Ve.Sch

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Ve.Sch/Armin Lorenz Gerold/Do.02.07, ab 19hMood: artistic artisticPosted at 2:58 PM Jun 29, 2009 view more

  • Martin Vesely

  • 31 / Male
  • Wien, AT
  • Last Login: 10/19/2009

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Ve.Sch Raum und Form für bildende Kunst Ve.Sch ist ein Verein zur Förderung neuer Zugänge zu Raum und Form in der bildenden Kunst. Zentrales Anliegen ist die künstlerische und kuratorische Auseinandersetzung mit Raum als Ausgangspunkt, Medium und Potential, und mit Form als Zielvorstellung, Methode und Art der Konkretion. Dabei versteht sich Ve.Sch nicht zuletzt auch als re/aktive Plattform für theoretische, performative oder anders geartete Formen der Reflektion und der Interaktion. Im Mittelpunkt steht die enge Zusammenarbeit mit KünstlerInnen, die noch nicht oder nicht notwendig fix im professionellen Kunstbetrieb verankert sind, die jedoch wichtige Impulse für diesen geben können. Der Hauptakzent liegt dabei auf Serien von Einzelausstellungen und punktuellen Gruppenausstellungen, mit denen Ve.Sch neue Formationen und Flottierungen im spannenden KünstlerInnenkreis Wien generieren will. Der (realpolitische) Raum sowie die (diskursive) Form „Kunst“, die sich insbesondere infolge der Dynamiken und Mechanismen des Kunstmarkes oft als allzu starr erweisen, sollen dadurch um ein Moment der Öffnung, der Bewegung und der Neubefragung bereichert werden. Kunst / Raum / Form ist und bleibt für Ve.Sch: so bereichernd wie unvollendet. Zum Raum Ve.Sch versteht sich als Spielraum und Laboratorium für die teils riskanten, aber aufregenden Ober- und Untertöne der Kunstwelt. Etablierte Galerien/Systeme haben oft nur beschränkt die Möglichkeit, auf neue Positionen aufmerksam zu machen, da sie meist mit einem begrenzten Kontingent von KünstlerInnen arbeiten und diese kontinuierlich aufbauen und fördern, anstatt sich als Plattform für immer wieder neu zu entdeckende Positionen zu verstehen. Auch wenn Galerien immer wieder Subspaces einrichten, mit denen sie sich subversiveren Formen der Auseinandersetzung öffnen, kann dies nicht deren Hauptaugenmerk sein. In den vergangenen Jahrzehnten gab es daher immer wieder Offspaces mit dem Anliegen, auf noch nicht etablierte künstlerische Positionen und Bewegungen aufmerksam zu machen. Entgegen der Distanz und der Polarisierungen, die über weite Strecken zwischen Galerien und Offspaces herrschen, will Ve.Sch eine direkte Kommunikation und Verbindung aufbauen und aufrecht erhalten. Durch die „experimentelle“ Zusammenarbeit mit „etablierten“ Institutionen soll eine gegenseitig sich befruchtende Wechselbeziehung hergestellt werden. Während sich Offspaces immer wieder als allzu schnelllebig erweisen, Galerien ihren Hauptakzent hingegen auf ein kontinuierliches Arbeiten mit einzelnen Positionen sowie auf deren Verankerung im internationalen Kunstmarkt legen, will sich Ve.Sch – Raum und Form für bildende Kunst genau an dieser Schnittstelle und in diesem noch zu erfindenden Zwischenraum positionieren. Zur Form Ve.Sch definiert sich über ein ausgewogenes Verhältnis von strukturierter und offener Form. Ausgewählte Punkte im Koordinatensystem des Raumes werden als Objekte ihre Präsenz aus konstanten Funktionen beziehen, andere Punkte wiederum sollen völlig offen und möglichst „neutral“ gehalten werden. Konkret bedeutet dies: Es gibt einen Ausstellungsraum (ca. 70%), der mit relativ offener Grenze in einen Veranstaltungsraum (ca. 30%) übergeht. Eine Bar als Objekt wird genau an der Schnittstelle der beiden Räume platziert. Jährlich sollen etwa acht bis zehn Ausstellungen präsentiert werden. Im Veranstaltungsraum werden regelmäßig Podiumsdiskussionen, Vorträge, etc. stattfinden, um ein Forum zur Reflektion bestehender, aktueller und potentieller Kunstformen zu bieten. Zwischen den Ausstellungen werden jeweils (Sound-)Performances oder andere künstlerische Events die Räumlichkeit zu einer Einheit formieren. Durch die Ineinanderflechtung und wechselseitige Aufhebung unterschiedlicher Raumkategorien soll ein pulsierendes Raumvolumen erzeugt und das Ausgestellte immer wieder Erneuerungsprozessen ausgesetzt werden Sarah Kolb

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