HIER GIBTS FESTIVALBERICHTE UEBER COLD RUSH VOM HELION UND FEUERFAENGERFESTIVAL:
Bericht von Powermetal.de über das Helion Festival/Cold Rush:
COLD RUSH heißt die industriell angehauchte Kombination aus Gothic und Rock, die zum ersten Mal an diesem bislang recht besinnlichen Samstagnachmittag die Scharen Musikgeiler vor der Bühne versammeln können. Eine breite Wand recht bösartig-kräfitger Soundwellen schwimmt dem geneigten Hörer entgegen, dem nicht geneigten, lediglich latent interessierten erwartet eine Art RAMMSTEIN auf rockige und gotische Art. Schon recht bald kann der charismatische Frontmann die Anwesenden zu einem Tanzreigen anspornen, das – wie ein Blick in das Rund zeigt – gerade die holde Weiblichkeit anzusprechen scheint. Ob das direkt zum Groupie-Rekord geführt hat, weiß ich nicht. Tatsächlich stellen COLD RUSH allerdings den ersten Höhepunkt des Festivals dar. Allein das Verhalten des Sängers ist eine Schau - die anderen Bandmitglieder haben eher die Coolness der Musiker oben genannter Band für sich gepachtet. Aber so muss das sein: Die Leute haben Spaß, gehen steil und bescheren dem Backstage den ersten Bier-Verkaufs-Höhepunkt – wenn die Konjunktur sonstwo schon nicht anlaufen mag, hier passiert was! Nicht zuletzt das RAMMSTEIN-Cover 'Ich will' haut kräftig auf die anwesenden Beisserchen. Während die letzten Töne der cRUSHer ausklingen, beginnt nun eine gewisse Völkerwanderung zur Hauptbühne und damit zur bayrischen Black-Metal-Institution DARK FORTRESS. Und was erwartet uns dort, Tim?........
Bericht von Metal.de vom Helion Festival 2009/Cold Rush:
.....Und wieder heißt es Bäumchen Wechsel Dich: COLD RUSH schauen auf ein etwas scheues Publikum, aber nachdem der kurzsichtige Sänger Basti die schönen Menschen im Club sehen will, kommen sie auch brav an die Bühne. Die Bayern können das stetig wachsende Publikum mit ihrem synthielastigen Hardcore problemlos begeistern und das überraschend gute RAMMSTEIN-Cover "Ich Will" wird von den Anwesenden enthusiastisch mit gegrölt. Besonderen Applaus gibt es, als sich Basti seines Shirts entledigt und somit freien Blick auf Bierbauch und Tattoos ermöglicht. Es werden aber sicher eher die Musik und hervorragende Show des Fünfers sein, die die anwesenden Metalfans dazu bringen werden, der Band auch beim von Basti angekündigten Konzert in der Garage Deluxe am 20. November zuzujubeln. (Andrea)........
Bericht von Metal-Hammer.de über das Helion Festival:
FESTIVAL REVIEW VON METAL HAMMER:
Elf Bands, zwei Locations, ein Tag – auf dem Münchner Backstage-Gelände startet Ende Oktober das zweite Helion-Festival. Wie im letzten Jahr treten Equilibrium und Sycronomica auf, Unterstützung kommt von Suidakra, Debauchery und weiteren sieben Bands. Nach jedem Konzert wird zwischen den Backstage-Locations Halle und Werk gewechselt, sodass die Shows direkt hintereinander stattfinden – keine Pause, kein Konzert wird verpasst. Einziger Wermutstropfen ist die ziemlich langwierige Bändchen-Vergabe.
Die Jungspunde von Bleeding Red eröffnen den Reigen mit einer Portion Death Metal und obwohl viele Besucher noch draußen stehen, darf sich das Quartett über eine feierfreudige Meute und fliegende Mähnen freuen.
