Uwe Bossert - Offizielle Seite
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Uwe Bossert
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Schaut mal bei musikmachen.de vorbei. Hier plaudern Philipp und Gomezz ein wenig über Stereolove. http://www.musikmachen.de/Stories/Int...
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Uwe Bossert
Ich wünsche euch allen ein gesundes und musikreiches neues Jahr!
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Uwe Bossert
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5 songs • 9/21/2008
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Die Frage, ob es Zufälle gibt oder unser Leben vom Schicksal bestimmt wird, soll an anderer Stelle verhandelt werden. Sieht man sich jedoch die Biografie des Musikers, Produzenten, Komponisten und neuerdings auch Labeleigners, kurzum: des Musikverrückten Uwe Bossert an, ist man geneigt, die Möglichkeit einer göttlichen Fügung zumindest in Betracht zu ziehen. Da war zum Beispiel diese Sache mit Reamonn: Als Bossert 1998 zusammen mit Sebi, Gomezz, Ray und Phil die Band Reamonn gründete, hatte er gerade sein Studium der Jazzgitarre in Freiburg abgeschlossen und sich bereits auf ein prekäres Leben im Unterholz der lokalen Jazzszene eingestellt. Musik, so war Bossert klar, bleibt für die meisten eine brotlose Kunst - unabhängig vom Talent. Natürlich wollte er trotzdem nichts anderes als Musik studieren. Weil er nichts anderes konnte, falsch: nichts anderes wollte.Wir halten also fest: Uwe Bossert wäre ziemlich sicher auch als schlecht bezahlter Gitarrenlehrer mit ein paar semiprofessionellen Jazzbands glücklich geworden. Und dann kam eben Reamonn. Die Geschichte der Band ist oft erzählt worden und soll hier nur am Rande Thema sein. Aber nachdem die Musiker im Jahre 1999 einen Plattenvertrag unterschrieben hatten, ging es Schlag auf Schlag: Ausverkaufte Tourneen, Hunderttausende verkaufte Platten, Echo für soziales Engagement, zahlreiche Hits sowie interessante Projekte mit anderen Musikern. Keine Frage: Reamonn sind und waren eine der erfolgreichsten und sicher auch wichtigsten deutschen Bands der letzten 15 Jahre.
Irgendwann aber merkte Bossert, dass es da noch andere Dinge gibt, die ihn interessieren, beschäftigen, begeistern. Und als sich Reamonn Ende 2010 nach zwölf Jahren in eine Pause verabschiedeten, war für ihn und auch die anderen die Zeit für unerfüllte eigene Träume gekommen. „Ich bin immer sehr glücklich in der Band gewesen“, sagt Bossert. „Aber wenn man zwölf Jahre von vier anderen Leuten abhängig war, ist man auch mal froh, eine Weile sein eigener Herr sein zu können.“
In dieser Situation schlug abermals das Schicksal zu: Gemeinsam mit Reamonn war er in den USA auf den renommierten Produzenten Greg Fidelman getroffen, der unter anderem mit den Red Hot Chili Peppers, Metallica, U2 und Johnny Cash im Studio war. Während der Arbeit mit dem versierten amerikanischen Studioprofi merkte Bossert: „das ist es, im Produzieren liegt meine Zukunft.“ Zurück in Deutschland baute der Gitarrist sich in München ein Studio, das er in den vergangenen Jahren sukzessiv erweitert hat. Und jetzt ging’s plötzlich rund: Bossert produzierte und schrieb Songs für andere Musiker und sich selbst, erweiterte die bereits 2007 gegründete Produktionsfirma achtung music um einen eigenen Verlag und eine eigene Plattenfirma - achtung music Records. Das ambitionierteste Projekt in der noch jungen zweiten Karriere des Uwe Bossert aber ist die Band DrahtSeilAkt. Und hier müssen wir jetzt einmal mehr das Schicksal bemühen: Denn dass Uwe Bossert die Sängerin Nora Grisu getroffen hat, mit der er gemeinsam die Songs für das demnächst erscheinende DrahtSeilAkt-Debüt geschrieben hat, ist nun wirklich eine ganz besonders glückliche Fügung. Weil die beiden Musiker auf den ersten Blick kaum zusammenpassen wollen – und sich vielleicht gerade deshalb umso besser ergänzen. Hier der spotlighterprobte Popstar Bossert, dort die kleinbühnenerfahrene, introvertiert wirkende Liedermacherin Grisu. Zusammen erzählen sie Geschichten, wie man sie im deutschen Pop auf diese Weise noch nicht gehört hat. „DrahtSeilAkt eignen sich vielleicht nicht für die große Bühne vor 30.000 Leuten bei Rock im Park, aber darum geht es ja auch nicht immer“, sagt Uwe Bossert – been there, done that.
