BIO | DISCO
Ich liebe meine Family & Freunde; bin süchtig nach guter Musik in vielen Facetten, Raucher, tolerant, Rollerfahrer, humoristisch, Hundebesitzer, Selbskritiker, H & M-Einkäufer, weltoffen, Kaffeetrinker, Pünktlichkeitsfanatiker, Hobbyfotograf, ständig interessiert und auf der Suche nach Neuem ... und vieles, vieles mehr...
Die Basis meiner musikalischen Einflüsse würde ich in den Zeitraum 1986 - '92 packen, bestimmend war in diesen Jahren die Richtung "Independent und Wave". In diesen Jahren hat mir meine großartige, fünf Jahre vorgeschobene Schwester gezeigt, wo man hinzugehen hatte, um Musik von Bands wie Depeche Mode, New Order, Anne Clark, Kissing The Pink oder selbstverständlich Front 242 zu hören. Mit Stichtag 18. Geburtstag wurden Clubs wie das PC69 in Bielefeld, Amadeus in Hamm sowie - wenn genug Kohle da war - auch das Front in Hamburg an den Wochenenden meine 2. Heimat. Geile Jahre in Schwarz...!
"As time goes by..."
Durch den aufkommenden, faszinierenden Boom der "neuen elektronischen Musik" (... nie werde ich vergessen, wie die Leute durchgedreht sind, sobald "James Brown is dead" aus den Boxen hämmerte...) beschloss ich, mich mit dieser Musik mehr und mehr auseinander zu setzen, irgendwie war das ein Mussgefühl. Dieser neue Sound der angesagten Clubs in Berlin, Frankfurt, Köln hatte mich sofort gepackt!
"Feierei..."
Gemeinsam mit Freunden organisierten wir uns aus allen Richtungen Tapes der legendären HR3-Clubnights, vorrangig die Stunden in denen DJ Dag, Sven Väth oder, bzw. vor allem Heinz Felber dort auflegten: Der legendäre Sound aus Frankfurt bestimmte nun unsere Nächte an den Wochenenden in den Jahren 1994 - '97. Zu unserem großen Glück zogen die Clubs in Münster (als eine der ersten mittelgroßen Städte) sofort mit, und man bekam die angesagten Partys & DJs direkt vor die Haustür geliefert. Freitags und Samstags ging es nun für die nächsten Monate ins Depot, dem Dockland, oder Cosmic/Fusion Club; allesamt in Münster, allesamt waren "On-Top-Feierstätten" in NRW.
Wenn wir Münster am Wochenende verließen dann nur, um im Kasseler Stammheim dabei zu sein... Welch ein Club, welch ein dicker Sound, diese Atmosphäre wenn der Schweiss von der Decke tropfte, man in diesem Club in eine andere Welt eintauchte. > Einzigartig und bis heute mit nichts vergleichbar! Auf Ewig ein riesen Dankeschön an die Stammheim Macher sowie die Crew für fantastische & denkwürdige Nächte!
Nur, nach und nach wollte ich verstehen, was die DJs "da oben" machten, ich musste einfach nachvollziehen können, wie das mit Übergängen und allem anderen vonstatten ging. Also wurde 1995 das erste Equipment rangekarrt, bestehend aus zwei Riemenantrieb-Plattenspielern sowie einem Mixer.
"Do it yourself!"
Eigene Parties wurden an den Start gebracht, erste Gigs in Clubs konnten arrangiert werden (Münster, Dortmund, Köln - Venlo, Enschede, Den Haag in den Niederlanden) - und der Saisonhöhepunkt war bis 1998 unser jährlicher Stand auf dem Parkplatz zwischen McDonalds und dem Berliner Hauptbahnhof zur Loveparade. So lief es bis Ende 1998, anschl. rief der Bund, und das nächste Jahr wurde erstmal pausiert - um clean dem Staat zu dienen, sowie das Studium und den Umzug nach Heidelberg in Angriff zu nehmen.
"New way"
Nach meinem ersten Jahr in Heidelberg fing mein Mitbewohner in einem Club namens Tangente hinter der Bar an. Eines Abends kam er heim, und hatte dem dortigen Resident von mir erzählt. Und so kommt dann eben eins zum anderen...
Da ich musikalisch inzw. vom typischen Techno der 90er zu ein wenig softeren Beats gewandert war, erhielt ich die Möglichkeit, mit Start an Halloween 2001 regelmäßig in der Tangente aufzulegen. Anfangs an diversen Abenden unter der Woche, ab 2002 dann zusätzlich an den Wochenenden. Im Jahre 2003 wurde die Tangente umgebaut, und nach einigen erfolglosen Konzepten diverser Veranstalter bot mir der Besitzer ab Mitte 2004 an, eigene Clubkonzepte und -abende zu veranstalten.
"R.I.P. Tangente - Zeitenwandel..."
Eine schöne Zeit mit unvergesslichen Nächten - was nun, im August 2009 ein Ende gefunden hat. Aufgrund persönlicher Veränderungen und neuer Ideen habe ich die Tangente verlassen.
Aktuell würde ich meinen Sound als eine Mischung aus House, Minimal & Techhouse bezeichnen - mit einem guten Schub und ordentlichem Groove nach Vorne.
Die letzten Jahre hatte ich großes Glück, mein Hobby & meine Leidenschaft ausleben zu können/dürfen - daher sage ich dem Herrn da oben oftmals Danke, und wünsche mir noch mehr, dass dies noch lange, lange nicht das Ende der Fahnenstange ist...
"tbc..."
__________________________________________________________
CLICK INFOS :
Booking Agentur & Entertainment: SYNTEX ENTERTAINMENT WIEN
Booking Agentur für DJs, Liveacts... : INNOVATIVE BOOKING
Im August '09 gegründete Allianz: HEGEMANN & FRONT
Freund & andere Hälfte von Partido Doble: MICHAEL TURECKI
Your Nightlife & Electronic Music Guide: DEIN PLAN B
Heidelberg - Nachtleben, Fotos, Clubs... : VODKASQUASH
Der mobile Nähservice im Rhein-Neckar-Delta: NÄHTAXI
Abstracte Shirts & Caps & noch mehr Stuff: SUPERFLU SOCIETÉ
___________________________________________________
„Es müsste immer Musik da sein, bei allem was du machst. Und wenn's so richtig scheisse ist, dann ist wenigstens noch die Musik da.
Und an der Stelle, wo's am allerschönsten ist, da müsste die Platte springen, und du hörst immer nur diesen einen Moment.“
|