Im Werk folgen Atargatis, die Gothic Metal zum Besten geben. Ein harter Kern bleibt vor der Bühne stehen und feiert, dem Rest wird es bald zu bunt – Sängerin Stephanie Luzie trällert im glitzernden Abendkleid die höchsten Töne. Sympathiepunkte gibt es für Lord Lornholds Co-Gesang.
Ohne Pause folgt elektronisch verstärkter Hardcore von Cold Rush. Während des routinierten Auftritts wird es stetig voller, bald drängen ganze Horden in die Halle, um die emotionale Show von Sänger Sebastian Lang mitzuerleben. Neben „Fields Of Glass“ sticht das Rammstein-Cover „Ich Will“ hervor, das überraschend gut gemacht ist und beim Publikum ankommt.
Nun entführen Dark Fortress in eine pechschwarze Welt aus kompromisslosem Black Metal. Nach 45 Minuten Dauer-Headbangen feiert das gut gefüllte Werk die dunklen Ledergestalten ab – bei so viel Zustimmung blitzt sogar über das schwarz-weiß geschminkte Todesgesicht von Sänger Morean ein Lächeln…
Eine solche Resonanz schallt den Power-Metallern Crystallion nicht gleich entgegen. Vielleicht ist der Kontrast zum Konzert zuvor zu groß, vielleicht ist das erst spät funktionierende Licht schuld. Nichtsdestotrotz präsentiert das Quintett sich selbst und das neue Album auf hohem Niveau. Ab „Wings Of Thunder“ taut dann auch das Publikum auf und bangt die eingängigen Rhythmen mit.
Der Staffelstab geht reibungslos weiter an Suidakras, die vom ersten Lied an die feierwütige Meute hinter sich haben. Die vier Musiker animieren mit sichtlich Spaß zum Mitklatschen und bei „Gates Of Nevermore“ zu einem Circlepit durchs Werk. Feierstimmung!
Emergency Gate tun sich zwar mit der kleinen Hallenbühne schwer, bringen aber die übervolle Halle sofort zum Mitgehen. Sänger Matthias Kupka, wie immer ganz in weiß, schreit sich die Lunge aus dem Hals und zeigt Emotionen. Der engagierte Auftritt wird mit tosendem Applaus belohnt.
Eine Tür weiter legen Debauchery derbes Geknüppel nach. Hits wie „Metal On Metal“ und jede Menge Kunstblut brechen alles in Schutt und Asche. Sänger Thomas darf kurz mit einer auf die Bühne fliegende Milchschnitte pausieren, die natürlich sofort verspeist wird. Die 45 Minuten lange Party endet mit „Blood God Rising“ und einem dicken Moshpit.
Hitze und Überfüllung auch bei Riger, die eingeschworene Fans mitbringe und mit melodiösen Gitarrenläufen und einer guten Show überzeugen. Gegen Ende wird es deutlich leerer – das Werk ruft!
Dort warten nämlich Equilibrium. Mit Sprechchören wird der Beginn der Show gefordert, die monumental mit „Prolog auf Erden“ startet und in der folgenden Stunde über „Snüffel“ und „Blut im Auge“ hin zu „Unbesiegt“ segelt. Die Fans toben textsicher durchs neongrün erleuchtete Werk, doch Equilibrium haben noch mehr zu bieten und spielen „Wingthors Hammer“ und das bestens einschlagende „Nordheim“ als Zugaben. Ein guter Auftritt und die Band-Versicherung, dass es „daheim doch am Schönsten ist“ machen die Fans endgültig glücklich.
Da können Sycronomica nun keinen mehr draufsetzen, auch wenn sie einigermaßen die Stimmung mit ihrem düsteren Gig halten können. Das Sextett hat feierwütige Menschen vor sich, die sogar den Hit „To The Rivers End“ mitsingen können. Als Dank wird Prosecco und Jägermeister ins Publikum gereicht – das Ende eines von musikalischen Highlights gespickten Tages.
