am 03.06.2008 in Joe Zawinuls Birdland
Am Stadtpark 1
Eingang: Landstraßer Haupt-
straße 2
1030 Wien
Das Trio THE ROCKING BIRDS besteht seit 2004 und spielt eine explosive Mischung aus Blues, Rockabilly, Country und Bluegrass. Im Sound angelehnt an die historischen Sun-Studios in Memphis (Elvis Presley, Johnny Cash, Carl Perkins, etc.) in den 50er Jahren, beeindrucken The Rocking Birds durch Ihre unglaubliche Spielfreude. Getragen vom facettenreichen Spiel von KATIE KERN, einer der besten Gitarristinnen in Europa, der begeisternden Energie der jungen Schlagzeugerin SABINE PYRKER sowie der bluesigen Stimme und kompetenten Bassbegleitung von KARIN DAYM entwickelte sich das Trio schnell zum Geheimtipp der Szene. Daneben sind The Rocking Birds aber auch eines der ganz wenigen All Ladies-Musikprojekte, diese geballte Ladung Frauen-Power kommt auch bei Ihren begeisternden Live-Gigs voll zur Geltung.
Music
John Lee Hooker - One bourbon, one scotch, one beer ..
8. schl8hof bluesfestival
fr. & sa. 30. & 31. jänner 2009, 19.30 uhr
Boogie Woogie - Blues pur - Rock'n'Roll
Lila Ammons (USA) (voc)
Axel Zwingenberger (D) (p)
Martin & Sabine Pyrker (A) (p + dm + wb)
Hermann Posch (A) (voc, g) mit Tom Hirschler (dm),Albert Koch (D) (harp)
Andreas Sobczyk Trio (D / A) A.Sobczyk (p), Peter Müller (dm), Franz Luttenberger (tp)
The Rockagillys (D)
(mit Mad Steve, TurnAround Mike, Tom the String, Downtown Chris, Dynamite Andi)
Freitag, 30. und Samstag, 31.1.2009, jeweils 19.30 Uhr
Beide Abende gleiches Programm!
*******************************
Am 10.08.1920 erschien der Begriff 'Blues' zum ersten mal im Kontext einer Schallplatte, welche den Namen 'Crazy Blues' trug und von Perry Smith gesungen wurde. Der Blues, wie wir ihn heute kennen, ist gegen Ende des 19. Jhds. im Mississippidelta entstanden. Seine Rhythm And Blues Wurzeln liegen in der europäischen und afrikanischen Volksmusik, welche von den nordamerikanischen Sklaven zu einer eigenständigen musikalischen Form weiterentwickelt wurden.
Die Texte des Blues dienen vor allem der Bewältigung der afroamerikanischen Alltagserfahrungen, die zugleich die potentiellen Erfahrungen eines jeden sein könnten. Nachdem der Blues in den zwanziger Jahren durch die Schallplatte eine rasche Verbreitung bis hin nach Europa erfährt, beginnt das Genre sich ebenso rasch weiterzuentwickeln.
Der statische, bis in die 70er archaische Reste bewahrende Country Blues, entwickelt sich zum City Blues, der auch als die Kabarettversion des Blues bezeichnet wurde, da er vor allem von den Angehörigen einer schwarzen Bildungsschicht konsumiert wurde, die ihre Treffpunkte im Amüsiermilieu hatten. Zu den bekanntesten BluessängerInnen der ersten Stunde gehören Bukka White, Ma Rainey, Blind Lemon Jefferson, Mamie Smith, Big Bill Broozy, Billie Holiday, Roosevelt Sykes, Bessie Smith und Huddie "Leadbelly" Ledbetter.
Careless Love / Odetta
Weiterentwickelt wurde der City Blues u.a. von Joe Turner, T-Bone Walker, Muddy Waters, Howlin' Wolf und Willie Dixon, welche Rockelemente und vor allem die elektrische Gita'Blues'rre in den Blues brachten. In den letzten Jahren haben vor allem Bands wie The Jon Spencer Blues Explosion, Sister Double Happiness oder Jack O'Fire mit ihrer unbekümmerten Interpretation des Blues dafür gesorgt, daß in dem Genre immer noch ein frischer Wind weht.