Das DrahtSeilAkt-Debüt ist nun das erste Album, das Uwe Bossert - gemeinsam mit Nora Grisu - komplett in seiner Ideenwerkstatt achtung music konzipiert, geschrieben und produziert hat und das er auch selbst auf seinem eigenen Label veröffentlichen wird. Das einzige Projekt des neuen Uwe Bossert ist DrahtSeilAkt hingegen längst nicht: Der umtriebige Musiker hat vor einiger Zeit am Soundtrack zu Pepe Dankwarts Film „Joschka und Herr Fischer“ mitgewirkt – jetzt veröffentlicht er ihn auf achtung music Records. Außerdem produziert und schreibt er ein Album mit dem rumänischen Popstar Loredana Groza, hat vergangenen Sommer als Gastdozent an einer Hochschule für Musikmanagement gearbeitet, kooperierte mir Nelly Furtado und dem Grafen von Unheilig. Und trotzdem sind es nicht nur die großen Namen, die Uwe Bossert interessieren. Der Musiker will sich frei bewegen können, am großen Geschäft störte ihn stets der Glamour und das Stargehabe. „Manchmal habe ich das Gefühl, es geht heute nur noch darum, ein Star zu sein“, sagt er hierzu. „Keiner sagt mehr, er wolle geil Gitarre spielen oder so, alle wollen gleich berühmt werden.“ Berühmt geworden ist er schon, nun will Uwe Bossert junge Bands mit flexiblen Modellen unterstützen, die den großen Veränderungen, denen die Musiklandschaft durch das Internet unterworfen ist, Rechnung tragen.
Songs und Visionen entwickeln - das ist die Sache des Uwe Bossert. Und vielleicht ist es ja tatsächlich ein Drahtseilakt, was er hier macht. Da verlässt ja auch einer den sicheren Hafen einer Multiplatinband und wagt nicht nur ein, sondern gleich mehrere Experimente. Aber sollte Musik nicht auch immer ganz viel mit Wagemut und Forschergeist zu tun haben? Der Begriff des music man, der Musik ganzheitlich denkt und auf allen Ebenen beherrscht, ist hierzulande weniger bekannt als anderswo – Uwe Bossert versucht, ihm neue Bedeutung zu verleihen. Auf seine eigene, mitunter leise, aber äußerst nachhaltige und effektive Weise.
Trotz der vielen Projekte ist Bossert übrigens auch mit den alten Kollegen immer noch bestens verbandelt. Wie gut die Reamonn-Musiker immer noch befreundet sind, zeigt sich daran, dass er demnächst mit Gomezz, Rauenbusch und Padotzke unter dem Namen Stereolove auf Tournee gehen wird. Eine kleine Clubtour mit dem Sänger Thom Hanreich wird das werden. Mit rockigerer Musik als man das zuletzt von Reamonn gewohnt war. Worum es bei der Sache geht? Jedenfalls nicht darum, in Konkurrenz mit der Hauptband zu treten, sondern vielmehr um: Spaß. Richtig gelesen: Am Ende will der Komponist, Produzent und Labelmann Uwe Bossert vor allem eine gute Zeit haben. Und das hört und spürt man hoffentlich.
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Comments
- solomon red10 months ago
DANKE FÜR DEN SUPPORT!
- MONO1 year ago
Hallo Uwe !
Weiterhin viel Erfolg. Danke fürs Annehmen. Musikalische Grüße aus Braunschweig. - Peggy-Sunny1 year ago
Alles Liebe und Gute zum Geburtstag ;o) Vor allem gaaaanz viel Gesundheit und Glück... ;o) Liebe Grüße, Peggy-Sunny ;o)
- Christian1 year ago
happy birthday !
Alles gute zum Geburtstag und bleib gesund.
Gruß Christian - Christian1 year ago
Hey Uwe,
bin gerade mal durch dein Studio gelaufen (leider nur Virtuell) und muss sagen, dass mein Gitarristenherz auf 180 BPM gestiegen ist. Ich hätte dort bestimmt eine menge Spaß. Na ja auf jeden Fall finde ich deine bzw. eure Projekte echt Klasse. Macht weiter so. Ich bin gespannt was da noch alles kommt.
Gruß Christian - "The Ape Escape"1 year ago
danke fürs add...
- Peggy-Sunny1 year ago
Hi Hi Uwe ! Ich danke Dir für Deine Freundschaft ;o) ! Egal ob Reamonn oder StereoLove oder Dein neues Projekt, einfach Super ! Du hast ein goldenes Händchen für gute Musik !!! Mach weiter so, ich freu mich schon auf die nächsten SuperActs und Songs, egal in welchem Projekt ! Bei Euren Songs lass ich gern den ganzen Tag Musik bei mir laufen. Liebe Grüße, Peggy ;o)
- Elki Elki1 year ago
Lieber Uwe, schade, dass wir uns nicht sehen in Hannpver...aber bald! Schöne Seite :)
- mocca361 year ago
viel erfolg uwe mit dem neuen projekt........ab auf die buehne mit euch....:-))))
- 2 years ago
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Meteor, Henning Mankell's 8 Wallander Fälle












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