Wenn sich das Helion mit einem solchen Line-Up in dieser Preisklasse halten kann, hat es den Titel „Fan-Festival“ mehr als verdient und wird sich in den kommenden Jahren sicher über steigende Besucherzahlen freuen können.
Hier ein Bericht von Metal1.info über das Helion Festival II :
Am 24.10.2009 fand zum zweiten Mal das HELION-Festival in München statt. Ursprünglich als einmaliges Event zum Jubiläum der bekannten Helion-Studios geplant kam die Veranstaltung letztes Jahr so gut an, dass eine Wiederholung in größerem Rahmen beschlossen wurde, mit der auch ein Locationwechsel einherging. Das Resultat: Zwei Bühnen, die abwechselnd bespielt wurden und eine Bandauswahl, die maximale Abwechslung versprach. Das Konzept scheint aufgegangen zu sein , hatte sich immerhin bereits eine lange Schlange beim Einlass gebildet, als ich im Backstage eintraf.
Vom Auftritt der durch ein Online-Voting zum Opener des Festivals gekürten Death-Metal-Youngstern BLEEDING RED bekam ich den größten Teil nur von außen mit, da die Securities sich nicht so ganz einig waren, wer nun für die Presseausweise zuständig ist und ich deswegen einige Zeit in der falschen Schlange stand. Den kleinen Teil der Show, den ich dann im halb gefüllten Club noch sehen konnte, stimmte aber positiv: Sänger/Gitarrist Timo poste und headbangte sich die Nackenwirbel wund, um dem melodischer Death Metal der Truppe mehr Furor einzuhauchen; der Rest der Band hielt sich eher zurück. Das Publikum reagierte mit teilweise geradezu frenetischem Einsatz, wozu sicher nicht wenig beitrug, dass die Band ihren persönlichen Fanclub per Busreise gleich mitgebracht hatte.
Dies hätte auch den Symphonic-Metallern von ATARGATIS geholfen, fehlte ihrer Show nämlich eigentlich gar nichts – außer Publikum. Gerade mal zwei, drei Reihen der Halle waren gefüllt, als die Band um die apart in ein grünes Glitzerkleid gewandete Sängerin Stephanie Luzie die Bühne betrat, und daran sollte sich auch nicht viel ändern: Es ist den Musikern hoch anzurechnen, dass sie zu keiner Minute Unlust zeigten und eine den Umständen entsprechend gute Show ablieferten; die Sängerin, die während der Songs eine besondere Form des Ausdruckstanzes pflegte, fand sogar noch den leicht masochistischen Mut, die Zeit eines Gitarrenwechsels mit einem Witz zu überbrücken („Warum haben Männer keine Cellulite? Weil es scheiße aussieht“).
Grob fahrlässig war es allerdings, den letzten Song „Angels Crying“ per „Ich-hör-euch-nicht-laut-genug“-Spielchen anzukündigen - die paar Schreie, die beim dritten Mal aufkamen, waren wohl eher durch Mitleid motiviert.
Bei COLD RUSH im gegenüberliegenden Club hingegen war es so voll, dass ich mich beinahe nicht mehr hineinquetschen konnte, weswegen ich nur einige Songs der Industrial-Metaller mitbekam: Die Band hatte sichtlich Spaß und dem Publikum gefiel es augenscheinlich auch; besonders abgefeiert wurde natürlich das für Konzerte prädestinierte Rammstein-Cover „Ich will“.