Rhythm and Blues
Die Bedeutung von Rhythm and Blues wandelt sich im Laufe der Zeit und ist ein Oberbegriff für verschiedene Musikstile. Zum ersten Mal wird der Begriff in den 40er Jahren für eine musikalische Gattung verwendet. Nach einem Tantiemenstreit 1941 zwischen der amerikanischen Urheberrechtsgesellschaft ASCAP und den Rundfunkanstalten der U.S.A. wird die Musik der Farbigen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich und die diskriminierende Bezeichnung 'race music' durch 'rhythm and blues' ersetzt. Erst 1949 ändert Billboard den Begriff 'race records' kommentarlos in 'rhythm and blues'. Die beiden verwendeten Ausdrücke zeigen an, um was es bei dieser Musik geht. Sie soll zum Tanzen anregen ('rhythm') und hat afroamerikanische Wurzeln ('blues'), damit steht Rhythm And Blues für Unterhaltungsmusik von Schwarzen aus den U.S.A..
In den 40ern versteht man unter dieser Gattung vor allem eine Mischung aus Blues und BigBand-Musik, deren Funktion es ist, die Leute zu unterhalten und zum Tanzen zu bringen. Gelegentlich bieten richtige Showbands diese Musik dar, wie zum Beispiel die Bigband von Louis Jordan. Seine Musik wird auch als 'Haarlem Jump' bezeichnet. Er selber sagt einmal, sein Ziel sei es, für die Leute zu spielen, im Gegensatz zu den Jazzmusikern, die nur für sich selbst spielten. Als sich der Stil weiter entwickelte entsteht ein Hang zu emphatischen Saxophonsoli, mit Kreischeffekten, die die Stimmung im Publikum weiter anheizen sollte. Big Jay McNeely war ein extremer Vertreter dieses Bereiches. Anfang der 50er Jahre wird die elektronische Orgel öfter eingesetzt. Leute wie Wild Bill Davis oder Dog Bagbay spielen sie.
Auch kleinere Besetzungen, in denen die Gitarre im Vordergrund steht, machen Rhythmen and Blues, wie zum Beispiel die Blues-Band von T-Bone Walker. In New Orleans entwickelte sich ein lokaler Stil, dem ein swingender Shuffle-Rhythmus zugrunde liegt, der an Dixieland erinnert. Typische Vertreter sind Dave Bartholomew und Paul Gayten. Aus diesem Umfeld geht Fats Domino hervor, der einer der größten schwarzen Rock'n'Roll Stars ist. An der Westküste entsteht ein Stil von gesungenen Blues-Balladen, der auch als 'club blues' bezeichnet wird und teilweise sehr kitschig ausfällt. Prägend für diese Musik ist der Pianist und Sänger Nat King Cole, der schon in den 30er Jahren mit Swing erfolgreich ist. Weitere Interpreten sind Cecil Gant, Roy Brown und Charles Brown. Sie werden auch als die 'Tintenfisch Sinatras' bezeichnet. Oder es stand der mehrstimmige Gesang im Vordergrund, so wie es von Hank Ballard zu hören ist. Diese Richtung bezeichnet man als Doo Wop. Auch gab es Rhythm And Blues Künstler, die in der Tradition der Bluesshouter standen, wie zum Beispiel Joe Turner.
Die Stile der Bands unterschieden sich stark, weshalb eine musikalische Analyse kaum möglich ist. Rhythm and Blues bezeichnet mehr schwarze Unterhaltungsmusik allgemein, als einen einheitlichen Stil. Als gemeinsamen Nenner können die starke Betonung des Backbeats (also die Zählzeiten 2 und 4), ein durchgehender meist tanzbarer Rhythmus und die Verwendung der Bluesharmonik genannt werden, die aber nicht unbedingt stringent durchgehalten wird. In Jordans "Choo Choo Boogie" wird zum Beispiel vom Bluesschema im Refrain in ein achttaktiges Schema in der selben Tonart gewechselt. Im Nachhinein kann diese Musik als Vorläufer des Rock'n Roll gelten. Rhythmen, Harmonien und Melodien werden von dem Rhythm and Blues übernommen und es wird noch etwas Country-Musik hinzugemischt. Rock'n'Roll wird zwar schneller gespielt als Rhythm And Blues, aber zwecks Massenkompatibilität, besonders bei der weißen Käuferschicht, geglättet. Chuck Berry ist einer der Leute, die diese Veränderung wesentlich vorangetrieben haben.
