


N'TISCH geht in die zweite Runde. In den letzten Wochen haben sich wieder mehrer Künstler mit neuen Ideen und Designs über den Tisch hergemacht. Diese werden vom 14. bis 21. Januar 2008 an der IMM Köln vorgestellt. Die N'TISCH Installation bildet dieses Jahre den Loungberreich des d[3] design Talents Berreich der Messe.
Der Tisch steht in seiner Tauglichkeit für den Alltag soweit vorne wie kaum ein anderes Objekt. Ein Tisch ist ein Tisch für uns, weil wir seine Aufgaben in unserem Leben verstehen können. Wir essen an ihm, arbeiten und tanzen auf ihm, legen Gegenstände darauf ab und ritzen unser Initialen in seine Oberfläche. Diesen Gebrauchsgegenstand findet man in fast allen Kulturen, er wird in die Architektur als Objekt integriert und vom Design als Produkt gesehen, jedoch wo bleibt da die Sinnlichkeit wo ist die individuelle Beziehung?
„N’ Tisch“
Die industrielle Fertigung führte von ihrem Beginn an zu einer Anonymisierung von alltäglichen Gegenständen. Mit der Initiative „n’ Tisch“ wird das anonyme funktionsorientiert Produkt durch einen künstlerischen Eingriff in den Produktionsprozess zu einem persönlichen Statement. Mit seiner minimalistischen formalen Erscheinung und der bis auf die nötigste reduzierte Funktion eines Tisches, bietet der „rutan table“ eine ideale Kommunikationsoberfläche. Wie in den Streetart Bewegungen der urbanen Kulturen wird die Kunst zu einem Teil eines Interiors. Auf „n“ Tischen die Gestaltungen der Künstler gezeigt und sinnlich erfahrbar gemacht, aber Vorsicht diese Tische haben scharfe Kanten!