Noch den elektronischen Industrial-Metal von COLD RUSH im Ohr, erwartete mich nun ein krasser Stilbruch mit den nun -meiner Meinung nach viel zu früh – folgenden Melodic-Black-Metallern DARK FORTRESS. Die Landshuter hatten den Schwerpunkt bei der Songauswahl eindeutig auf die schnellen, brutalen Songs ihrer Repertoires gelegt, was gut ankam: der erste Moshpit bildete sich schon beim Opener „Poltergeist“ und wurde beim anschließendem „The Silver Gate“ fortgesetzt. Mitreißend war die Performance von Frontmann Morean: Der bei den ersten Auftritten mit DARK FORTRESS linkisch und unerfahren wirkende Nachfolger des Übersängers Azathoth gefällt sich nun offensichtlich sehr in seiner Rolle als Rampensau, was durch eine vielseitige und kreative Gesangsleistung mehr als legitimiert wird. Beendet wurde der Auftritt selbstverständlich mit der neuen Bandhymne „Baphomet“.
Setlist DARK FORTRESS:
01. Poltergeist
02. The Silvergate
03. CataWomb
04. To Harvest The Artefacts Of Mockery
05. No Longer Human
06. When 1000 Crypts Awake
07. Baphomet
Wer CRYSTALLION noch nicht kannte, als sie die Bühne des einigermaßen gefüllten Backstage-Clubs betraten, teilte vermutlich den Gedanken, dass die fünfköpfige Band aussieht wie eine, die Power Metal der alten Schule spielt. Praktischerweise war es dann auch genau das, was nach einem ewig langen Intro aus den Boxen schallte: Nach den ersten drei Songs aus dem neuen Album „Hundred Days“ (das sich übrigens mit Napoleons letztem Versuch , das Ruder noch einmal herumzureißen, befasst), war die Marschrichtung klar, Power Metal in der Art von HELLOWEEN oder STRATOVARIUS war die Devise, dementsprechend prägten viele Gitarren-und Keyboardfrickeleien den Sound, der durch die angenehme Stimme des Sängers schön bereichert wurde. Die Fans und die Band hatten Spaß und feierten zusammen einen guten, aber letztlich unspektakulären Gig.
Spektakulär hingegen war die Vorfreude der Fans auf den kommenden SUIDAKRA-Gig. Ordentlich eingenebelt war die Bühne, als die Band ebendiese betrat und von einer beinahe zur Grenze gefüllten Halle begrüßt wurde. Von der ersten Minute des Gigs an fraß das Publikum den spielfreudig aufgelegten Kelten aus der Hand; Pommesgabeln, Hey-Hey-Rufe, Moshpits und mehrere Wall of Death gaben sich die Klinke in die Hand und spätestens ab dem zweiten Song „Isle Of Skye“ war der Auftritt ein Sieg nach Punkten für die Band. Da ich danach erstmal eine Pause brauchte, entging mir der darauf folgende Auftritt von EMERGENCY GATE fast vollständig.
Setlist SUIDAKRA:
01. Wartunes
02. Isle Of Skye 03. Darkane Times
04. Conlaoch
05. Dead Mans Reel
06. Marooned
07. Shattering Swords
08. The IXth Legion
Alles, was über DEBAUCHERY gesagt werden muss, ist eigentlich gesagt, wenn sich die Band mit „Wir sind DEBAUCHERY und spielen Death Metal“ vorstellt: Weder das eine noch das andere ist gelogen, und mehr Information braucht der Hörer auch nicht, um zu entscheiden, ob er sich über die Anwesenheit der Band nun freuen soll oder nicht. Hat man sich entschieden, zu bleiben, folgt nicht unbedingt die größte Überraschung seit der Endtdeckung Amerikas: Natürlich kamen die Musiker auch diesmal blutüberströmt auf die Bühne und spielten geradlinigen Death Metal und natürlich bangte das Publikum dazu ordentlich ab. Zur großen Überraschung vieler wurde dann auch „Blood for the Bloodgod“ gespielt – wer hätte das gedacht… Garniert mit einigen Anti-Pagan-Sprüchen (wie passend bei diesem Event) und einen neuen Song insgesamt ein grundsolider Auftritt – wer hätte anderes erwartet.
