Der Zerfall im kollektiven Sinn, ist seit spätestens Anfang 2008 nicht mehr abwendbar...
Musikalisch und textlich wird das mit der Formation:
Sven Rebentisch (Texte, Gesang, Keybord),
Ragnar Kopp (Gitarre, Bass),
Jens Bohm (Bass),
Mike Lutz (Schlagzeug)
umgesetzt.
Alle Musiker blicken auf jahrelange Erfahrung in den unterschiedlichsten
Band- und Musikprojekten zurück.
gelesen im Internet Archive
http://www.archive.org/details/afm037_derzerfall
Wave-Gitarren und FLIEHENDE STÜRME-Keyboardparts treffen zwischen EA80 und BLITZKID auf düstere Punktunes - dazwischen lassen frühe CHRISTIAN DEATH und die SUPER HEROINES grüßen. Die Debut-EP der Berliner Band DER ZERFALL ist ein Festmahl für Dark Punk-Fans.
Das besondere daran ist das Gefühlsbad: Den warmen wavelastigen Cleanparts lauert stets eine Punkexplosion auf. Der Erstling der Haupstädter - betitelt wie die Band selbst - kommt stellenweise als waschechte Kreuzung aus 45 GRAVE und THE CUREs "Pornography" aus den Lautsprechern. Mal treibt eine "Simon Gallup-Gedächtnis-Bassline" den Sound an ("Ich sein"), mal gibt es einen verstörenden Dschungel aus Samples und Effekten ("Die Vision") und manchmal blitzt das "RUDIMENTARY PENI-Chaos" durch. Gekonnt moderiert und besungen wird der Stilmix von Sänger und Frontmann Sven Rebentisch, der dabei mit stellenweise gehässigem Tonfall Bilder von SCHORSCH KAMERUNs bösem Zwilling hervorruft.
So viel Name-Dropping hat DER ZERFALL allerdings eigentlich nicht verdient. Die deutschen Texte handeln zwar von dunklen Gedanken und inneren Abgründen, umschiffen aber Eisberge wie triefendes Pathos oder peinliche Larmoyanz weiträumig. Technik und Produktion sind außerordentlich gut. Die Band hinterlässt schon beim ersten Hören eigene Fußstapfen auf dem Depro-Punk-Trampelpfad und spaziert auch mal links und rechts davon durch den Wald.
Kurz: Die meisten ihrer Genre-Kollegen lässt DER ZERFALL schon mit seinen ersten fünf Songs hinter sich.
gelesen bei Mad-Goth
http://www.madgoth.de/musik-reviews/2038-der-zerfall-der-zerfall-ep-review.html
So Kinder, wofür können wir Euch heute begeistern? Wie wäre es denn mit etwas gotisch-punkiger Mucke aus unserer schönen Hauptstadt? Wie wir ja unlängst erst wieder festgestellt haben, kann man da ganz wunderbar feiern. Aber: Bands wie die Berliner von DER ZERFALL zeigen auf, dass auch dort nicht immer alles nur eitel Sonnenschein ist. In ihrem (leider nur) 5 Tracks umfassenden Debüt, das übrigens auch auf den Namen "Der Zerfall" hört, werden jedenfalls andere Töne angeschlagen als die, die sich mit 'it's all about gudde Laune' umschreiben lassen.
Spannend ist das, was die Truppe um Frontmann Sven Rebentisch da präsentiert. Die komplett deutschen Texte handeln - wie sollte es denn auch bei Musik aus, von oder für die Szene auch anders sein - von dunkeldüsteren Gedanken, miesem Gefühlskarma und überhaupt allem, was man sich als Hörer selbst gerne mal aus dem Leibe kotzen möchte, wenn man kurz mal allem und jedem den Mittelfinger entgegen strecken könnte - in Kombination mit den zärtlich gehauchten Worten: Verpiss Dich! Erfreulicherweise schafft es Der Zerfall dabei aber, das gerne genommene Selbstmitleid singender Schwarzkittelträger zu vermeiden. Hier gibt es klare Ansagen, verpackt in klare Aussagen.
