zunächst alleine als Herr Nußbaum "Nichts von alledem ist wahr..." (Ich-Perspektive Erzählung, ca. 96 Seiten DIN A4, fertig) und "1-0 (Eins-Null)" (Ich-Perspektive Erzählung, ca. 152 Seiten DIN A4, fertig); dann nach einiger Rumspackerei Entdecken der Möglichkeiten, auch gemeinsam etwas zu Papier oder Bildschirm zu bringen, mit Herrn Nentwig [myspace.com/filippnentwig]; PingPong-Lit folgendermaßen: eine/r beginnt mit einem Absatz, einem Kapitel o. ä., sendet an eine/n zweite/n, der/die setzt fort, sendet zurück, der/die erste setzt wieder fort usw., Absprachen über Inhalte, Personen, Handlungsstränge u. a. werden jeweils nicht getroffen, die Erfahrung zeigt, daß ein etwaiger Schlußpunkt einvernehmlich gefunden wird; bisherige derartige Versuche des Schreibens: versuch 1 (Herr Nentwig/ Herr N.), ca. 119 Seiten DIN A4, fertig; versuch 2 , ca. 11 Seiten DIN A4 (Stand: 31.12.2008), ruhend; versuch 3 (Herr Nentwig/ Herr N.), ca. 25 Seiten DIN A4 (Stand: 05.09.2009), laufend; versuch 4 (Frau Wurm/ Herr N.), ca. 25 Seiten DIN A4 (Stand: 05.09.2009), laufend; versuch 5 (Herr Vollmer [myspace.com/carstenvollmer]/ Herr N.), ca. 26 Seiten DIN A4 (Stand: 05.09.2009), in der Überarbeitung; versuch 6 (The Bottrops [myspace.com/thebottrops]/ Herr N.), vier Kurzgeschichten zu ENTERTAINMENT OVERKILL; versuch 7 (Dr. Robert [myspace.com/ruesselmonster]/ Herr N.), ca. 26 Seiten DIN A4 (Stand: 05.09.2009), laufend; versuch 8 (Artomat/ Herr N.), 24 Fragmente, Kiosk im Rahmen der 3. Kulturnacht Mönchengladbach; versuch 9 (Herr Huelsen [myspace.com/projektgipfel]/ Herr N.), Text zu "Evelyn"; gesucht werden weitere Möglichkeiten zur Veröffentlichung
Wir verkaufen nichts Bleibendes, nur den schnellen Kick. Wir sind heute angesagt, morgen vielleicht auch noch - aber übermorgen? Nichts währet ewig, lieber Niet, da kannst du noch so romantisch sein, diese Reise wird nicht ewig weitergehen, deshalb ist es wichtig, dass wir uns vom Zuhälter abnabeln und den ganzen Puff übernehmen.
nix da einfach so... mit nem riesen knall hoffentlich ;)
muss ja weiter gehn ...habens in mg versucht und wuerden nicht weiter ueberleben... blieben wir hier ...zu wenig anklang ...zu wenig feedback ...zuwenig interesse!?
kein plan --- koennen ja wieder kommen ...will nur nich versauern - verstehst?
Kleiner Text zur Verschönerung deiner Seite... Email kommt!
Der Atem unseres Traums
Wir schliefen in den Landschaften unserer Sehnsucht, in den Ruinen ihrer Zivilisation, lehnten an den Wänden voller Dreck, denen selbst die Fliegen zu versypht erschienen, als dass sie dort krabbeln wollten. Wir liebten jeden Moment, da wir dort saßen. Bald in Zeiten dieser Tage, wo Dunst unseren Köpfen hing, unser Lächeln schal, die Augen müde, der Geist unausgeruht, klopfte es an die staubigen Mauern, auf das die Irren Einlass gewährt haben wollten. Es bestand niemals Zweifel daran, ihnen Zutritt zu verschaffen wäre mehr als nur Ironie, gepaart mit einem unbeabsichtigtem Selbstmord. So blieben stummen Blicke ein Einverständnis weiter zu machen wie bisher. – Den Wahnsinn draußen wüten zu lassen, einfach zu verharren, keiner Regung schuldig dazu beizutragen, der Stille abtrünnig zu werden. Mit derben Fausthieben rumpelte es an unseren Türen, unsrer letzten Zuflucht, drang an unser Ohr mit Gepolter, veranlasste uns keinesfalls den Stimmen Beachtung zu schenken. Weil sie nichts anderes wollten als uns den Schlaf rauben, den Frieden stehlen und das Elend unserer Gedanken heraufzubeschwören. Wir verharrten, verharrten, verharrten. Schon müde von unserer Gemütlichkeit, als die Dämme brachen – zerbrach etwas, was unsere Träume schützte und das Unvermeidliche geschehen ließ. Die Zombies der Normalität drangen ein, durch die Ritzen unseres Zaunes, wo sie mit aller Brachialität den Raum betraten, uns begafften, uns betätschelten, unsere Träume raubten während sie unser Mitgefühl, unsere Sehnsucht, unsere Zärtlichkeit raubten, es mit ihren Mündern aufsaugten, verschlangen und schließlich uns als leere Hüllen, als entseelte Puppen zurückließen, die vor sich hin starrten, auf jene Wände die wir eins als unser Zuhause liebten. Ich schaffe es noch die Pupillen zu rollen – mehr kann ich nicht mehr. Aber aus den Augenwinkeln sehe ich eine schwerfällige Regung: Finger tasten nach anderen, ums