Rhythm And Blues ist in der Nachkriegszeit die Musik des schwarzen Proletariats, so dass auch die schwarze Mittelschicht diese Musik ablehnt und mit ihr die Gitarre. Das Instrument der Unterschicht. Da Rhythm And Blues die Musik der Underdogs ist, ist die Sprache entsprechend direkt und derb, weshalb die Weißen die Musik auch ablehnen. In Songs wie "Work With Me Annie" sind die sexuellen Anspielungen schon fast nicht mehr zweideutig, Textstellen wie "Keep On Churnin' Till The Butter Comes" sprechen eine deutliche Sprache. Die ab Mitte der 50er Jahre sich entwickelnden Aktivitäten für eine "saubere" Musik der Radiostationen hat nicht wirklich Erfolg, sondern erhöht nur das Interesse an den geächteten Stücken. Zu dieser Zeit haben sich der Rock'n'Roll und auch schwarze Rhythm and Blues-Musiker wie Chuck Berry etabliert. Aufgrund von musikalischen Kriterien kann kaum unterschieden werden, was Rock'n'Roll und was Rhythm And Blues ist. Weiße Interpreten spielen Lieder schwarzer Rhythm And Blues-Musiker nach, die dann als Rock'n'Roll-Songs sehr erfolgreich sind. Erst nachdem 1955 Chuck Berry mit "Maybelline" erfolgreich ist, konnten sich auch die schwarzen Musiker in den Charts durchsetzen, aber erst ab 1956 verkauften sich die Originale besser, als die der weißen Nachmacher.
Gegen Ende der 50er Jahre, als Rock'n'Roll nicht mehr einer ethnischen Gruppe zuzurechnen ist, sondern für die Rebellion der Jugend gegen die Erwachsenen steht, kommt ein neuer Begriff auf, der für die schwarze Identität steht: Soul. Dieser Begriff wird in den 60er Jahren nun für R'nB' verwendet. Ab 1969 änderte auch Billboard die Bezeichnung der Charts für afroamerikanische Unterhaltungsmusik in Soul um. Es entstehen weitere Sparten in dem Genre. Die bekanntesten sind Funk und Motown. Am ehesten lässt sich in dieser Zeit mit Rhythm And Blues die Musik von gitarrenorientierter schwarzer Musik, die in der Tradition von Bluesbands wie die von T-Bone Walker stehen, bezeichnen. Typische Vertreter der Richtung sind Ike und Tina Turner.
Wenn man mit Zipflo über den Blues spricht funkeln seine Augen, neben seinen über 800 LPs über Blues war Zipflo auch einige Jahre im Wiens Berühmtesten Blues Club Geschäftsführer ( das legendäre Papas Tapas ) zu seiner Zeit der Mittelpunkt in Europas Bluesszene. Neben der gesamten österreichischen Bluesszene spielten dort zu Zipflo's Zeiten: Big Jay McNeely, Little Willi Littlefield, Angela Brown, Axel und Torsten Zwingenberger, Vince Weber, Katie Webster, Christian "Bibi" Willisohn, The Creol Zydeco Farmers , John Primer, Magic Slim, Taildragger, Nick Hold, Earl Howell, Alabama Jr." Daddy Rabbit" Pettis, Nate Applewhite, Peten Allen, Jean Pierre Bertrand, Henry Heggen & Abi Wallenstein, Oscar Klein & Jerry Ricks, Louisiana Red & Carey Bell uvm.
Thanks CB for joining our ministry of Blues. It's all about peace, love, understanding, and GROOVE. Wishing you the very best in Blues and life! -Big Daddy
Drop by my page my friend. I posted a video and MP3 of me doing one of the hottest versions of “Voodoo Child” that you’ll ever hear.....guaranteed to make you smile! …..and you can download the MP3 for free!
From heaven above arrives a fascination, It..s a personal, glory innovation To be honest, thankfull and true - Holy night, I trust in you, cause you give freedom to everyone, You spend much love and also fun. I treasure Christmas through the years, It..s a magic time, which disappears. But it comes back again and again, I..m indeed a Christmas - fan.
I wish you and your family a merry christmas Love & Peace