Halbweiss are Dino Weiss aka Dino Salihbegovic and Half Point aka Knut Müller
Hallo ihr Lieben! Vorab erstmal vielen Dank fürs reinschauen und viel Spaß beim hören meiner Musik.
Ja, ja, MySpace! Wen hat es nicht erwischt?
Auch ich schlage mir die eine oder andere Nacht um die Ohren, um mein Profil zu aktualisieren, mir mit Freunden zu schreiben und verliere mich oft und gerne in den unendlichen Weiten der Szene.
Als ich Mitte der 90er - ich muss so 16 gewesen sein - durch die Clubs von Bielefeld zog, erwischte mich die Chicago-House-Welle.
Nach dem einen oder anderen Exzess packte mich irgendwann der Beat und brachte mich zum Tanzen. Ich hatte natürlich vorher geübt zu Snap, Technotronic und Culture Beat, na und Mikael Jackson fand ja jeder Mal gut. So fand auch ich meinen Rhythmus, ein paar Sequenzen, schräge Töne, lachende Gesichter, bunte Farben und diese neuartige Musik mit dem immer gleichmäßigen Beat der nie enden wollte und mich irgendwann in Trance versetzte.
Als ich morgens aus dem Club kam, schrie mir die Sonne ins Gesicht, was für ein Gefühl. Seit dem „Liebe“ und „Lebe“ ich die Elektronische-Club-Kultur und lass mich gerne von Ihr, ihrer Musik und den geilen Partys verzaubern.
Zum Produzieren kam ich 1996 durch das Programm Rebith 338 von Propellerheads und DJ Warren D, der mir seine RX5, einen Drum-Computer von Yamaha verkaufte und mich auf dieses geniale Programm aufmerksam machte. Diese Software zum damaligen Stand 1.0 bestand aus zwei TB 303 Bass Line Emulationen und dem eben so legendären Drum Computer TR 808 der Firma Roland. Sie waren eher zum Produzieren von Acid und Trance geeignet und im Original schon damals unerschwinglich.
Ich war zu derzeit in der Tischlerausbildung, verdiente so 750,-DM und leistete mir die Software mit einem der ersten Midi-Controller dem Pathboy von Keyfax. Plus Miete war den Rest des Monats Hungern angesagt.
Es hatte sich geloht, der Sound kam dem Originalen sehr nahe, man hatte mit dem Kontroller das richtige ACID-Feeling. Ich weiß nicht wie viele Stunden ich am Tag im Step-Sequenzer Beats und quietschende Bass Lines aller Josh Wink programmierte und will nicht wissen wie viele RNS-Dateien ich auf meiner Platte speicherte.
Seitdem habe ich einen Fabel für elektronische Klangerzeuger und ihre speziellen Sounds. Ich darf heute so einige Synthesizer mein Eigen nennen, welche ich in meinem Studio hege und pflege. Bilder im Album „Studio“!
So, viel Spaß noch und besucht mich mal wieder.
Knut Müller ½.