superstar-Damen-Fullprints. In der neuen Kollektion haben sich die beiden vor allem aber auf die wenig bekleideten Ladies verlassen.
„Shirts mit Claudia Schiffer oder Angelina Jolie sind der absolute Renner. Ich trage die Mädels ja auch gerne auf meiner Brust", sagt Thomas von alleyoop. Die limitierten und qualitativ sehr hochwertigen Shirts könnt ihr bei alleyoop online bestellen. Highlights sind definitiv die Shirts Kollabo „Hear no evil" mit Everlast und „The Illest" T-Shirt, das zusammen mit La Coka Nostra entstand. styleranking findet: Hot!
Die besten Bilder eurer coolsten Shirts könnt ihr bei styleranking in einer eigenen Kategorie "Tops und Shirts" einer großen Fashioncommunity zeigen. Join now…