Soviel zum Inhalt. Und sonst? Klingen die auch irgendwie? Ja, tun sie. Zunächst mal umschmeicheln die Gehörgänge des Interessierten wave-ige Gitarrenwände, auf die ein gewisser Robert Smith stolz gewesen wäre. Schön auch das gelegentliche Einmischen einer Orgel. Alles schön geschmeidig - bis sich die Songs ihrem explusiven, sehr punkigen und rockendem Höhepunkt hingeben und den Hörer davon abhalten, sich irgendwie eingelullt zu fühlen.
Wie gesagt: Sehr spannend das alles. Dürfte vor allem diejenigen unter uns ansprechen, die sich am ehesten zu Batcavern denn als Electroheads oder Metaller berufen fühlen. Danke an die Kollegen von afmusic, dass wir dieses Kleinod hauptstädtischer Musikkunst alle bei afmusic (siehe Link unter dem Text) für lau anhören können. Wer die Truppe unterstützen möchte, kann das aber auch via Einkauf in allen gängigen Downloadstores tun - oder, noch stylischer sich das Werk als Vinyl zulegen. Neue Mucke, Ihr Lieben, bei dem Ihr mal entspannt dem Anti-Kommerz fröhnen könnt. Sollte man ab und zu mal tun.
Even christmastime couldn't stop Rockethead from mixing some crazy stuff together. So here's the December mix, for a little more noise during the holidays ;)
Hello!!! We've had a fantastic time on tour in Germany this year and we're now recording our new album in Berlin (scheduled for release in March). But for now here's a big (and silly) Fröhliche Weihnachten! from us (and from some hippos too) :
Some bold new artistic direction? Nah, Just us being silly!!! We did this track for our label's "Black Snow - the completely different Xmas compilation".
Wishing you a very silly Silly Season and we'll see you again in 2010 before we head back to Australia!
Gib mir eine Chance gib mir eine Chance gib mir eine Chance, Dich zu töten...
Gib mir eine Chance gib mir eine Chance gib mir eine Chance, Dich zu töten...
Während ich auf unsere Freundschaft schwor und den Schmerz brutaler Folter erfuhr saßt Du direkt im Nebenzimmer zum Verhör unter Tränen hielt ich zu Dir und gab die Schuld alleine mir ich biss mir meine Lippen blutig und überstand die Brüche vieler Knochen bis eine Tür wurd´aufgeschmissen allein ein Polizist trat ein Deine Jacke, Dein Rucksack nichts von Dir hing mehr am Kleiderhaken denn - Du hast mich verraten...
Gib mir eine Chance gib mir eine Chance gib mir eine Chance, Dich zu töten...
Gib mir eine Chance gib mir eine Chance gib mir eine Chance, Dich zu töten...
Mein Leben ist durch Dich vorbei hinter mir schloss sich die Tür während Du die frühlingshafte Freiheit atmest beginnst Du langsam vor Stolz zu tanzen Deine Wege immer wieder auf und ab der Geruch von Leben und frischen Regen durchzieht Dich überall wuchern Blumen Du wirst bereits erwartet Deine Lüge hast Du bereits vergessen und ich... ich erfror
Gib mir eine Chance gib mir eine Chance gib mir eine Chance, Dich zu töten...
Gib mir eine Chance gib mir eine Chance gib mir eine Chance, Dich zu töten...
Hi everybody! LIA FAIL invites you to listen the single “RESTLESS EYES (b-side BATTLEFIELD”. New reviews and new interviews on our myspace profile. Thank you !
Am 21. November findet das Mutabor Abschlusskonzert der Tour im Berliner Astra Kulturhaus statt. Da es im Winter kein Konzert in Potsdam geben wird, solltet ihr euch frühzeitig Tickets sichern. Auf nach Berlin !