Unter den Einflüssen, welche sich in meinem gitarristischen Spiel wahrnehmen lassen, finden sich viele kleine, zart herbe, spätsommerliche Fragmente, die in gleichbedeutender Sinnverwandtheit diametral entgegengesetzt aufscheinen. Die unerlässlichsten, seelenlabenden Wegbegleiter, zentralen augenerfreuenden Fokuspunkte und hauptaugenmerklich beleuchteten Einflüsse waren aber stets meine Gitarren- und Musiklehrer (allen voran Cyril Radlher, Bernd Hess und natürlich auch alle anderen Lehrkräfte der Jazzschool München). All zu viele Gitarristen konnten mich nie begeistern, doch gibt es einige wenige, die es geschafft haben, mich nicht nur zu beeindrucken, sondern auch zu prägen. Vor allem aber Vokalistinnen mit ihrer unnachahmlichen Art Melodien zu Interpretieren und damit dem Lied ihren ureigensten Stempel aufzudrücken haben bei mir Spuren hinterlassen. Durch sie habe ich meine Phrasierung erlernt und meine Linien vokaler zu Formen. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss des Blues in allen Formen, Farben, Ausprägungen und Varianten. Mental wären noch Ludwig Wittgenstein und Otto Weininger, letzterer für sein unglaubliches Scheitern, zu erwähnen.
Sounds Like
..ein romantischer (..dies bitte nicht zu sehr, zu schnell, zu falsch verstehen..), aber sicherlich auch melancholischer Spaziergang durch unser kleinstes Versteck, selbstredender Weise nicht mit meiner Schwester, alles in sich aufsaugend oder von irgendeiner anderen, es damit von anderen Löchern abhebender, spezieller Eigenschaft, in einem Nest einer alten Amsel, charakterlich Emmet Ray (oder ein vielleicht nicht existenter bayrischer Doppelgänger aus Landshut) in einer wie auf den Leib geschneiderten Ähnlichkeit, auf einer Fichte, einer schönen Liebe Tocher, befallen von nicht-adeligen Holzwürmern, aber ansonsten in einem sehr erbaulichen, gar antreibenden, aber nicht hektisch verklärtem Zustand, in einem Park, welcher im Übrigen Mireille Venin gewidmet ist, erdacht, gepflanzt und in voller Schönheit vollendet von einem bücherschreibenden Stationsvorsteher einer psychiatrischen Kinder- und Jugendabteilung - strahlend wie eine chemische Formel - inzwischen soll jene von Nitroglycerin als beispielendes Spiel herhalten - eines Krankenhauses, welcher sich privat auch als Psychotherapeut verstand und diesen Drang in seiner Praxis auslebte, im New York der 1930er Jahre. Nichts ist aus dem Leben genommen. Alles, was der Fall ist. Wie ein großer, langer Zirkusclown Swing. Ich kann mich durchaus mit ihm identifizieren.
„Entspannt, ohne Schnick-Schnack, souverän schön.“ Wanja Slavin
„Lovely playing, filled with emotion!“ Crystal Fawn
„Keep the pieces coming, dare to be different!“ Titilayo Adedokun
Es gibt nicht viele, die Emotion und Jazz authentisch kombinieren und gleichzeitig so altmodisch und modern in einem klingen können. Tobias Eisenwort kann es. Der junge Jazzgitarrist beherrscht es vorzüglich, das Besondere im Konventionellen hervorzuheben und trotzdem nicht in Klischées zu verfallen.
1989 in Wien geboren, hatte er schon von klein auf viel mit Musik zu tun, allerdings war es die Klassik, die in seinem Elternhaus vorherrschte. Tobias schlägt jedoch eine andere Richtung ein: Jazz. Er erlernt zunächst autodidaktisch die Gitarre und sammelt erste Banderfahrungen. Schon früh merkt er, dass die Musik für ihn mehr als nur ein Hobby ist. Inzwischen besucht Tobias die Neue Jazzschool München, wo er u.a. von Bernd Hess und Andreas Kurz unterrichtet wird. Neben zahlreichen Erfahrungen im Unterrichten kann Tobias Eisenwort auch Fertigkeiten im Bereich des Journalismus vorweisen.
Alles in allem ist Tobias Eisenwort ein aufstrebender Jazzgitarrist, dessen Namen man sich auf jeden Fall merken sollte.
Geboren am 28.12.1989 in Wien
Im Alter von 13 Jahren erstes autodidaktisches Erlernen der Gitarre
Gründung der ersten Band im Alter von 14 Jahren
Zwei Jahre Gitarrenunterricht bei GIT-Absolvent Cyril Radlher
Tätigkeiten als Sessionmusiker
Banderfahrung (inklusive Aufnahmen in diversen Formationen)
Musikjournalismus-Praktikum bei der "APA"
Erfahrungen im Unterrichten von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
diverse Musik- und Gitarren-Workshops, unter anderem mit Marcus Deml, Peter Fischer, Eva Bär und Rüdiger J. Veith
Seit 2008 Studium an der Neuen Jazzschool München
(Unterricht u.a. bei Bernd Hess, Franz-David Baumann, Volker Giesek, Max Neissendorfer, Tom Reinbrecht, Andreas Kurz und Jan Zelinka)
Wenn ihr Lust habt, dann könnt ihr ja mal bei http://www.musikerVZ.cc vorbeischauen. Der Treffpunkt für Musiker bietet eigene Profile mit eigenen Songs, Kleinanzeigen und einen Eventkalender.
der heutige tag war durchaus produktiv und anregend. ich geb ihn 7/10 punkte, zumindest weiß ich, dass ich futuristisch auf der richtigen schiene fahre und hoffe, dass mein minderwertiger fleiß ansturm findet und ich es mit strebsamkeit und auch einer portion glück - aber alles dann zur richtigen zeit - schaffen werde.
danke für's daumendrücken. ob's geholfen hat, wird sich erst herausstellen, wäre aber eher unrealistisch wenn nicht und ich würde fuchsteufelwild werden...
ich glaub, ich hab grad ein schneeflöckchen gesehen...
also kürbiswagen und rosa kleid waren nicht drinnen... wobei kürbiswagen wär nicht schlecht gewesen... fänd ich auch ziemlich stylish und hätt was von mr. magoo... was hab ich diesen film abgöttisch geliebt!!! ^^