Von den den Pagan verunglimpfenden Kommentaren DEBAUCHERYs sichtlich unbeeindruckt folgten als nächstes die Ahnenforscher von RIGER. Die stets umstrittene Truppe, die sich mit ihrem aktuellen Album „Streyf“ nicht nur Freunde gemacht hat, hat dabei keine ganz leichte Ausgangsposition. Und so ist es wenig verwunderlich, dass die Fans statt den von den grimmigen Herren und der Dame auf der Bühne dargebotenen Songs vom aktuellen Album „Streyf“ unverdrossen den Hit „Auf die Ahnen“ forderten... insgesamt eine durchwachsene Show, doch wenn man ehrlich ist, hätte man auch nichts anderes erwartet.
Nun wurde es ernst für den Großteil der Besucher des Festivals: Nach einer kurzen Ansprache des Veranstaltungsteams räumte dieses die mit einem Vorhang verhängte Bühne für den langerwarteten Headliner: EQUILIBRIUM. Mit dieser Band bin ich bisher nie so recht warmgeworden; sei es, weil ich mit Keyboardgedudel wenig anfangen kann, sei es wegen der Fülle unnötiger Nachfolgebands, die der Erfolg der Pagan-Metaller ermutigt hat, aus den Proberäumen hervorzukriechen. Dennoch muss man der Band neidlos zugestehen, dass sie zum absoluten Phänomen geworden ist, und aus genau diesem Grund machte der Heimspiel-Auftritt allen Beteiligten großen Spaß.
Spätestens mit dem ersten Ton des Intros waren alle Hände in der Halle oben und obwohl sich die Band zu Beginn des Auftritts kurzzeitig nicht einigen konnte, welcher Song zu spielen war, zog sich die Energie des fulminanten Starts durch den gesamten Auftritt, dem übrigens alle Familienmitglieder der Bandmitglieder beiwohnten. Dass die Fans der Band ähnlich wie bei SUIDAKRA aus der Hand fraßen, dürfte jedem klar sein, ebenso, dass zu Beginn von „Met“ ebensolcher verteilt wurde. Alles eigentlich nichts besonderes – bis eben auf die beeindruckende Energie, die aus dem Zusammenwirken zwischen gut aufeinander eingespielter Band und dem feierwütigen Publikum entstand.
Setlist EQUILIBRIUM:
01. Snüffel
02. Unter der Eiche
03. Blut im Auge
04. Der Sturm
05. Des Sängers Fluch
06. Met
07. Unbesiegt
08. Wingthors Hammer
09. Nordheim
Da ich danach einige organisatorische Angelegenheiten zu erledigen hatte, bekam ich nur einen sehr kleinen Teil vom Auftritt SYCRONOMICAs mit. Die sechsköpfige Band stieg sich auf der sehr kleinen Bühne des nicht sehr vollen Clubs gegenseitig auf die Zehen, dennoch zeigte sie Spielfreude, was das Publikum ihr dankte.
Abschließend ist zu sagen, dass das zweite HELION-Festival wohl einen Erfolg für alle Beteiligten darstellte. An den Auftritten, am Sound und der Stimmung gab es nichts zu mäkeln, lediglich die Versorgungsmöglichkeiten für Essen hätten nach Aussagen vieler Besucher besser sein können. Da dies aber doch eine eher kleine Einschränkung darstellt, bin ich wie wohl die meisten der Besucher schon jetzt auf das nächste HELION-Festival gespannt.
Konzertbericht von: Benedikt Sepp (Gastredakteur)
Bericht von
Stormbringer.at :
COLD RUSH fuellte den Platz am Abend Eine Darbietung als verdiente Co - Headliner! Viele, die nicht wussten, was sie erwartet, kamen an die Stage Die Metaller aus Bayern, wussten wirklich die perfekte Mischung aus elektonischen Beats, treibenden Gitarren und haemmernden Baessen, einzusetzen und den Platz zum Kochen zu bringen ! Live noch fetter wie auf dem neuen Album " THE ILLNESS" Das war auch was fuer die Metalheads!!!
Die weite Anreise hatte sich gelohnt, es wird nicht das letzte Mal gewesen sein! Besser ging es nicht an dem Abend
Bericht von Nightshade/
www.nightshade-shop.de
Die Muenchener von Cold Rush waren dann aber letztlich die Ersten, die den Aussenbereich richtig zum Kochen brachten. Saenger und Frontsau Basti schaffte es, durch seinen unaufgesetzten Humor, Ehrlichkeit und viel Charisma, das Publikum in die Party mit einzubeziehen, und Mitgroehl Coverongs wie To The Hilt (Krupps) oder Ich will! von Rammstein eigneten sich ideal dazu, auch den letzten mueden Metal-Sack mal zum Headbangen und Mitschreien zu bringen.
Die Jungs aus der Weissbier-Hochburg ueberzeugten aber auch mit eigenen Stuecken wie Karmageddon und Dailey Crime, und ihre Befuerchtungen, mit ihrem Electro/Industrial-Metal auf diesem Festival fehl am Platz zu sein, sollten sich als mehr als unbegruendet erweisen. Videos vom Auftritt gibt es uebrigens auf der Myspace-Seite von Cold Rush zu bestaunen. Ueber die beiden sympathischen Supporterinnen "Goddess" und "Damon" (richtige Namen sind mir grad leider entfallen ;)), die ich beim Auftritt von Ivory Night kennengelernt hatte, kam ich dann auch in direkten Kontakt zur Muenchener Band.
Den Rest des Abends feierten wir dann alle gemeinsam, ausserdem ergab sich ein langes und fuer mich aeusserst interessantes Gespraech mit Saenger Basti ueber Alkohol, Verschwoerungstheorien, Musik und viele andere Themen. Sowohl musikalisch als auch menschlich gehoeren Cold Rush in meinen Augen in jedem Fall zu den absoluten Highlights dieses Festivals, und ich hoffe dass wir noch die eine oder andere Sache zusammen starten koennen.
Bericht von KaosKrew/
http://www.kaoskrew.de/mediathek/festivals/d_ff09_1.php:
Die Ueberraschung des Festivals sind die Muenchner Cold Rush. Und das, obwohl der erste Song eher Richtung Hardcore geht und doch so manchen verschreckt. Insgesamt stehen auch hier wieder eher wenige Leute vor der Buehne. Doch schon beim zweiten Song, Fields Of Glass, faellt ein im Metal immer noch eher ungewoehnliches Stilelement auf: Elektro.
Und das haben die Bayern sehr geschickt in ihrer Musik untergebracht. Trotz technischer Probleme und bayrischem Dialekt taut das Publikum zu Songs wie Warstomp langsam auf und zu Trust No One finden sich endlich auch mehr Zuschauer ein. Dann wird der Auftritt durch eine der typischen Konzertansagen unterbrochen: Saenger Sebastian Mueller freut sich tierisch darueber, dass er das Kennzeichen eines falsch geparkten Autos durchsagen darf, denn das Auto muss weg!! Mit dem nun folgenden Cover kann man dann beim Publikum richtig punkten: Ich will von Rammstein. Die Zuschauer singen laut mit und lassen sich auch gerne das Mikro vor die Nase halten, was den Saenger zu der Aussage -Sie sind nähergekommen- jetzt kriege ich Angst! -verleitet. Mit dem ziemlich rockigen The Age I Wee beschliesst man schliesslich den Auftritt und schaffte es sogar, dass eine Zugabe gefordert wird.
Da man jedoch im Zeitplan haengt, ist das leider nicht drin, was sehr schade ist, da die Band im Laufe ihres Auftritts doch sehr ueberzeugen konnte. Cold Rush hatten Spass an ihrem Auftritt, liessen das Publikum dies auch deutlich spueren und konnten so die Zuschauer mit Leichtigkeit mitreissen.